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Finale in Keeneland

Denny Crum (r. mit Trainer Dallas Stewart) legte gutes Geld für einen Zweijährigen an. Foto: Keeneland

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 696 vom Freitag, 26.11.2021

Die zehntägige Keeneland November Breeding Sale ging am vergangenen Freitag nach zehn Tagen in Lexington/Kentucky mit einem hervorragenden Ergebnis zu Ende. 2.470 Pferde wurden auf der weltgrößten Zuchtauktion für 203.585.500 Dollar verkauft, was einen Schnitt von 82.423 Dollar bedeutet, der beste Wert seit 2017. Sieben Stuten wurden zu einem siebenstelligen Preis verkauft, sieben verschiedene Käufer unterschrieben die entsprechenden Zettel. 41 Pferde erlösten 500.000 Dollar und mehr, dreißig verschiedene Käufer wurden registriert.

Die letzten Tage waren traditionell den weniger höher eingeschätzten Angeboten reserviert, doch wurden erstmals in der finalen Session auch Pferde im Training versteigert. Dabei gab es noch einmal höhere Preise, getoppt von dem versprechenden zwei Jahre alten Strava (Into Mischief). Der Hengst ging für 825.000 Dollar an eine Besitzergemeinschaft um den 84 Jahre alten ehemaligen Basketballtrainer Denny Crum. Seine Neuerwerbung war im Oktober in Keeneland souveräner Sieger für Trainer Dallas Stewart, in dessen Stall wird er auch weiter bleiben.

Zwei Tage, bevor die Auktion startete, hatten die USA die auf Grund der Corona-Pandemie sehr strikten Einreisebedingungen gelockert, was zu einer verstärkten internationalen Präsenz geführt hatte. Japanische Klienten waren wie immer sehr aktiv, aber auch aus Australien, Russland, Saudi-Arabien und der Türkei waren Käufer angereist.

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