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Deckplan Stiftung Gestüt Fährhof

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 666 vom Freitag, 30.04.2021

Schon in den Anfangszeiten des Gestüts Fährhof, in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, war die Hengstbox nicht unbesetzt geblieben. Der Zoppenbroicher Vererber Sudan, Sieger u.a. im Deutschen St. Leger, war 1964 gekauft worden, eigentlich eher für die Warmblutzucht. Doch war er der erste Deckhengst, der in Sottrum aufgestellt wurde. Es folgten viele andere, einige Legenden, bildlich dargestellt durch die Statue des großen Surumu. 2021 bedeutet eine Zäsur, denn es gibt erstmals seit den Gründungsjahren keinen Deckhengst mehr auf dem Fährhof. Das muss aber kein Dauerzustand sein, Bemühungen hat es in jüngerer Zeit genügend gegeben, aber es muss halt auch passen, zumal bei der momentanen Lage in Deutschland das Aufstellen eines Deckhengstes kein Selbstläufer ist.

So sind die Stuten des Fährhofs im Moment in ganz Europa unterwegs, wobei der Deckplan einmal mehr eine Vielzahl von prominenten Namen umfasst, die Messlatte wird wie gewohnt sehr hoch gelegt, weil schließlich auch der Markt eine wichtige Rolle spielt. Die Herde ist gegenüber der Vorsaison zahlenmäßig erneut zurückgefahren worden, Qualität geht vor Quantität. Vor ein paar Jahren waren fast noch doppelt so viele Stuten aufgelistet. Die schon lange erfolgreichen Linien sind natürlich erhalten geblieben, es gab auch den einen oder anderen Neuankauf. Ein Beispiel ist die im vergangenen Jahr bei der BBAG-Jährlingsauktion aus der Zucht des Gestüts Lindenhof erworbenen Ilha Pura (Pivotal), eine Schwester des Gr. I-Siegers und Deckhengstes Ivanhowe (Soldier Hollow). Natürlich ist dies eine langjährige Investition.

2020 konnte zum wiederholten Mal das Züchterchampionat eingefahren werden. Lancade, Principe, Quian, Potemkin, Sahib's Jox, Der Prince - sie konnten Siegprämien im mindestens fünfstelligen Bereich auf das Konto ihrer jeweiligen Besitzer eingaloppieren. Und auch bei den Auktionen wurde zwar nicht spektakulär, aber wie stets solide verkauft.

Mit Areion, Lord of England und Soldier Hollow wurden drei Hengste in Deutschland gebucht. Areion, der sich mit seinen Nachkommen gerade wieder im ersten Gruppe-Rennen der Saison in Erinnerung gebracht hat, bekommt zwei Stuten, von denen eine die durch den Kauf von Global World (Big Shuffle) in Fährhof angesiedelte Familie von Grimpola (Windwurf) repräsentiert: Goathemala, mehrfache Blacktype-Vererberin, u.a. des an Godolphin für gutes Geld verkauften Listensiegers Wolf Country (Dubawi), von Goiania (Oasis Dream), Listensiegerin in Hannover, und der listenplatziert gelaufenen Guavia (Invincible Spirit). Ihr drei Jahre alter Sohn Greatgadian (Siyouni) hat vergangenes Jahr für Roger Varian gewonnen.

Zwei Töchter von ihr sind im Gestüt. Goiania startete mit der Siegerin Gemma Blue (Mastercraftsman) auf der Bahn, der dreijährige Grimaldi (Sea The Stars) steht bei Sarah Steinberg, im Jährlingsalter ist eine Areion-Stute. Die Mutter geht in diesem Jahr zum neu in Coolmore tätigen Wootton Bassett (Iffraaj), der als Deckhengst eine rasante Karriere gemacht hat. Noch vor ein paar Jahren deckte er im französischen Étreham für 4.000 Euro, heute werden 100.000 Euro für seine Dienste verlangt. Coolmore hatte ihn letztes Jahr für einen ordentlichen zweistelligen Millionen-Betrag gekauft. Guavia wird wegen des späten Abfohldatums nicht gedeckt, in der Zucht ist sie noch nicht zu beurteilen. Zwei Hengste von Camelot und Iffraaj wurden in Newmarket verkauft, ein Jährlingshengst hat Nathaniel als Vater. Guajara, eine Schwester von Goathemala, war Listensiegerin in Mailand. Sie ist Siegermutter, sämtliche ihrer Söhne wurden bisher in England verkauft, letztes Jahr zahlte Andrew Balding 130.000gns. für einen Oasis Dream-Hengst. Dieses Jahr wird Guajara von Starspangledbanner gedeckt. Der mehrfache Gr. I-Sieger auf Distanzen bis zur Meile steht zu einer Decktaxe von 22.500 Euro. Er ist Vater von sieben Gr.-Siegern, doch hatte er häufig mit Fruchtbarkeitsproblemen zu tun, deshalb sind seine Jahrgänge quantitativ oft übersichtlich gewesen.      

