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Deckplan Stiftung Gestüt Fährhof

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 462 vom Donnerstag, 06.04.2017

Es ist jedes Jahr ein umfangreicher und spannender Deckplan, den die Stiftung Gestüt Fährhof vorlegt, handelt es sich doch um das größte Vollblutgestüt des Landes mit einer hohen internationalen Reputation. Zudem ist es ein kommerzielles Unternehmen, die Jährlinge werden bis auf wenige Ausnahmen, in der Regel Stuten, auf dem Markt angeboten. Die Zeiten, in denen der Rennstall die entscheidende Rolle spielt, sind schon länger vorbei. 23 Pferde, davon zwanzig Stuten, umfasst die aktuelle Trainingsliste, das Gros steht bei Peter Schiergen und Andreas Wöhler, berücksichtigt werden aber auch Gerald Geisler, Mario Hofer, Waldemar Hickst, Pavel Vovcenko, zudem Simon Stokes. Allerdings gibt es noch mehrere Pferde in Partnerschaft, von denen Langtang und Potemkin im Mitbesitz von Klaus Allofs 2016 für besondere Schlagzeilen gesorgt haben und mit dafür verantwortlich waren, dass zum wiederholten Mal das Züchterchampionat gewonnen werden konnte.

Die beiden in Fährhof aufgestellten sowie 36 fremde Hengste werden berücksichtigt, wobei es für Maxios und Pastorius ab dem Sommer ernst wird, denn spätestens dann kommen ihre ersten Zweijährigen auf die Bahn. In Deutschland wird einem „first season sire“ nicht ganz so viel Bedeutung beigemessen wie etwa in England/Irland, deshalb wird man Ende des Jahres kaum schon große Erkenntnisse gewonnen haben, aber sicher schon erste Fingerzeige. Bei der Wahl der fremden Hengste wird wie immer ein sehr hoher Maßstab angelegt, es ist schon die erste europäische Riege und es ist auffällig, dass es in der Regel „proven sires“ sind, die gebucht werden. Mit Belardo und Pride of Dubai sind nur zwei Debutanten dabei, die in Deutschland neu aufgestellten Hengste werden nicht berücksichtigt. Mehrere Hengste, die vom Markt sehr gut angenommen werden, sind darunter, schließlich sollen die Produkte in zwei Jahren ihre Käufer finden.

18 Stuten bleiben daheim, dreizehn stehen auf der Liste von Maxios. Der Monsun-Sohn ist schon mit großen Erwartungen auf dem Fährhof aufgestellt worden, doch ob er annähernd in die großen Fußstapfen seines Vaters treten kann, wird sich erst in einigen Jahren zeigen. Nach den bisherigen Eindrücken könnten seine Nachkommen etwas Zeit benötigen, was keineswegs überraschend ist. Die Startchancen für Maxios waren in jedem Fall sehr gut, denn in den ersten Jahren hat er qualitativ erstklassige Bücher gedeckt. Und bei den Auktionen gab es im Jährlingsbereich mehrere sechsstellige Zuschläge, in Iffezheim lag der Schnitt pro Zuschlag bei über 70.000 Euro.   

Champaka (Caerleon), die die Liste der Stute für Maxios anführt, läuft auf das Ticket der Maine Chance Farm. Sie ist Mutter der Gr. I-Siegerin Steel Princess (Danehill), die wiederum Mutter der Canadian International (Gr. I)-Siegerin Sarah Lynx (Montjeu) ist. Champaka, Schwester des Deckhengstes Casey Tibbs (Sadler's Wells), hat noch mehrere andere Sieger auf der Bahn, die nächste Mutter ist die Gr. II-Siegerin Fleur Royale (Mill Reef). Ihre zwei Jahre alte Tochter Conscious (Maxios) wird von Markus Klug für die Besitzergemeinschaft Fährhof/Flaxman Holdings trainiert.

Douala, eine Tochter der in der Herde befindlichen Desca, ist mehrfach listenplatziert gelaufen. Ihr Erstling ist der gute Drummer (Duke of Marmalade), dreijährig ist die Siegerin und Listenplatzierte Dalila (Rock of Gibraltar), dazwischen kam die jetzt eingestellte Danlia (Lando), die dreijährig gewonnen hat.

Ebenfalls neu im Gestüt ist die wenig gelaufene Kilifia, Tochter der mehrfachen Listensiegerin Kimbajar, eine Schwester der zweifachen klassischen Siegerin Kazzia (Zinaad), Mutter wiederum des Gr. I-Siegers Eastern Anthem (Singspiel). Die zweifache Siegerin Paulaya hat in England den drei Jahre alten Pete So High (High Chaparral) auf der Bahn, er hat im Januar in Wolverhampton gewonnen, die ein Jahr jüngere Lawman-Tochter ist via BBAG nach Frankreich verkauft worden. Quetena, die von Kingman leider nicht tragend wurde, ist sicher eine der Kronjuwelen der Herde, ist sie doch Mutter des in Südafrika aufgestellten Gr. I-Siegers Querari (Oasis Dream) und des Gr. III-Siegers, aber nicht glücklichen Quasillo (Sea The Stars).

