Drucken Redaktion Startseite

Deckplan 2020: Stiftung Gestüt Fährhof

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 613 vom Freitag, 10.04.2020

Es ist immer noch eine sehr große Stutenherde, die sich auf den Koppeln auf dem Fährhof tummelt oder gerade in ganz Europa unterwegs ist, auch wenn man Ende letzten Jahres etwas aussortiert hat. Bei Arqana wurde eine ganze Reihe von Stuten verkauft, so dass der Bestand um rund ein Dutzend zurückgegangen ist, die Qualität noch etwas intensiviert wurde.

Ruhiger ist es auch geworden, was den Deckbetrieb anbetrifft, denn nach dem Verkauf von Maxios an Coolmore, wo er in der National Hunt-Abteilung von Coolmore dem Vernehmen nach auf großes Interesse stößt, ist Helmet so eine Art Alleinunterhalter geworden. Es gab durchaus Bemühungen, einen neuen Deckhengst zu holen, doch bei Crystal Ocean (Sea The Stars) war man nur zweiter Sieger, auch er ist jetzt bei Coolmore in der Zucht von Hindernispferden aktiv. Maxios hat immerhin im vergangenen Jahr mit Diamanta die "Diana"-Siegerin gestellt und es gut möglich, dass von ihm noch einige interessante Nachkommen in den Ställen sind. Am Ende war er aber nicht mehr zu halten und auch kommerziell hatte sich die Branche von ihm abgewendet - vielleicht zu früh. Eine Reihe seiner Töchter ist inzwischen auch in der Fährhofer Herde. 

Helmet, dies sei noch einmal erwähnt, stammt aus der Röttgener Anna Paola-Familie, war in Australien ein hochklassiges Pferd auf Distanzen bis zur Meile und ist bereits mehrfacher Gr.-Vererber, mit dem Dubai World Cup (Gr. I)-Sieger Thunder Snow an der Spitze. Mit La Tene hatte er dieses Jahr bereits eine Gr. II-Siegerin in Australien, wie überhaupt die Saison für ihn mit einer Flut von Siegern weltweit hervorragend begonnen hat.

Mit acht Stuten unterstützt ihn sein Heimatgestüt. Angeführt wird seine Liste von Codera, die in ihrer Zuchtlaufbahn eine Reihe von guten Pferden gebracht hat, an der Spitze der „Union“-Sieger Colomano (Cacique), dessen Karriereende gerade bekanntgegeben wurde. Die jetzt zwei Jahre alte Campea (Kingman) war letzten Oktober eigentlich zur Auktion in Newmarket vorgesehen, doch hat man sich entschlossen, sie zu behalten, die Hoffnungen sind nicht gering.

Sie ist ein schon etwas älteres Semester, wie vier andere Stuten, die daheim geblieben sind. Earthly Paradise ist Mutter u.a. von Earl of Tinsdal (Black Sam Bellamy) und Emily of Tinsdal (Librettist). In der eigenen Herde ist ihre Tochter Eridea (Campanologist), die nicht am Start war, jetzt zu Soldier Hollow geht. Ihr Erstling, ein Jährlingshengst, stammt bereits von dem Champion ab. Tenderly, eine Halbschwester der erstklassigen Rennstute Pride (Peintre Celebre), hat in den USA bereits einen Gr. III-Sieger von Johannesburg auf der Bahn. Ihr Sohn Tucano (Monsun) hat in Frankreich und Australien gewonnen. Ihre Tochter Tassina (Galileo) wurde ungeprüft eingestellt. Sie hat eine Jährlingsstute von Caravaggio, geht zu Areion.

Royal Dubai hat als bisheriges Aushängeschild die für Godolphin in England auf Listenebene erfolgreiche Rumh (Monsun) auf der Bahn, die selbst bereits Blacktype-Vererberin ist, insbesondere von Wild Illusion (Dubawi), eine der Spitzenstuten des Jahrgangs 2015 in England, in drei Gr. I-Rennen erfolgreich, so etwa im Prix de l’Opéra. Royal Dubai dreijährige Tochter Rosea (Nathaniel) wurde von Trainer Peter Schiergen für tragende Rennen eingeschrieben. Eine andere Tochter ist Realeza (Maxios), sie hat den Diana Trial (LR) in Mülheim gewonnen. Bedauerlicherweise ist sie im ersten Gestütsjahr von Dubawi nicht tragend geworden, jetzt wurde sie zu dessen Sohn Night of Thunder gebucht. Mit der nicht gelaufenen Raipura ist eine weitere Tochter der Royal Dubai in der Herde, Ihr Erstling ist eine Jährlingsstute von Starspangledbanner, der Debütant Too Darn Hot ist jetzt ein prominenter Partner.