Die nicht gelaufene Raipura ist die zweite zu Areion gebuchte Stute. Ihr Erstling Rafaela (Starspangledbanner) wurde letztes Jahr in Iffezheim nicht verkauft, im Jährlingsalter ist ein Zoffany-Hengst. Ihre Schwester Realeza (Maxios), sie hat den Diana Trial (LR) in Mülheim gewonnen, bekommt ein Date mit Frankel spendiert. Ihr Erstling von Night of Thunder ist gerade zur Welt gekommen. Eine weitere Schwester ist die Listensiegerin Rumh (Monsun), die für Godolphin selbst bereits Blacktype-Vererberin ist, insbesondere von Wild Illusion (Dubawi), eine der Spitzenstuten des Jahrgangs 2015 in England, in drei Gr. I-Rennen erfolgreich, so etwa im Prix de l’Opéra.

Die Familie der 1964 von Walther J. Jacobs eingeführten Princess Corviglia (Princely Gift), also eine Gründerstute auf dem Fährhof, ist unverändert sehr lebendig. Fünf Stuten sind in der Herde, darunter zwei Töchter der Listensiegerin Prada (Lagunas), Mutter auch der Gr. I-Siegerin Paita (Intikhab) und von Puntilla (Acatenango), Siegerin im Preis der Diana (damals Gr. II). 15 Black Type-Pferde, die selbst in Australien und Südafrika erfolgreich waren, gehen inzwischen auf Prada zurück. Ihre Tochter Praia, Mutter u.a. von Potemkin (New Approach), wird von Siyouni gedeckt, mit einer Decktaxe von inzwischen 140.000 Euro der mit Abstand teuerste Hengst auf dem Kontinent. Ein Sea The Stars-Sohn der Praia wurde vergangenes Jahr bei Tattersalls für 200.000gns. nach Australien verkauft. Die 90kg-Stute Paragua hatte bisher u.a. den gruppepplatziert gelaufenen Pythion (Olympic Glory) auf der Bahn. Ihr Partner ist der bewährte Juddmonte-Hengst Oasis Dream, Vater von 59 Gr.-Siegern.

Eine Enkelin der Prada ist Paraisa, die ein Listenrennen in Hannover gewinnen konnte, sie ist Siegermutter. Ihr drei Jahre alter Sohn Principe (Free Eagle) gewann vergangenes Jahr das lukrative BBAG-Auktionsrennen in Iffezheim, doch steht er im Moment auf der Trainingsliste von Simon Stokes, ist nicht mehr bei Andreas Wöhler. Ein jüngerer Kodiac-Bruder wurde letztes Jahr bei Tattersalls für 50.000gns. verkauft. Paraisa geht zu dem in vielen deutschen Deckplänen auftauchenden Darley-Hengst Belardo. Ihre Tochter Paulinia (Sea The Stars), die nicht gelaufen ist, steht auf der Liste von Highland Reel. Ihr Maxios-Erstling ist via BBAG in den englischen Hindernissport verkauft worden, im Jährlingsalter ist ein Lawman-Hengst. Bleibt aus der Familie noch die wenig gelaufene Praia-Tochter Panguna (Australia), deren Erstling gerade zur Welt gekommen ist. Sie bleibt in Deutschland, wurde zu Lord of England gebucht.