Royal Dubai hat als bisheriges Aushängeschild die für Godolphin in England auf Listenebene erfolgreiche Rumh (Monsun) auf der Bahn, die selbst bereits Mutter der interessanten Dreijährigen Really Special (Shamardal) ist, die letztes Jahr Listensiegerin war. Andreas Wöhler trainiert eine zweijährige Maxios-Stute aus der Royal Dubai. Von ihren Töchtern gehen die Siegerin Rahada, Mutter von Royal Fox (Manduro), und die nicht gelaufene Royal Chapadinha ebenfalls zu Maxios. Ein Teofilo-Zweijähriger aus der Royal Dubai steht für Jaber Abdullah bei Andreas Wöhler. Ungeprüft eingestellt wurde die immerhin von Galileo stammende Saltita, eine Schwester von Saphir (Black Sam Bellamy), Saint Pellerin (Königstiger) und vor allem der Diana-Zweiten Sarandia (Dansili), die im Rennstall geblieben ist.

Slight Advantage war vor drei Jahren Listensiegerin über 3000m in Köln. Ihre Mutter war Siegerin in den Triple Tiara Fillies Guineas (Gr. I) in Turffontein/Südafrika, kommt aus einer dort hocherfolgreichen Familie. Ihr Erstling, eine Fastnet Rock-Zweijährige, wurde bei der BBAG für 49.000 Euro an Markus Jooste verkauft. Solola, eine Schwester von Silvano (Lomitas) und Sabiango (Acatenango), hat mit Smaih (Paco Boy) bereits einen Gruppe-Sieger auf der Bahn. Bei Tattersalls wurde im Oktober eine Kodiac-Jährlingsstute von ihr für 130.000gns. an Bill Gredley verkauft. Die nicht gelaufene, allerdings blendend gezogene Tassina, die als Galileo-Tochter aus der Danehill-Tochter Tenderly allemal einen Versuch in der Zucht wert ist, beschließt die Liste der Fährhofer Stuten für Maxios.

Die ersten Nachkommen von Pastorius hinterließen auf den Auktionen einen sehr guten Eindruck und es gibt auch schon positive Rückmeldungen von Trainerseite. Gut möglich, dass es bereits dieses Jahr erste Erfolgsmeldungen gibt. Fünf Fährhofer Stuten bleiben bei ihm. Astorg ist eine Enkelin der großen Allez France (Sea Bird II), sie selbst ist Mutter von vier Siegern, darunter ist die Listensiegerin und Prix Saint-Alary (Gr. I)-Zweite Asti (Sadler’s Wells) sowie zwei weitere Black Type-Pferde. Für Fährhof hat sie bisher nur Pech gehabt. Die Gr. III-Siegerin Casanga ist Siegermutter, ihre Zweijährige Caracalla Queen (Pastorius) ist bei der BBAG für 80.000 Euro an Antje und Lars Baumgarten verkauft worden, steht bei Andreas Wöhler. Desca, Mutter der erwähnten Douala (Dubawi), hat noch jungen Nachwuchs in Frankreich. Sie stammt aus einer der erfolgreichsten Röttgener Familien.

Donna Madina ist eine nicht gelaufene Tochter aus einer Schwester des Gr. I-Siegers und Deckhengstes Durban Thunder (Samum). Sarabia, dessen Erstling immerhin der Listensieger und zweifache Gr. III-Zweite Simba (Teofilo) ist, hat in Frankreich eine Maxios-Zweijährige im Training.

Tenderly, eine Halbschwester der erstklassigen Rennstute Pride (Peintre Celebre), hat in den USA bereits einen Gr. III-Sieger von Johannesburg auf der Bahn. Ihr Sohn Tucano (Monsun) hat in Australien gewonnen, der drei Jahre alte Buckeye (Shamardal) wird von Luca Cumani trainiert. Eine New Approach-Zweijährige wurde nach Tschechien verkauft.

Adlerflug war bisher eher nicht auf dem Fährhofer Zettel, doch nach dem letzten Jahr konnte man an dem Schlenderhaner kaum vorbeigehen. Zu ihm reist die 90kg-Stute Paragua, deren Erstling, eine Rio de la Plata-Tochter dreijährig bei Pavel Vovcenko steht. Eine Maxios-Zweijährige wurde bei der BBAG für 80.000 Euro an Winfried Engelbrecht-Bresges verkauft und hat eine Box bei Nicolas Clement in Chantilly bezogen. So Squally (Monsun) ist rechte Schwester von ShiroccoSubiacoStorm Trooper und September Storm und kehrt somit in ihr Heimatgestüt zurück. Sie ist Mutter der listenplatziert gelaufenen So Smart (Selkirk) und eines auch in den USA erfolgreichen Galileo-Sohnes. Eine Schwester ist Mutter des von Adlerflug stammenden Listensiegers Swacadelic.

Zum ehemaligen Champion Areion geht mit Sumara eine Maidenstute, die bereits tragend gemeldet wird. Die Lando-Tochter hat zwei Rennen gewonnen, ist auf Surumu ingezogen.

Australia ist ein Hengst, der von mehreren deutschen Gestüten aufgesucht wird. Der zweifache Derbysieger ist in diesem Jahr mit seinen Jährlingen auf den Auktionen vertreten, seine Buchungszahlen sind – selbstverständlich bei Coolmore – im dreistelligen Bereich. Seine Partnerin La Merced, zweijährig Siegerin und listenplatziert, war beim Jahresdebut dreijährig Zweite im Schwarzgold-Rennen (Gr. III), verlor dann aber völlig den Faden.

Belardo debutiert für Darley im irischen Kildangan Stud. Er war durch seinen Sieg in den Dewhurst Stakes (Gr. I) Champion-Zweijähriger in Europa, gewann vierjährig die Lockinge Stakes (Gr. I). Zu ihm geht Win for Life, sie hat bei wenigen Starts gewonnen. Die Schwester einer Reihe von besseren Pferden soll das Erbe ihrer Mutter erhalten.

