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Derby-Jahrgang in Dortmund erneut am Start: Macht Ribbery auch auf vier Beinen eine gute Figur?

Ribbery mit Sabrina Wandt Foto: Gabriele Suhr

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Turf aktuell

Wenn am Sonntag der Dortmunder Rennverein sein diesmal neun Rennen umfassendes Programm veranstaltet, so ist dies bereits der drittletzte Sandbahnrenntag dieses Winters. Zwar war diesmal kein Betteln des Rennvereins um zusätzliche startwillige Vollblüter notwendig, doch ist die quantitative Bestückung des Renntags mit 77 Startern in den neun Prüfungen auch nicht gerade üppig.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat der aktuelle Derby-Jahrgang eine Bewährungsprobe zu absolvieren, sieben Dreijährige gehen in Wambel an den Start. Klarer Favorit dürfte dabei in der Sieglosen-Prüfung der von Christian von der Recke trainierte Ribbery werden, der als Zweiter vor vier Wochen an gleicher Stelle schon knapp am Sieg vorbeigeschrammt war. Eine ähnliche Karriere wie sein französischer Namenspate dürfte für den Areion-Sohn, der im letzten Frühjahr zum Angebot der Breeze Up Auktion in Baden-Baden gehörte, auf dem grünen Rasen zwar jenseits der Möglichkeiten liegen, doch am Sonntag sollte er mit Sabrina Wandt im Sattel zumindest den ersten Volltreffer seiner Laufbahn auf Sand landen können. Zwei seiner Konkurrenten, den von Uwe Stoltefuß vor Ort trainierten Randwick (Jozef Bojko) und Gestüt Ebbeslohs Ansonica (Andrasch Starke) aus dem Schiergen-Quartier, ließ er bereits vor vier Wochen klar hinter sich. Von restlichen vier Gegnern bestreiten drei ihr Lebensdebüt und die zweite Kandidatin aus dem Kölner Schiergen-Stall Nightdance Rose (D. Schiergen) schaffte beim einzigen Lebensstart weit distanziert nur Rang 11 in einem Zwölferfeld.

In einer weiteren Prüfung des Dortmunder Nachmittags treffen mit dem in diesem Winter noch ungeschlagenen Imondo (Jana Oppermann), Gestüt Ammerlands Arizona Star (Dennis Schiergen) und dem letztjährigen Wintercrack Kronerbe (Hana Mouchova) gleich drei ausgewiesene Sandbahnspezialisten aufeinander. Die in diesem Winter noch nicht endgültig geklärte Frage, wer eigentlich der prägende Sandbahngalopper dieser Wintersaison ist, dürfte nach dem Rennen leichter zu beantworten sein.

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