Blueridge Mountain wurde vor einigen Jahren aus dem Besitz von Markus Jooste erworben. Sie war Gr. I-Siegerin in Südafrika, stammt aus einer Familie, die weltweit aufgestellt, auch in Australien und Südamerika erfolgreich ist. Zu ihr gehören in den USA die beiden Deckhengste Desert Wine (Damascus) und Menifee (Harlan). In der Zucht ist sie kaum schon zu beurteilen. Dieses Jahr reiste sie zu Camelot, Vater u.a. des aktuellen Kölner Grand Prix-Siegers Nerium.

Der einstige Weltranglistenerste Ghaiyyath – auch er steht auf mehreren deutschen Deckplänen – bleibt nicht unberücksichtigt. Zu ihm geht Sequilla. Sie war einst bei der BBAG für 110.000 Euro gekauft worden, war Listensiegerin über 1400 Meter in Maisons-Laffitte. Die Mutter ist eine Doyen-Schwester des mehrfachen Gruppe-Siegers und Deckhengstes Santiago (Highest Honor) und des Derbyzweiten Sordino (Monsun). Ihr Erstling ist ein Jährlingshengst von Showcasing.

Die Nachkommen von Golden Horn haben schon Anlaufzeit benötigt, doch allmählich kommen sie besser in Gang. Sein Höny Hofer-Sohn Sun of Gold zählt aktuell zu den Derbyfavoriten. Er wird von Redenca aufgesucht, die listenplatziert gelaufen ist. Sie ist Schwester einer Reihe von guten Pferden wie Rosa del Dubai (Dubai Destination), Ragazzo (Footstepsinthesand), Rogue Runner (King's Best), Rolando (Campanologist) und Ramazotti (Lope de Vega). Ihr Erstling Robusta (Pride of Dubai) steht bei Simon Stokes, es folgten Rabinal (New Approach) und eine Jährlingsstute von Nathaniel.

Die Fährhofer Gründerstute Love In (Crepello) ist derzeit mit vier Stuten in der Herde vertreten.  Aus dieser Familie kommen auch La Vinchina und Lacy, Mutter und Tochter.  La Vinchina hat zudem Langtang (Campanologist) gebracht, Gruppe-Sieger und inzwischen als Deckhengst im Haras de Treban in Frankreich aufgestellt. Vierjährig ist Boss Power (Frankel), der dieses Jahr für Sir Michael Stoute gewonnen hat, der drei Jahre alte Liechtenstein (Galileo) steht bei Simon Stokes, im Jährlingsalter ist ein Siyouni-Hengst. Sea The Stars ist der nächste prominente Partner. Lacy hat den T. von Zastrow-Stutenpreis (Gr. III) gewonnen, war auf Gr. III-Ebene in den USA Dritte. Sie ist Siegermutter, ein Jährlingshengst hat Mastercraftsman als Vater, Dieses Jahr geht es zu Starspangledbanner nach Coolmore, ein Flieger, der bislang sieben Gr.-Sieger auf der Bahn hat.

Schwestern sind La Saldana und La Sadira. La Saldana hat das Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen (Gr. III) gewonnen, ist später in die USA gegangen. Die zu Kingman gebuchte La Saldana hat einen Jährlingshengst von Justify. La Sadira ist nur fünfmal gelaufen. Sie gewann dreijährig über 1800 Meter in Baden-Baden, dann beim einzigen Start 2020 ein Handicap über 2000 Meter in Hannover. Mit Nathaniel als Partner beginnt sie ihre Zuchtlaufbahn.

Die erfolgreiche Linie der klassischen Siegerin Quebrada (Devil’s Bag) vertreten die beiden nicht gelaufenen Queimada (Dansili) und Quariana (Lomitas). Queimada ist Schwester zu drei Gr.-Sieger, den in Südafrika tätigen Deckhengsten Querari (Oasis Dream) und Quasillo (Sea The Stars) sowie Quidura (Dubawi), Gr. II-Siegerin in den USA, dort für stolze 3,6 Millionen Dollar verkauft. Erstling der Queimada ist ein Jährlingshengst von Oasis Dream. Sie ist die zweite Fährhofer Stute, die zu Kingman geht. Quariana wird wegen ihres späten Abfohldatums nicht gedeckt. Sie startete in der Zucht mit Questino (Wottoon Bassett), der bei Sarah Steinberg steht, und Quarantini (Belardo). Ein Jährlingshengst hat Shamardal als Vater.