Camelot steht wie Australia auf den Listen zahlreicher hiesiger Züchter. Der dreifache klassische Sieger ist schon ein Jahr weiter als sein Boxennachbar, denn demnächst wird man seine ersten Nachkommen am Start sehen. Zu ihm geht die Maidenstute Guavia aus der in Fährhof längst etablierten Grimpola-Familie. Sie ist Siegerin, holte sich Black Type als Dritte im Honda Bayerischer Fliegerpreis (LR).  Path Wind, ist ein Frankreich-Import, sie stammt aus einer inzwischen in Etzean aktiven rechten Schwester der Gr. II-Siegerin Wild Side (Sternkönig), Mutter u.a. von Wild Coco (Shirocco). Sie war Listensiegerin und Zweite im Premio Lydia Tesio (Gr. I), eine zwei Jahre alte Shamadal-Tochter steht bei Andreas Wöhler, ein Jährlingshengst stammt von Sea The Stars.

Ein neuer Name auf dem Fährhofer, wohl überhaupt auf einem deutschen Deckplan ist der von Dandy Man. Er steht für 10.000 Euro in Irland, hat zwar selbst nicht einmal ein Gruppe-Rennen gewonnen, war mehrfach auf Listenebene auf Distanzen bis zu 1200 Metern erfolgreich, doch ist er Vater von Gruppe-Siegern, seine Nachkommen erfreuen sich auf den Auktionen großer Beliebtheit. Seine Partnerin Quila hat sich als Mutter des großen Quijano (Acatenango) einen Namen gemacht. Junge Nachkommen wie der Wallach Quibdo (Shamardal) und der drei Jahre alte Qabdan (Lando) stehen im Rennstall.

Dansili hingegen ist ein bekannter Name im Deckplan. Der Vater von 67 Gr.-Siegern hat für Fährhof u.a. die vorjährige Diana-Zweite Sarandia gebracht. Zu ihm geht Codera, Mutter u.a. von Codoor (Sabiango) und vor allem Colomano (Cacique), Sieger im Herzog von Ratibor-Rennen (Gr. III), eine aktuelle Derbyhoffnung. Kahara ist die Mutter des bei drei Starts noch ungeschlagenen Mehl Mülhens-Rennen (Gr. II)-Siegers Karpino (Cape Cross), der nach langer Rekonvaleszenz gerade wieder in den Rennstall zurückgekehrt ist. Die vier Jahre alte Statuesque (Sea The Stars) hat das Cheveley Park Stud einst in Newmarket für 375.000gns. gekauft, sie war bei Sir Michael Stoute, ist mehrfach platziert gewesen. Im Jährlingsalter ist eine Stute von Sea The Stars.

Einen Sprung zu Dubawi zu buchen ist heutzutage schon mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden – wenn man ihn überhaupt bekommt. Praia (Big Shuffle), deren Erstling, die Red Ransom-Stute Paraisa, ein Listenrennen in Hannover gewinnen konnte, hat aktuell den großartige Potemkin (New Approach) in den Schlagzeilen, Anwärter noch auf den Titel „Galopper des Jahres“, eine Jährlingsstute stammt von Australia ab. Pradas Schwester Palena, die nur dreimal am Start war, wird vom schnellen Equiano gedeckt, längst ein etablierter Vererber bislang sieben Gr.-Siegern auf der Bahn.

Fastnet Rock, der nach zögerlichem Beginn inzwischen auch in Europa mit seinen Nachkommen reussiert, fehlt nie auf einem Fährhofer Deckplan. Zu ihm geht erneut die Lomitas-Schwester La Salina (Singspiel), nachvollziehbar, denn ihre Tochter La Saldana (Fastnet Rock) hat das Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen (Gr. III) gewonnen. Ihr Sohn Lupetto (Redoute’s Choice) wurde vorletztes Jahr bei der BBAG für 210.000 Euro zugeschlagen und steht im Mitbesitz von Klaus Allofs bei Andreas Wöhler, der Zweijährige Love Fifteen (Campanologist) wird von Toni Potters für Philipp von Loeper trainiert.

Mit Footstepsinthesand hat Fährhof ganz gute Erfahrungen gemacht. Zu ihm geht Strela, deren Erstling Saxone (Tiger Hill) letztes Jahr für den Stall Widukind gutes Geld verdient hat. Ein zwei Jahre alter Rock of Gibraltar-Sohn steht bei Peter Schiergen.

Der Name Frankel steht nicht zum ersten Mal auf einem Fährhofer Deckplan. Dieses Jahr hat Wurfspiel aus der in den Gestüten der Familie Jacobs besonders gepflegten Waldrun-Linie das Vergnügen. Die Mutter u.a. von Wake Forest (Sir Percy), Gr. I-Sieger und auch in fortgeschrittenem Alter noch hochklassig, hat aktuell die Listenplatzierte Wacaria (Makfi) im Rennstall von Andreas Wöhler, sie ist entgegen früherer Pläne dort geblieben. Ein Jährlingshengst hat Teofilo als Vater.  

Free Eagle im Irish National Stud war schon im vergangenen Jahr ein Fährhofer Ziel. Der Sieger in den St. James’s Palace Stakes (Gr. I) war ein hervorragendes, allerdings nicht immer glückliches Rennpferd, zu dem die bereits bei Prada erwähnte Paraisa geht.

Zu Galileo muss natürlich nichts mehr gesagt werden: Zu dem Champion wurde La Vinchina, Mutter der Gr. III-Siegerin Lacy (Authorized), gebucht. Ihr Sohn Langtang (Campanologist) hat letztes Jahr den Preis des Winterfavoriten (Gr. III) gewonnen, ein Jährling hat Camelot als Vater, ein Fohlen von Frankel wird erwartet – prominenter geht es nicht.

