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Europäische Pläne für Australien

Sweet Thomas, der Senior unter den Melbourne Cup-Kandidaten. www.galoppfoto.de - Sabine Brose

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 685 vom Freitag, 10.09.2021

Mit einer sehr übersichtlichen Starterzahl von europäischen Teilnehmern wird zu den großen Rennen in den kommenden Wochen in Australien gerechnet, geschuldet den verschärften Einreiserestriktionen. Der von David Simcock trainierte Rodrigo Diaz (Golden Horn) und Spanish Mission (Noble Mission) aus dem Stall von Andrew Balding könnten im Caulfield Cup (Gr. I) am 16. Oktober und im Melbourne Cup (Gr. I) am 2. November starten. Der einzige mögliche europäische Kandidat für die Cox Plate (Gr. I) am 23. Oktober ist State of Rest (Starspangledbanner) im Training bei Joseph O’Brien. Vier weitere in England/Irland trainierte Pferde haben neben Rodrigo Diaz und Spanish Mission ausschließlich ein Engagement für den Melbourne Cup. Es sind der Vorjahressieger Twilight Payment (Teofilo), Master of Reality (Frankel), Sonnyboyliston (Power) und Away He Goes (Farrh).

Im Feld für das mit acht Millionen A-Dollar dotierte Rennen sind allerdings auch mehrere Pferde, die aus Europa kommen und in Australien dauerhaft bleiben werden. Und mit Djukon (Jukebox Jury), Master of Wine (Maxios), Nancho (Tai Chi), Skymax (Maxios) und Sweet Thomas (Dylan Thomas) ist ein Quintett aus deutscher Zucht im Feld. Der vom Gestüt Wittekindshof gezogene Sweet Thomas war vor einer Woche Sechster im mit 14 Pferden besetzten Wyong Cup (LR) über 2100 Meter. Unter den noch 124 für den Melbourne Cup startberechtigten Kandidaten ist er der Älteste: Nach australischen Maßstäben ist der 2012 geborene Wallach bereits zehnjährig.

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Fünf europäische Pferde wurden für die Golden Eagle Stakes am 30. Oktober in Rosehill genannt. Angeführt wird das Quintett von der 1000 Guineas (Gr. I)-Siegerin Mother Earth (Zoffany) aus dem Stall von Aidan O’Brien, dazu kommen Collins Street (Camelot), Sir Lamorak (Camelot), Chindit (Wootton Bassett) und Laws of Indices (Power). Insgesamt 121 Pferde wurden für das mit 7,5 Millionen A-Dollar dotierte Rennen eingeschrieben, es führt über 1500 Meter.

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