Sarandia, die aus einer insbesondere in Wittekindshof sehr starken Familie stammt, ist eine dreifache Listensiegerin und „Diana“-Zweite. In dem Stuten-Klassiker war sie damals nur ihrer entfernten Verwandten Serienholde (Soldier Hollow) unterlegen. Nach zwei USA-Starts 2017 ist sie zunächst dort geblieben und wurde von Kitten’s Joy gedeckt. Heraus kam die zwei Jahre alte Santa Juliana, die bei Peter Schiergen steht. Hohe Maßstäbe wurden und werden auch bei den weiteren Partnern angelegt, denn dieses Jahr geht es nach der Abfohlung eines Kingman-Hengstes zu Lope de Vega. Ihre von Galileo stammende Schwester Saltita war nicht am Start. Sie ist Mutter des noch in diesem Jahr in England listenplatziert gelaufenen Palavecino (Cacique), ein Jährlingshengst hat Farrh als Vater. Bedauerlicherweise hatte sie ein Zoustar-Fohlen verloren, von dem stark gefragten Shuttle-Hengst wird sie erneut gedeckt. In Australien gehört er zu den führenden Vererbern, hat dort bereits 15 Gr.-Sieger. Zum dritten Mal ist er in diesem Frühjahr zu einer Decktaxe von 25.000 Pfund auf Tweenhills in England tätig, war stets ausgebucht. In Australien wurde sein Tarif für diesen Sommer gerade auf 154.000 A-Dollar (ca. €100.000) angehoben. Derartige Unterschiede sind in beide Richtungen keine Seltenheit. 

Sumara hat zwei Rennen gewonnen, sie ist auf Surumu ingezogen und derzeit die einzige Stute, die dessen mütterliche Linie in Fährhof vertritt. Ihr Erstling Silvana (Areion) steht bei Janina Reese, sie hat zweijährig bereits gewonnen. Der zwei Jahre alte Santino Corleone (Zoffany) wird von Gerald Geisler gedeckt. Ein Jährlingshengst hat Tamayuz als Vater. Die Mutter geht zum Prix du JockeyClub (Gr. I)-Sieger New Bay, der mit seinen ersten Nachkommen bereits sehr gut vom Start gekommen ist.

Von Maine Chance Farms aus Südafrika kam Bella Sonata, die einzige Tochter des großen Silvano in Fährhof. Sie war ein erstklassiges Rennpferd, gewann die Joburg Fillies & Mare Challenge (Gr. II) und war mehrfach Gr. I-platziert. Sie ist eine Schwester von Caspar Netscher (Dutch Art), der im Mehl Mülhens-Rennen (Gr. II) erfolgreich war. Die Mutter ist Schwester des vierfachen Gr.-Siegers Stagecraft (Sadler’s Wells) aus einer großen internationalen Familie, der u.a, auch der in Australien mehrfach auf Gr. I-Ebene erfolgreiche Russian Camelot (Camelot) und auch der Gr.-Sieger Quest the Moon (Sea The Moon) angehören. Ihr Erstling ist ein Dark Angel-Sohn im Jährlingsalter. Dieses Jahr geht es zu Night of Thunder, dessen Decktaxe nach den ersten Erfolgen seiner Nachkommen auf erstaunliche 75.000 Euro hochgeschnellt ist. 

Hargeisa war eine sehr gute Zweijährige, Gr. III-Siegerin und mehrfach gruppeplatziert in Frankreich. Ihr Erstling Huancayo (Frankel) ist zweijährig, es fokgte eine Kingman-Stute. Dieses Jahr gehr es zu dem prominenten Debütanten Pinatubo (Shamardal), der drei Gr. I-Rennen gewinnen konnte, zweijährig Champion war. Es kommt also noch mehr Schnelligkeit in die Linie.