Superb, die vor drei Jahren in Kentucky erworben wurde, ist dort geblieben, geht zu dem Champion Giant’s Causeway, der für 75.000 Dollar im Ashford Stud steht. Die Mutter dieser Stute war listenplatziert, die zweite Mutter Gorgeous (Slew O’Gold) hat drei Gr. I-Rennen gewonnen, sie ist Schwester des Champion-Deckhengstes Key to the Moon (Wajima). Diese 2002 eingegangene Gorgeous ist wegen ihrer Bedeutung für die Three Chimneys Farm dort auch beerdigt worden, unweit von ihrem Vater Slew O'Gold entfernt. Superb hat junge Nachkommen von Animal Kingdom.

Gleneagles zählt zu den Youngstern im Deckhengst-Portfolio von Coolmore. Der vielfache Gr. I-Sieger auf Distanzen bis zur Meile geht in seine zweite Saison, wird doppelt bedacht. Amona ist ein neuer Name in der Herde. Sie ist auf privater Basis gekauft worden, hat gewonnen und war mehrfach auf Gruppe-Ebene platziert, so als Zweite im Almased-Cup (Gr. III) und im T. von Zastrow-Stutenpreis (Gr. III) und als Dritte im Henkel-Preis der Diana (Gr. I) und im Diana-Trial (Gr. II). Es handelt sich um eine Familie, die in Auenquelle, Brümmerhof und Trona große Erfolge hatte und hat. Neuquen wurde 2012 für 77.000 € bei Arqana über Tina Rau erworben. Sie stand bei Carlos Lerner im Training, war zweifache Siegerin und listenplatziert, stammt aus der direkten Linie der vorjährigen "Arc"-Siegerin Solemia (Poliglote). Ihr Campanologist-Erstling ist dreijährig und steht für den Stall Hornoldendorf bei Peter Schiergen, ein Iffraaj-Hengst brachte letztes Jahr bei der BBAG stolze 200.000 Euro, ihn sicherte sich der Hong Kong Jockey Club.

Das exzellente Rennpferd Golden Horn kam schon letztes Jahr eher zufällig in den Genuss einer Fährhofer Stute, denn Karpina war eigentlich für seinen Vater Cape Cross vorgesehen, der dann aber nicht mehr zur Verfügung stand. Diesmal macht sich La Hermana, die bereits Blacktype-Vererberin ist, auf den Weg in das Dalham Hall Stud. Ihr jetzt zwei Jahre alter Sohn von Maxios wurde schon als Fohlen verkauft, für 150.000 Euro bei Arqana, er trägt den Namen Lauberhorn Rocket.

Helmet hat sich in Australien und Europa sehr schnell einen Namen als Deckhengst gemacht. Sein aktuelles Aushängeschild ist der vorjährige Criterium International (Gr. I)-Sieger Thunder Snow, gerade in Dubai spektakulärer Doppelsieger. Es wird oft übersehen, dass Helmet auf die einflussreiche Röttgenerin Anna Paola (Prince Ippi) zurückgeht. Seine Decktaxe im Dalham Hall Stud erscheint mit 10.000 Pfund attraktiv, Fährhof ist denn auch zweimal dabei. La Sabara, eine listenplatziert gelaufene Sabiango-Tochter, startete mit einem jetzt im Zweijährigenalter befindlichen Sohn von Campanologist, der für die Besitzergemeinschaft Allofs/Fährhof laufen soll, auf den Namen Lago getauft wurde. Quiana (Monsun), die gewonnen hat und eine Schwester zu Quijano (Acatenago) ist, hat als Erstling Quibello (Rock of Gibraltar) gebracht. Ihn hat das Gestüt Ittlingen bei der BBAG-Herbstauktion 2015 für 34.000 Euro gekauft und zu Peter Schiergen gestellt. Nach seinen Nennungen zu urteilen, sollte er etwas bewegen können. Die zwei Jahre alte Queens Street (Cacique) steht auf den Namen Fährhof/Sir Alec Ferguson.

Eine interessante Stute geht zu dem in beiden Hemisphären immer aktuellen Iffraaj. Es ist die auf privater Basis erworbene Zarzali, im November 2011 in Australien geboren, Tochter des dortigen Spitzenhengstes Hussonet (Mr Prospector). Sie stammt aus der Arrowfield-Zucht, war Dritte in den ATC Angst Stakes (Gr. III) über 1600 Meter in Randwick und einem Listenrennen in Doomben, zwei Rennen konnte sie gewinnen. Ihre Mutter ist eine nicht gelaufene Schwester der großen Rennstute Zarkava (Zamindar), womit klar ist, dass es sich um eine höchst erfolgreiche Aga Khan-Familie handelt. Zarkavas Sohn Zarak (Dubawi) war dieses Jahr auf Gr. III-Ebene in Meydan siegreich. 

Der Championmeiler Kingman, den Juddmonte für 55.000 Pfund anbietet, gehörte zu den prominenten Nachwuchshengsten in der Szene, sein erster Jahrgang ist im Jährlingsalter.  Seine Partnerin Karpina ist sie eine Pivotal-Tochter der Kahara, eine dreifache Siegerin, die auf Listenebene platziert war. Sie ist eine rechte Schwester des Doncaster St. Leger (Gr. I)-Siegers Milan aus einer in der Aga Khan-Zucht erfolgreichen Linie. Ihr bisheriges Aushängeschild ist der erwähnte klassische Sieger Karpino, ein Cape Cross-Sohn, weswegen die Reise von Karpina sicher Sinn macht. Quilita (Lomitas), die Siegerin ist, war vor allem Zweite im Almased-Cup (Gr. III), hatte ein Rating von 93 kg. Ihr Erstling Queen of Rome (Holy Roman Emperor) ist zweijährig, wurde bei der BBAG für 110.000 an Markus Jooste verkauft und hat eine Box bei Richard Hannon bezogen. Eine Jährlingsstute hat ebenfalls den Coolmore-Stallion als Vater.

