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Drei Monate Quarantäne für alle Kölner Pferde - ist Danedreams Rennkarriere damit vorzeitig zu Ende?

Darf drei Monate die Kölner Bahn nicht verlassen - ist damit Danedreams Rennkarriere beendet. www.galoppfoto.de - Frank Sorge

Autor: 

Daniel Delius

Die Sperrung der Kölner Rennbahn für die nächsten drei Monate wegen eines Falles von Infektiöser Anämie  (Turf-Times berichtete: Klick!) hat in jeder Beziehung für den deutschen Galopprennsport katastrophale Folgen: Zwei Renntage fallen vorerst weg, Kölner Pferde können in den nächsten drei Monaten national und international an keinem Rennen teilnehmen, an der Spitze natürlich Danedream: Peter Schiergens Ausnahmestute, die am kommenden Sonntag ihren Titel im Prix de l'Arc de Triomphe verteidigen sollte, kann nicht nach Paris reisen, auch nicht zum Japan Cup nach Tokyo - faktisch ist ihre Karriere damit beendet. Konsequenzen hat die Sperrung natürlich auch für die Rennen auf anderen Bahnen, denn dort fehlen die Kölner Starter, das wird insbesondere Baden Racing mit dem zweitägigen Oktober-Meeting spüren. Schon in Hoppegarten am Mittwoch wird es somit Nichtstarter geben, das Feld im Preis der Einheit schrumpft auf sieben Pferde, da Lindenthaler und Technokrat nicht anreisen können. Ob und wo der Preis des Winterfavoriten, der für den 14. Oktober terminiert ist, stattfindet, ist zur Stunde noch nicht entschieden.

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