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Deutsche Akzente in Japan

Autor: 

Josef Soppa

TurfTimes: 

Ausgabe 540 vom Freitag, 19.10.2018

Auf verschiedenen Rennplätzen in Japan war am letzten Wochenende deutscher Einfluss zu verspüren. In Kioto gewann die zweijährige Deep Impact-Tochter Urkraft der Röttgenerin Umirage (Monsun), Dritte im Großen Preis der Jungheinrich Gabelstapler (Gr. III), ein Debutantenrennen über 1.600 Meter, umgerechnet 54.000 Euro war die Siegdotierung.

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Für 400.000 Euro war der jetzt zwei Jahre alte Vachement (Dubawi) aus der Zucht des Gestüts Hof Ittlingen bei der Jährlingsauktion in Deauville in japanischen Besitz gegangen. Der seinerzeit wahrscheinlich aufgrund einer Foal Share Vereinbarung angebotene Erstling der guten Rennstute Daksha (Authorized), erfolgreich u.a. im Prix Allez France (Gr. III), konnte sich beim zweiten Start in einem mit rund 39.000 Euro für den Sieger dotierten Maidenrennen über 1.400 Meter in Tokio als Favorit behaupten.

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In Niigata schaffte der fünfjährige Wallach Star of Persia (Daiwa Major) in den Shinetsu Stakes seinen zweiten Listentreffer. Erst seit diesem Jahr auf Black Type-Level unterwegs verdiente Star of Persia in diesem über 1.400 Meter führenden Handicap umgerechnet 181.000 Euro und steigerte seine Gewinnsumme nach sieben Siegen bei 26 Starts auf rund 1,17 Millionen Euro. Seine Mutter, die vom Gestüt Auenquelle gezogene Turfrose (Big Shuffle), gewann den Premio Lydia Tesio (Gr. I) und brachte in Japan auch den zweimaligen Gr. II-Sieger Rosa Gigantea (Fuji Kiseki).

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