So ganz aufregend war das bisher nicht, was Lawman für Fährhof gebracht hat, doch ist der einstige französische Derbysieger Jahr für Jahr für bessere Nachkommen gut. Zu ihm geht Zu ihm geht die nicht gelaufene Canyara, eine Tochter der schon erwähnten Casanga. Der vom Gestüt Ammerland gezogene Lope de Vega zählt längst zu den etablierten Vererbern in Europa. Er ist Vater von jetzt 14 Gruppe-Siegern, sein Sohn The Right Man hat gerade in Meydan den Al Quoz Sprint (Gr. I) gewonnen. 260.000 Dollar mussten vor zwei Jahren in den USA für seine Partnerin Rietondale angelegt werden, eine Mutter von bereits drei Black Type-Pferden, darunter Stormy Len (Harlan’s Holiday), der Zweiten aus den Secretariat Stakes (Gr. I). Sie ist auch Schwester der Gr. I-Sieger Cetewayo (His Majesty) und Dynaforce (Dynaformer). Ihr Fährhofer Erstling ist eine zweijährige Stute von Giant’s Causeway.

In den USA ist vorerst La Saldana geblieben, Siegerin im Karin Baronin von Ullmann Schwarzgold-Rennen (Gr. III), letztes Jahr bei Graham Motion im Training. Gedeckt wird sie von Munnings, ein mehrfacher Gr. II-Sieger auf kurzen Distanzen, mehrfach Gr. I-platziert. Er steht für 25.000 Dollar im Ashford Stud, der US-Dependance von Coolmore, er ist bereits Gr.-Vererber.

Nathaniel im Newsells Park Stud ist natürlich Pflicht im Deckplan. Der „King George“-Sieger steht in diesem Jahr mit seinen Nachkommen schon vor einer wichtigen Bewährungsprobe, denn sein erster Jahrgang ist dreijährig. Zu ihm geht die mehrfache Listensiegerin Nianga, Mutter bereits der listenplatziert gelaufenen Nossa (Areion). Ihr Exceed und Excel-Zweijähriger war letzten Sommer einer der Jooste-Käufe in Iffezheim, er kostete immerhin 180.000 Euro und ist inzwischen in den Händen von William Haggas in Newmarket.

Oasis Dream ist seit geraumer Zeit eine „Bank“ im Deckplan, 50.000 Pfund kosten die Dienste des Juddmonte-Hengstes, Vater von exakt fünfzig Gr.-Siegern. Für Fährhof hat er insbesondere den Gr. I-Sieger und Deckhengst Querari gebracht. Seine Partnerin Guajara hat den Premio Paolo Mezzanotte (LR) in Mailand gewonnen. Sie vertritt die in Fährhof erfolgreich angesiedelte Familie der Grimpola, auf ihre Schwester Goathemala kommen wir später zurück. Ihr Erstling ist ein Jährlingshengst von Dutch Art.

Redenca hat gewonnen und war listenplatziert. Sie hat eine Reihe guter Geschwister, denn ihre Mutter Rosa di Brema ist Mutter einer Gr. III-Siegerin von Dubai Destination, für Fährhof hatte sie sich mit Ragazzo (Footstepsinthesand) eingeführt, dann kam der Qatar Derby-Sieger Rogue Runner (King's Best), nach Redenca dann Rolando (Campanologist) mit Klaus Allofs als Mitbesitzer, er hat schon gewonnen. Redenca geht zu dem Neuling Pride of Dubai, zweifacher Gr. I-Sieger zweijährig in Australien, dort startete er im Sommer 2016 seine Deckhengstkarriere. Er stammt aus der direkten Linie von Invincible Spirit und Kodiac.

Sea The Stars wurde bisher fast jedes Jahr von einer Fährhofer Stute aufgesucht, dieses Jahr ist es Goiania, die in Hannover ein Listenrennen über 1400 Meter gewonnen hat. Ihr Erstling ist eine Stute von Mastercraftsman. Ihre Mutter

Goathemala (Black Sam Bellamy), Gr. III-Siegerin, startete eben mit Goiania (Oasis Dream), Guavia (Invincible Spirit) ist auch eingestellt worden. Dreijährig ist Wolf Country (Dubawi), den Godolphin als Jährling bei Tattersalls für 725.000gns. erwarb. Er hat letztes Jahr in Yarmouth gewonnen und ist bei Charlie Appleby sicher ein interessanter Kandidat für diese Saison. Eine zwei Jahre alte Oasis Dream-Stute steht bei Peter Schiergen. Leider hat sie nach Dubawi verfohlt, dieses Jahr geht es zu Siyouni nach Frankreich.

In den USA stand zunächst Hasay, die ihre Karriere 2010 mit einem Sieg für Peter Schiergen auf der Sandbahn in Neuss begann, später mehrfach listenplatziert war und für ihren Züchter, das Team Valor dann nach Übersee ging. Dort konnte sie mit den Omnibus Stakes in Monmouth Park noch ein Listenrennen gewinnen. Ihre Mutter war Listensiegerin und mehrfach Gr. III-platziert, es ist die Linie des Gr.-Siegers und Deckhengstes Kaldou Star. Sie startete in der Zucht mit einer zwei Jahre alten Arch-Stute, die Peter Schiergen trainiert. Ihr Partner Showcasing stand bereits in den vergangenen Jahren auf der Liste der von Fährhof herangezogenen Hengste. Er ist Vater von mehreren  Gr.-Siegern, bringt insbesondere frühe und schnelle Pferde.