Wurfspiel ist Mutter u.a. des Gr. I-Siegers Wake Forest (Sir Percy). Ihr Sohn Whizz Kid (Teofilo) musste nach einem Sieg im Juni in Hoppegarten die Saison früh beenden. Eingestellt wurde ihre Tochter Wacaria, die listenplatziert war, sie reist zu Soldier Hollow.

Superb, die vor vier Jahren in Kentucky erworben wurde, ist zunächst dort gedeckt worden. Ihre Mutter war listenplatziert, die zweite Mutter Gorgeous (Slew O’Gold) hat drei Gr. I-Rennen gewonnen, sie ist Schwester des Champion-Deckhengstes Key to the Moon (Wajima). Ihr zweijähriger Sohn Serido (Air Force Blue) steht für Fährhof bei Mario Hofer. Panguna wurde bei Arqana zurückgekauft. Auf der Rennbahn hat sie nicht viel bewegt, doch als Schwester zu Potemkin (New Approach) aus einer großen Familie ist sie für die Zucht höchst interessant.

Sumara hat zwei Rennen gewonnen, sie ist auf Surumu ingezogen und derzeit die einzige Stute, die dessen mütterliche Linie in Fährhof vertritt. Ihr Erstling Silyana (Areion) ist bei der BBAG an den Stall Bergholz verkauft worden, ein Jährlingshengst hat Zoffany als Vater.

Die lange Liste der internationalen Spitzenhengste, die Fährhofer Stuten aufsuchen, wird von Blue Point angeführt. Vergangenes Jahr gewann er innerhalb weniger Tage zwei Gr. I-Rennen in Royal Ascot, steht für 45.000 Euro im Kildangan Stud in Irland und ist ausgebucht. Zu ihm geht die nicht gelaufenen, aber bestens gezogenen Quariana, deren zwei Jahre alter Sohn Questino (Wootton Bassett) bei der BBAG für 150.000 Euro an den Stall Salzburg verkauft wurde und bei Sarah Steinberg steht.

Mehrere Stuten aus der Familie sind vergangenes Jahr bei Arqana verkauft worden, so etwa Quipara  (Soldier Hollow), eine nicht gelaufene Schwester der Gr.-Sieger und Deckhengste Querari (Oasis Dream) und Quasillo (Sea The Stars), sie ging für 120.000 Euro nach Irland. Geblieben ist deren Schwester Queimada (Dansili), die ebenfalls nicht am Start war, ihr Erstling ist im Februar zur Welt gekommen. Sie ist eine von gleich drei zu Sea The Stars gebuchten Stuten. Und es gibt noch eine Schwester von ihr im Jährlingsalter, eine Dubawi-Stute, das letzte Fohlen der in Rente geschickten Quetena (Acatenango). Sie erfährt natürlich besondere Aufmerksamkeit, denn sie soll eines Tages in die eigene Zucht übernommen werden. Im Rennstall ist aus der Linie die bislang dreifache Siegerin Quita (Footstepsinthesand), sie soll sich möglichst Blacktype holen. 

Die durch den Kauf von Global World (Big Shuffle) in Fährhof angesiedelte Familie von Grimpola (Windwurf) hat sich dort mehr als etabliert. Vier Stuten vertreten die Linie aktuell im Gestüt. Töchter der Global World sind die Gr. III-Siegerin Goathemala, mehrfache Blacktype-Vererberin, u.a. des an Godolphin für gutes Geld verkauften Listensiegers Wolf Country (Dubawi) und Guajara, Listensiegerin in Italien. Goathemalas zwei Jahre alter Siyouni-Sohn ist letztes Jahr bei Tattersalls für 160.000gns. verkauft worden, eine Jährlingsstute hat Pivotal als Vater. Es geht noch einmal zu Wootton Bassett, von dem sie 2019 nicht aufgenommen hat. Guajara ist Siegermutter, ein Oasis Dream-Sohn erlöste als Jährling bei Tattersalls letzten Oktober 50.000gns. Ein rechter Bruder ist jetzt im Jährlingsalter, der neue Partner ist Holy Roman Emperor.

