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Finale der Auktionssaison 2013

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 287 vom Donnerstag, 17.10.2013

Der Tag davor: Der It's Gino-Sohn Rabi wird vor der BBAG-Herbst-Auktion im Boxendorf von Interessenten in Augenschein genommen, mit Remino ist ein weiterer Sohn der Remina im Angebot. www.dequia.deDer Tag davor: Der It's Gino-Sohn Rabi wird vor der BBAG-Herbst-Auktion im Boxendorf von Interessenten in Augenschein genommen, mit Remino ist ein weiterer Sohn der Remina im Angebot. www.dequia.de

Dreißig Minuten nach dem letzten Rennen am Freitag auf der Rennbahn in Iffezheim verlagert sich das Geschehen in die unweit gelegene Auktionshalle: Mit der Herbst-Auktion, die unter dem Label Sales & Racing Festival fungiert, findet die dritte und letzte Versteigerung der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) in diesem Jahr statt. Nach der so positiv verlaufenen Jährlingsauktion und dem weltweit herrschenden Trend hofft man auch bei der BBAG auf zwei gute Tage. Auktioniert werden ab 18.30 Uhr am Freitag abzüglich der Ausfälle rund 55 Pferde, am Samstag geht es um 11.00 Uhr los, wobei ein umfangreicher Nachtragskatalog das Angebot abrundet.

Am Donnerstag war es auf dem Gelände der BBAG noch relativ ruhig. "Es sind schon ein paar Gruppen von ausländischen Kunden unterwegs", konstatierte Geschäftsführerin Carola Ortlieb, "das Gros der Interessenten erwarten wir aber erst am Freitag." Allerdings war auch schon Trainer Peter Schiergen vor Ort, dazu u.a. Dr. Andreas Bolte, Stefan Wegner und natürlich alle örtlichen Trainer. Italienische und polnische Besitzer rundeten die Szene ab, waren natürlich auch beim Oktoberfest dabei, das gegen 18 Uhr bei sogar strahlendem Sonnenschein begann.  

Zahlreiche ausländische Agenten waren an diesem Tag ohnehin noch in Newmarket, wo "Book 2" von Tattersalls dem Ende entgegenging. Traditionell ist die Herbstauktion allerdings auch mehr ein Treffpunkt osteuropäischer Besitzer und Trainer. Bedauerlicherweise gab es kurzfristig noch einige Ausfälle, insbesondere Startpferde wurden in letzter Minute gestrichen. "Da hätten wir gerne mehr von gehabt", gab Carola Ortlieb zu.

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