Der Englische Derbysieger Sir Percy passt ausgezeichnet zur Waldrun-Familie, das hat er mit Wake Forest bewiesen, der jetzt Dreijährige Wildfasan ist eine große Hoffnung. Deshalb geht Walayta zu ihm. Sie war nicht am Start, startete mit Töchtern von Poet’s Voice, Campanologist und Sepoy, von der drei Jahre alten Wadia (Campanologist) ist dieses Jahr sicher etwas zu erwarten. Ein Jährlingshengst hat Maxios als Vater.

Der Transport nach Auenquelle ist in diesem Jahr quantitativ wie 2016 ausgefallen, vier Stuten werden von Soldier Hollow gedeckt. Gravata hat auf der Rennbahn keine Bäume ausgerissen, doch als Monsun-Schwester zu Goathemala ist sie als Zuchtstute gesetzt. Quaduna hatte ihre Karriere mit dem zweiten Sieg im Premio Verzere (Gr. III) in Mailand beendet. Sie war aber auch Listensiegerin und Vierte in den Dahlia Stakes (Gr. III) in Newmarket. Ihr Erstling ist eine Jährlingsstute von Kingman. Salontasche gehört zu den profilierten Stuten der Herde. Sie ist Mutter u.a. des in der Warmblutzucht aktiven Saphir (Black Sam Bellamy), des Gr.-Siegers Saint Pellerin (Königstiger) und der Listensiegerin und „Diana“-Zweiten Sarandia (Dansili). Die Dreijährige Santa Luz (Campanologist) steht bei Peter Schiergen, so wie eine zwei Jahre alte Maxios-Tochter. Suzanita, die mehrfach platziert war, kann auf ein ausgezeichnetes Papier verweisen, sie ist Schwester von Silvaner (Lomitas) und Secessio (Königstiger). Ihr Erstling ist ein Jährlingshengst von Poet’s Voice.

Lacy (Authorized), die Gr. III-Siegerin in Baden-Baden war, Zweite im Premio Lydia Tesio (Gr. I) und vorletzten Herbst in den USA noch Dritte auf Gr. III-Ebene, ist unverändert in den USA, ihr Erstling von Hard Spun ist gerade zur Welt gekommen. Jetzt wird sie auf der WinStar Farm von Speightstown gedeckt, dafür sind immerhin 100.000 Dollar fällig. Er ist Vater von bisher 14 Gr. I-Siegern, gehört lange schon zu den profilierten Vererbern in Nordamerika.

Zum längst bewährten Starspangledbanner geht es für die nicht gelaufene Amajara, deren Mutter Avec Amour eine Halbschwester der Gr. I-Sieger Sagamix (Linamix) und Sagacity (Highest Honor) ist.

Wootton Bassett hat sich im letzten Jahr durch Almanzor, eines der besten Pferde der Welt, so richtig ins Gespräch gebracht. Fährhof reagiert und schickt die nicht gelaufene, aber bestens gezogene Quariana zu ihm. Ihr Erstling ist ein Jährlingshengst von Casamento.

Zoffany hatte bislang sieben Gr.-Sieger gestellt, er ist auch kommerziell ein höchst interessanter Hengst, seine Nachkommen sind gefragt. Zu ihm geht die dreifache Gr.-Siegerin Fair Breeze (Silvano), Siegerin u.a. im Prix Corrida (Gr. II) und Prix Allez France (Gr. III), sie hat mit dem vorjährigen Derbydritten Fair Mountain (Tiger Hill) ihren Durchbruch geschafft. Ein Maxios-Zweijähriger ist bei der BBAG für 70.000 Euro durch den Ring gegangen, er heißt Foxboro und wird von Peter Schiergen für die Besitzergemeinschaft Allofs/Fährhof vorbereitet. Die einmal zweitplatziert gelaufene Tiangua ist eine Schwester u.a. des Gr. III-Siegers Toughness Danon (Tiger Hill). Sie startete mit einem Hengst von Campanologist, er ist im Jährlingsalter.

Nicht gedeckt wird Earthly Paradise, die Mutter u.a. von Earl of Tinsdal (Black Sam Bellamy) und Emily of Tinsdal (Librettist) Auf Fährhofer Zuchtkonto geht bereits die drei Jahre alte Eridea (Campanologist), die in Spexard trainiert wird, ein Jährlingshengst hat Mastercraftsman als Vater. In naher Zukunft wird ein besonderes Fohlen erwartet, denn Earthly Paradise ist tragend von Galileo. Desca, Mutter der erwähnten Douala (Dubawi), hat noch jungen Nachwuchs in Frankreich. Sie stammt aus einer der erfolgreichsten Röttgener Familien, auch sie soll dieses Jahr nicht gedeckt werden. 

 

 

 

 

MAXIOS (2008), v. Monsun - Moonlight's Box v. Nureyev

Champaka (1997), v. Caerleon - Fleur Royale v. Mill Reef

Danlia (2013), v. Lando – Douala v. Dubawi, Maiden

Douala (2007), v. Dubawi – Desca v. Cadeaux Genereux, trgd. v. Soldier Hollow

Kilifia (2013), v. Peintre Celebre – Kimbajar v. Royal Abjar, Maiden

Paulaya (2008), v. Peintre Celebre - Pacific Blue v. Bluebird

Quetena (2000), v. Acatenango – Quebrada v. Devil’s Bag

Rahada (2005), v. Peintre Celebre – Royal Dubai v. Dashing Blade, Stutfohlen v. Areion, 22.3.

