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Deutsche Zucht im Magyar Derby vorne

Sieger im Ungarischen Derby: Mayday als Jährling im Gestüt Görlsdorf, schon da ist unübesehbar, dass sich der Vater Sternkönig bei der Farbe durchsetzt. www.galoppfoto.de - Frank Sorge

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 273 vom Donnerstag, 11.07.2013

Die 91. Entscheidung des Magyar Derby auf der Rennbahn Kincsem Park in Budapest war fest in der Hand der deutschen Zucht. Mit sechs Längen Vorsprung setzte sich am vergangenen Sonntag der vom Gestüt Görlsdorf gezogene Mayday (Sternkönig) mit Jaroslav Linek im Sattel gegen die von Wilhelm Bischoff gezogene Alcobaca (Kallisto) mit Karoly Kerekes im Sattel und den Favoriten Akaba (Kallisto) aus Röttgener Zucht durch. Alle drei waren über die BBAG-Auktion nach Ungarn gekommen.

Mayday, den Sandor Ribarszki für Zoltan Czike trainiert, hatte bei der Herbst-Auktion 4.000 Euro gekostet, er war ein Angebot von Westminster Race Horses. Das Unternehmen hatte den Hengst bereits zuvor erwoben, den Zuschlag bekam damals Chris Richner. Mayday ist Erstling der fünfmal ohne Erfolg gelaufenen Madame Sophie (Montjeu), deren im Jährlingsalter stehender Bruder Mario (Tiger Hill) bei der BBAG-Jährlingsauktion in den Ring kommen wird.

Mayday war seit 2005 der vierte Sieger aus deutscher Zucht im Ungarischen Derby. Damals gewann Rosenblatt (Dashing Blade), 2007 siegte Saldenzar (Zinaad) und 2011 war Ostinato (Ransom O'War) erfolgreich. Mayday war zuvor sechsmal gelaufen und hatte erst beim letzten Auftritt seine Maidenschaft über 2200m abgelegt. Er zählte im 16köpfigen Feld zum Kurs von 73:10 jedoch zum erweiterten Favoritenkreis. Das Ungarische Derby war mit 14 Millionen Forint (ca. €47.000) dotiert.

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