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Freddy Head macht Schluss

Freddy Head 2021 in Longchamp. www.galoppfoto.de

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 737 vom Freitag, 23.09.2022

Freddy Head, 75, eine der prägenden Persönlichkeiten der französischen Rennsportszene, wird am Ende der Saison seine Trainertätigkeit beenden. Der Angehörige einer großen Rennsportdynastie gehörte zu den besten Jockeys seiner Zeit, er gewann den Prix de l’Arc de Triomphe (Gr. I), sämtliche französischen Klassiker und sowohl die 1000 wie auch die 2000 Guineas in Newmarket. Er war der Erste, der als Jockey und als Trainer den Breeders‘ Cup gewinnen konnte. Im Sattel von Miesque (Riverman) siegte er in der Breeders‘ Cup Mile (Gr. I) 1987 und 1988, als Trainer sattelte in eben diesem Rennen erfolgreich die große Goldikova (Anabaa) in den Jahren 2008 bis 2010. Mit der Wertheimer-Stute gewann er 14 Gr. I-Rennen. Weitere Top-Pferde in seiner Obhut waren Marchand d’Or (Marchand de Sable), Tamayuz (Nayef) und Moonlight Cloud (Invincible Spirit). 

Mit Victoria und Christopher Head ist bereits die nächste und damit fünfte Generation der Familie Head im Trainergeschäft. Insbesondere Freddys Sohn Christopher, 36, gilt in Frankreich als Trainer mit Perspektive. Gut möglich, dass er einen Teil der aktuell 38 Pferde übernimmt, die noch auf der Trainingsliste seines Vaters stehen.  

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