Royal Chapadinha (2012), v. High Chaparral – Royal Dubai v. Dashing Blade, trgd. v. Maxios

Royal Dubai (2000), v. Dashing Blade – Reem Dubai v. Nashwan, trgd. v. Nathaniel

Saltita (2011), v. Galileo – Salontasche v. Dashing Blade, trgd. v. Makfi

Slight Advantage (2008), v. Peintre Celebre - Kournikova v. Sportsworld, Stutfohlen v. Equiano

Solola (2005), v. Black Sam Bellamy – Spirit of Eagles v. Beau’s Eagle, Stutfohlen v. Muhaarar

Tassina (2012), v. Galileo – Tenderly v. Danehill

 

PASTORIUS (2009), v. Soldier Hollow - Princess Li v. Monsun

Astorg (1995), v. Lear Fan – Action Francaise v. Nureyev

Casanga (1999), v. Rainbow Quest – Comprida v. Windwurf, trgd. v. Holy Roman Emperor

Desca (2002), v. Cadeaux Genereux – Diasprina v. Aspros, trgd. v. Makfi

Donna Madina (2013), v. Medicean – Donna Lavinia v. Acatenango, Maiden

Sarabia (2006), v. One Cool Cat – Siberienne v. Kingmambo, trgd. v. Maxios

Tenderly (1999), v. Danehill – Specificity v. Alleged, trgd. v. Hurricane Run

 

ADLERFLUG (2004), v. In The Wings – Aiyana v. Last Tycoon (Gestüt Harzburg)

Paragua (2008), br., v. Nayef - Prada v. Lagunas,

So Squally (2004), v. Monsun – So Sedulous v. The Minstrel, trgd. v. Soldier Hollow

 

AREION (1995), v. Big Shuffle – Aerlona v. Caerleon (Gestüt Evershorst)

Sumara (2013), v. Lando – Sabanila v. In The Wings, Maiden

 

AUSTRALIA (2011), v. Galileo – Ouija Board v. Cape Cross (Coolmore Stud/IRL)

La Merced (2013), v. Tiger Hill – La Pilaya v.Pivotal, Maiden

 

BELARDO (2012), v. Lope de Vega – Danaskaya v. Danehill (Kildangan Stud/IRL)

Win for Life (2012), v. Dubawi – Win for us v. Surumu, Hengstfohlen v. Showcasing, 18.1.

 

CAMELOT (2009), v. Montjeu – Tarfah v. Kingmambo (Coolmore Stud/IRL)

Guavia (2012), v. Invincible Spirit – Goathemala v. Black Sam Bellamy, Maiden

Path Wind (2009), v. Anabaa - Wild Queen v. Sternkönig, Hengstfohlen v. Oasis Dream

 

DANDY MAN (2003), v. Mozart – Lady Alexander v. Night Shift (Ballyhane Stud/IRL)

Quila (1997), v. Unfuwain – Quest of Fire v. Rainbow Quest

 

DANSILI (1996), v. Danehill – Hasili v. Kahyasi (Banstead Manor Stud/GB)

Codera (2002), br., v. Zilzal – Comprida v. Windwurf, Hengstfohlen v. Champs Elysees

Kahara (2004), v. Sadler’s Wells – Kitanga v. Darshaan, Stutfohlen v. Maxios

 

DUBAWI (2002), v. Dubai Millennium – Zomaradah v. Deploy (Dalham Hall Stud/GB)

Praia (2004), v. Big Shuffle – Prada v. Lagunas, Stutfohlen v. Camelot

 

EQUIANO (2005), v. Acclamation – Entente Cordiale v. Ela-Man-Mou (Newsells Park Stud/GB)

Palena (2012), v. Tiger Hill – Prada v. Lagunas, Stutfohlen v. Pastorius

 

FASTNET ROCK (2001), v. Danehill – Piccadilly Circus v. Royal Academy (Coolmore Stud/IRL)

La Salina (2001), v. Singspiel – La Colorada v. Surumu, trgd. v. Fastnet Rock

 

FOOTSTEPSINTHESAND (2002), v. Giant’s Causeway – Glatisant v. Rainbow Quest (Coolmore Stud/IRL)

Strela (2008), v. Lomitas - Spirit of Eagles v. Beau's Eagle, nicht ged.

 

FRANKEL (2008), v. Galileo – Kind v. Danehill (Banstead Manor Stud/GB)

Wurfspiel (1997), v. Lomitas – Wurfbahn v. Frontal

 

FREE EAGLE (2011), v. High Chaparral – Polished Gem v. Danehill (Irish National Stud)

Paraisa (2009), v. Red Ransom – Praia v. Big Shuffle

 

GALILEO (1998), v. Sadler’s Wells – Urban Sea v. Miswaki (Coolmore Stud/IRL)

La Vinchina (2006), v. Oasis Dream – La Virginia v. Surumu

 

GIANT’S CAUSEWAY (1997), v. Storm Cat – Mariah’s Storm v. Rahy (Ashford Stud/USA)

Superb (2011), v. Arch – Sweetheart v. Mr. Prospector

 

GLENEAGLES (2012), v. Galileo – You’resothrilling v. Storm Cat (Coolmore Stud/IRL)

Amona (2012), v. Aussie Rules – Abbarsharjah v. Tiger Hill, Maiden

Neuquen (2009), v. Rock of Gibraltar - Four Green v. Green Tune, Stutfohlen v. Dawn Approach, 7.2.