Eridea (Campanologist) war nicht am Start. Sie ist eine Schwester des Gr. I-Siegers und Deckhengstes Earl of Tinsdal (Black Sam Bellamy) sowie der Listensieger Earlsalsa (Kingsalsa) und Emily of Tinsdal (Librettist) aus der Familie der Preis von Europa (Gr. I)-Siegerin Donjah (Teofilo). Ihr Erstling Embacadero (Soldier Hollow) steht bei Henk Grewe, im Jährlingsalter ist eine Teofilo-Stute. Es geht zu Shalaa, dessen Nachkommen in den letzten Wochen in Australien für größere Erfolge gesorgt haben.

Zwei Stuten treten den Weg zu Soldier Hollow an. Amona hat gewonnen und war mehrfach auf Gruppe-Ebene platziert, so als Zweite im Almased-Cup (Gr. III) und im T. von Zastrow-Stutenpreis (Gr. III) und als Dritte im Henkel-Preis der Diana (Gr. I) und im Diana-Trial (Gr. II). Ihr Erstling Alisos (Gleneagles) steht bei Simon Stokes, die zwei Jahre alte Agneta (Almanzor) ist an das Gestüt Brümmerhof verkauft worden, sie hat eine Box bei Peter Schiergen bezogen. Im Jährlingsalter ist ein Iffraaj-Hengst.

Path Wind ist ein Frankreich-Import, stammt aus einer inzwischen in Etzean aktiven rechten Schwester der Gr. II-Siegerin Wild Side (Sternkönig), Mutter u.a. von Wild Coco (Shirocco). Sie war Listensiegerin und Zweite im Premio Lydia Tesio (Gr. I). In der Zucht muss sie sich noch beweisen. Der drei Jahre alte Panjari (Camelot) wird von Andreas Wöhler trainiert, ein zwei Jahre alter Lope de Vega-Sohn von Andrew Balding, im Jährlingsalter ist ein Roaring Lion-Hengst.

Zarzali, im November 2011 in Australien geboren, ist Tochter des dortigen Spitzenhengstes Hussonet (Mr Prospector). Sie stammt aus der Arrowfield-Zucht, war Dritte in den ATC Angst Stakes (Gr. III) über 1600 Meter in Randwick und einem Listenrennen in Doomben, zwei Rennen konnte sie gewinnen. Ihre Mutter ist eine nicht gelaufene Schwester der großen Rennstute Zarkava (Zamindar), Mutter des Gr. I-Siegers und Nachwuchsdeckhengstes Zarak (Dubawi). Ihr Erstling Zion (Iffraaj) war bisher noch nicht die große Erleuchtung. Der zwei Jahre alte Zacapo (Fastnet Rock) steht für den Züchter bei Andreas Suborics, im Jährlingsalter ist ein Sea The Srars-Sohn. Zarzali geht zu Teofilo, ein mehr als profilierter Darley-Hengst.

Quaduna war Listensiegerin und gruppeplatziert. Ihr Sohn Quello (Sokdier Hollow) hat gerade in Frankreich gewonnen und könnte noch die Derbyroute einschlagen. Im  Jährlingsalter ist eine Lope de Vega-Stute. Für die Mutter geht es zu Too Darn Hot, zwei- und dreijährig Champion auf Distanzen bis zur Meile.

Win for Life hat bei wenigen Starts gewonnen. Die Schwester einer Reihe von besseren Pferden wie Win for Sure (Stravinsky) oder Why Not (Königstiger) startete in der Zucht mit Will to Win (Showcasing), der in Großbritannien bisher vier Rennen gewonnen hat. Die Dreijährige Win Win (Belardo) steht bei Dieter Fechner, Wild Sturm (Nathaniel) ist letztes Jahr bei der BBAG nach Spanien gegangen. Für die Mutter wurde eine Reise zu Waldgeist nach Irland gebucht. Aus dessen erweiterten Familie kommt die Listenzweite Wacaria (Makfi), eine Schwester des Gr. I-Siegers Wake Forest (Sir Percy). Sie wird in diesem Jahr von Wootton Bassett gedeckt, ein Jährlingshengst hat Camelot als Vater.