 

GOLDEN HORN (2012), v. Cape Cross – Fleche d’Or v. Dubai Destination (Dalham Hall Stud/GB)

La Hermana (2001), v. Hernando – La Candela  v. Alzao, Hengstfohlen v. Free Eagle

 

HELMET (2008), v. Exceed and Excel – Accessories v. Singspiel (Dalham Hall Stud/GB)

La Sabara (2010), v. Sabiango - La Hermana v. Hernando, Stutfohlen v. Areion

Quiana (2009), v. Monsun - Quila v. Unfuwain, trgd. v. Soldier Hollow

 

IFFRAAJ (2001), v. Zafonic - Pastorale v. Nureyev (Dalham Hall Stud/GB)

Zarzali (2011), v. Hussonet – Zarakiysha v. Kendor, Maiden

 

KINGMAN (2011), v. Invincible Spirit – Zenda v. Zamindar (Banstead Manor Stud/GB)

Karpina (2011), v. Pivotal – Kahara v. Sadler’s Wells, Hengstfohlen v. Golden Horn

Quilita (2010), F., v. Lomitas - Quirigua v. Inthikab, Hengstfohlen v. Maxios


LAWMAN (2004), v. Invincible Spirit – Laramie v. Gulch (Ballylinch Stud/IRL)

Canyara (2012), v. Dansili – Casanga v. Rainbow Quest, Stutfohlen v. Footstepsinthesand

 

LOPE DE VEGA (2007), v. Shamardal – Lady Vettori v. Vettori (Ballylinch Stud/IRL)

Rietondale (2002), v. Dynaformer – Aletta Maria v. Diesis, Stutfohlen v. Sea The Stars, 24.2.

 

LORD OF ENGLAND (2003), v. Dashing Blade - Loveria v. Los Santos (Gestüt Etzean)

Dasina (2009), v. Königstiger - Dawn Side v. Bold Forbes

 

MUNNINGS (2006), v. Speightstown – La Comete v. Holy Bull (Ashford Stud/USA)

La Saldana (2012), v. Fastnet Rock – La Salina v. Singspiel, Maiden

 

NATHANIEL (2008), v. Galileo - Magnificent Style v. Silver Hawk (Newsells Park Stud/GB)

Nianga (2007), v. Lomitas – Nobilissima v. Bluebird, tragend v. Maxios

 

OASIS DREAM (2000), v. Green Desert - Hope v. Dancing Brave (Banstead Manor Stud/GB)

Guajara (2010), v. Montjeu – Global World v. Big Shuffle

 

PRIDE OF DUBAI (2012), v. Street Cry – Al Anood v. Danehill (Coolmore Stud/IRL)

Redenca (2013), v. Lope de Vega – Rosa di Brema v. Lomitas, Maiden

 

SEA THE STARS (2006), v. Cape Cross - Urban Sea v. Miswaki (Gilltown Stud/IRL)

Goiania (2011), v. Oasis Dream – Goathemala v. Black Sam Bellamy

 

SHOWCASING (2007), v. Oasis Dream – Arabesque v. Zafonic (Whitsbury Manor Stud/GB)

Hasay (2007), v. Lomitas - Saralea v. Sillery

 

SIR PERCY (2003), v. Mark of Esteem – Percy’s Lass v. Blakeney (Lanwades Stud/GB)

Walayta (2009), v. Oasis Dream - Wurfscheibe v. Tiger Hill, trgd. v. Kendargent

 

SIYOUNI (2007), v. Pivotal – Sichilla v. Danehill (Haras de Bonneville/FR)

Goathemala (2005), v. Black Sam Bellamy – Global World v. Big Shuffle

 

SOLDIER HOLLOW (2000), v. In The Wings - Island Race v. Common Grounds (Gestüt Auenquelle)

Gravata (2013), v. Monsun – Global World v. Big Shuffle, Maiden

Quaduna (2010), v. Duke of Marmalade – Quelle Amore v. Monsun

Salontasche (2000), v. Dashing Blade – Salonrolle v. Tirol, Hengstfohlen v. Maxios, 5.2.

Suzanita (2011), v. Lomitas – Suisun v. Monsun, Hengstfohlen v. Rock of Gibraltar, 28.3.

 

SPEIGHTSTOWN (1998), v. Gone West – Silken Cat v. Storm Cat (WinStar Farm/USA)

Lacy (2011), v. Authorized – La Vinchina v. Oasis Dream, Stutfohlen von Hard Spun

 

STARSPANGLEDBANNER (2006), v. Choisir – Gold Anthem (Coolmore Stud/IRL)

Amajara (2011), v. Dalakhani – Avec Amour v. Sadler’s Wells, Stutfohlen v. Amaron

 

WOOTTON BASSETT (2008), v. Iffraaj – Balladonia v. Primo Dominie (Haras d’Etreham/FR)

Quariana (2011), v. Lomitas – Quebrada v. Devil’s Bag

 

ZOFFANY (2008), v. Dansili – Tyranny v. Machiavellian (Coolmore Stud/IRL)

Fair Breeze (2003), v. Silvano - Fairwind v. Andrang, Stutfohlen v. Lope de Vega, 28.1.

Tiangua (2011), v. Lomitas – Templerin v. Acatenango, Stutfohlen v. Holy Roman Emperor

 

Nicht gedeckt

Desca (2002), v. Cadeaux Genereux – Diasprina v. Aspros, trgd. v. Makfi

Earthly Paradise (1998), v. Dashing Blade - Emy Coasting v. El Gran Senor, trgd. v. Galileo

 

 

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