Es bleiben noch zwei Maxios-Töchter, die in Partnerschaft mit der Familie Niarchos gehalten werden. Beide waren gute Rennstuten. Conscious ist Siegerin, war jeweils Zweite in Listenrennen in Meran und Köln. Sie ist eine Schwester der Gr. III-Siegerin Steel Princess (Danehill), Mutter der Canadian International (Gr. I)-Siegerin Sarah Lynx (Montjeu). Ihr Erstling ist eine Jährlingsstute von Saxon Warrior, dieses Jahr geht es zu Sea The Stars.

Auf der Liste von Sea The Moon steht Mystic Sunshine. Sie ist bei der BBAG vom Gestüt Etzean gekauft worden, kommt aus der Familie von Monami (Sholokhov) und somit Miss Yoda (Sea The Stars). Sie hat dreijährig in Frankreich gewonnen, war Dritte im Prix de Lutece (Gr. III) und in einem Listenrennen in Deauville. Ihr erstes Fohlen ist gerade zur Welt gekommen.

 

 

AREION (1995), v. Big Shuffle – Aerlona v. Caerleon (Gestüt Etzean)

Goathemala (2005), v. Black Sam Bellamy – Global World v. Big Shuffle, trgd. v. Wootton Bassett

Raipura (2013), v. Montjeu – Royal Dubai v. Dashing Blade, Stutfohlen v. Too Darn Hot, 1.4.

 

BELARDO (2012), v. Lope de Vega – Danaskaya v. Danehill (Kildangan Stud/IRL)

Paraisa (2009), v. Red Ransom – Praia v. Big Shuffle, Hengstfohlen v. Waldgeist, 5.2.

 

CAMELOT (2009), v. Montjeu – Tarfah v. Kingmambo (Coolmore Stud/IRL)

Blueridge Mountain (2009), v. Giant’s Causeway – Skyline Drive View v. Distant View, Hengstfohlen v. Oasis Dream, 20.4. 

 

FRANKEL (2008), v. Galileo – Kind v. Danehill (Banstead Manor Stud/GB)

Realeza (2015), v. Maxios – Royal Dubai v. Dashing Blade, Hengstfohlen v. Night of Thunder, 17.2.

 

GHAIYYATH (2015), v. Dubawi – Nightime v. Galileo (Banstead Manor Stud/GB)

Sequilla (2015), v. Siyouni – Sassicaia v. Doyen, Hengstfohlen v. Sea The Stars

 

GOLDEN HORN (2012), v. Cape Cross – Fleche d’Or v. Dubai Destination (Dalham Hall Stud/GB)

Redenca (2013), v. Lope de Vega – Rosa di Brema v. Lomitas

 

HIGHLAND REEL (2012), v. Galileo – Hveger v. Danehill (Coolmore Stud/IRL)

Paulinia (2015), v. Sea The Stars – Paraisa v. Red Ransom

 

KINGMAN (2011), v. Invincible Spirit – Zenda v. Zamindar (Banstead Manor Stud/GB)

La Saldana (2012), v. Fastnet Rock – La Salina v. Singspiel, nicht ged.

Queimada (2015), v. Dansili – Quetena v. Acatenango, Hengstfohlen v. Sea The Stars, 19.2.

 

LOPE DE VEGA (2007), v. Shamardal – Lady Vettori v. Vettori (Ballylinch Stud/IRL)

Sarandia (2013), v. Galileo – Salontasche v. Dashing Blade, Hengstfohlen v. Kingman, 5.4.

 

LORD OF ENGLAND (2003), v. Dashing Blade - Loveria v. Los Santos (Gestüt Etzean)

Panguna (2016), v. Australia – Praia v. Big Shuffle, Hengstfohlen v. Helmet, 2.4.

 

NATHANIEL (2008), v. Galileo - Magnificent Style v. Silver Hawk (Newsells Park Stud/GB)

La Sadira (2016), v. Cacique – La Salina v. Singspiel, Maiden

 

NEW BAY (2012), v. Dubawi – Cinnamon Bay v. Zamindar (Ballylinch Stud/IRL)

Sumara (2013), v. Lando – Sabanila v. In The Wings, nicht fed.

 

NIGHT OF THUNDER (2011), v. Dubawi – Forest  Storm v. Galileo (Kildangan Stud/IRL)

Bella Sonata (2012), v. Silvano – Bella Cantata v. Singspiel, Hengstfohlen v. Lope de Vega, 14.3.

 

OASIS DREAM (2000), v. Green Desert – Hope v. Dancing Brave (Banstead Manor Stud/GB)

Paragua (2008), br., v. Nayef - Prada v. Lagunas, Stutfohlen v. Starspangledbanner, 13.3.

 

PINATUBO (2017), v. Shamardal – Lava Flow v. Dalakhani (Dalham Hall Stud/GB)

Hargeisa (2014), v. Speightstown – Hasay v. Lomitas

 

SEA THE STARS (2006), v. Cape Cross - Urban Sea v. Miswaki (Gilltown Stud/IRL)

La Vinchina (2006), v. Oasis Dream – La Virginia v. Surumu

 

SHALAA (2013), v. Invincible Spirit – Ghurra v. War Chant (Haras de Bouquetot/FR)

Eridea (2014), v. Campanologist – Earthly Paradise v. Dashing Blade, Stutfohlen v. Soldier Hollow, 8.4.

 

SIYOUNI (2007), v. Pivotal – Sichilla v. Danehill (Haras de Bonneval/FR)

Praia (2004), v. Big Shuffle – Prada v. Lagunas, trgd. v. Frankel

 

SOLDIER HOLLOW (2000), v. In The Wings - Island Race v. Common Grounds (Gestüt Auenquelle)

Amona (2012), v. Aussie Rules – Abbarsharjah v. Tiger Hill, trgd. v. Too Darn Hot

Path Wind (2009), v. Anabaa - Wild Queen v. Sternkönig, Hengstfohlen v. Gleneagles, 11.4.

 

STARSPANGLEDBANNER (2005), v. Choisir – Gold Anthem v. Made of Gold (Coolmore Stud/IRL)

Guajara (2010), v. Montjeu – Global World v. Big Shuffle, Hengstfohlen v. Holy Roman Emperor, 23.3.

Lacy (2011), v. Authorized – La Vinchina v. Oasis Dream, Stutfohlen v. Shalaa, 30.1.

 

TEOFILO (2004), v. Galileo – Speirbhean v. Danehill (Kildangan Stud/IRL)

Zarzali (2011), v. Hussonet – Zarakiysha v. Kendor

 

TOO DARN HOT (2016), v. Dubawi – Dar Re Mi v. Singspiel (Dalham Hall Stud/GB)

Quaduna (2010), v. Duke of Marmalade – Quelle Amore v. Monsun, Stutfohlen v. Saxon Warrior, 11.3.

 

WALDGEIST (2014), v. Galileo – Waldlerche v. Monsun (Ballylinch Stud/IRL)

Win for Life (2012), v. Dubawi – Win for us v. Surumu, Stutfohlen v. Nathaniel, 20.1.

 

WOOTTON BASSETT (2008), v. Iffraaj – Balladonia v. Primo Dominie (Coolmore Stud/IRL)

Goiania (2011), v. Oasis Dream – Goathemala v. Black Sam Bellamy, Stutfohlen v. Gleneagles, 17.3.

Wacaria (2013), v. Makfi – Wurfspiel v. Dashing Blade, Hengstfohlen v. Soldier Hollow, 17.2.  

 

ZOUSTAR (2010), v. Northern Meteor – Zouzou v. Redoute’s Choice (Tweenhills Stud &  Farm)

Saltita (2011), v. Galileo – Salontasche v. Dashing Blade

 

Nicht gedeckt

Guavia (2012), v. Invincible Spirit – Goathemala v. Black Sam Bellamy, trgd. v. Study of Man

Quariana (2011), v. Lomitas – Quebrada v. Devil’s Bag, trgd. v. Blue Point

 

 

In Partnerschaft mit der Familie Niarchos

 

SEA THE MOON (2011), v. Sea The Stars – Sanwa v. Monsun (Lanwades Stud/GB)

Mystic Sunshine (2015), v. Maxios – Ma Coeur v. Sholokhov, Stutfohlen v. Study of Man, 24.1.

 

SEA THE STARS (2006), v. Cape Cross - Urban Sea v. Miswaki (Gilltown Stud/IRL)

Conscious (2015), v. Maxios – Champaka v. Caerleon

 

 

 

 

 

 

 

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