Die Goathemala-Tochter Goiania, die dreijährig in Hannover ein Listenrennen gewinnen konnte, hat bisher die Siegerin Gemma Blue (Mastercraftsman) auf der Bahn. Der zwei Jahre alte Grimaldi (Sea The Stars) gehört dem Stall Salzburg, er kostete bei der BBAG 160.000 Euro. Die Mutter geht in dessen drittem Gestütsjahr zum mehrfachen Gr. I-Sieger Caravaggio (Scat Daddy), für den Coolmore 40.000 Euro Decktaxe verlangt. Eine weitere Tochter der Goathemala ist Guavia, die Dritte im Bayerischen Fliegerpreis (LR) war. Ihr zwei Jahre alter Camelot-Erstling ist in England verkauft worden, sie hat einen Jährlingshengst von Iffraaj, geht zu Study of Man. Der Sieger im Prix du Jockey Club aus der Familie von Miesque debütert dieses Frühjahr zu einem Tarif von 15.000 Pfund im Lanwades Stud in England.

Die Familie der 1964 von Walther J. Jacobs eingeführten Princess Corviglia (Princely Gift), also eine Gründerstute auf dem Fährhof, ist unverändert sehr lebendig. Fünf Stuten sind in der Herde, der Neuzugang Panguna (Australia) wurde schon erwähnt. Zwei Töchter der Listensiegerin Prada (Lagunas), Mutter auch der Gr. I-Siegerin Paita (Intikhab) und von Puntilla (Acatenango), Siegerin im Preis der Diana (damals Gr. II), sind in der eigenen Zucht. 15 Black Type-Pferde, die selbst in Australien und Südafrika erfolgreich waren, gehen inzwischen auf Prada zurück. Ihre Tochter Praia, Mutter u.a. von Potemkin (New Approach), sollte schon letztes Jahr von Frankel gedeckt werden, doch ließ sich das wegen des späten Abfohldatums nicht realisieren. Diesmal geht sie aber zu dem Juddmonte-Crack. Ihr zwei Jahre Sohn Praiano (Dubawi) steht für Scheich Obaid bei Roger Varian, er hat eine Nennung für das Epsom Derby 2021 bekommen. Er hatte letztes Jahr bei Tattersalls 500.000gns. gebracht. Eine Jährlingsstute hat Sea The Stars als Vater. Die 90kg-Stute Paragua hatte bisher u.a. den gruppepplatziert gelaufenen Pythion (Olympic Glory) auf der Bahn. Die Zweijährige Patna (Adlerflug) ist noch in Fährhofer Besitz, im Jährlingsalter ist ein Dream Ahead-Sohn.

Eine Enkelin der Prada ist Paraisa, die ein Listenrennen in Hannover gewinnen konnte, sie ist Siegermutter. Ihr zwei Jahre alter Sohn Principe (Free Eagle) wird für die Besitzergemeinschaft Allofs/Fährhof von Andreas Wöhler trainiert, für 125.000 Euro ist er in Baden-Baden durch den Ring gegangen. Ein Jährlingshengst hat Kodiac als Vater. Paraisa ist eine von zwei Stuten, die zum „Arc“-Sieger Waldgeist gehen. Ihre Tochter Paulinia (Sea The Stars), die nicht gelaufen ist, hat einen Jährlingshengst von Maxios, ihr diesjähriger Partner ist Free Eagle, der für 12.500 Euro im Irish National Stud steht. Der erste Jahrgang des Prince of Wales’s Stakes (Gr. I)-Siegers ist dreijährig.

Path Wind ist ein Frankreich-Import, stammt aus einer inzwischen in Etzean aktiven rechten Schwester der Gr. II-Siegerin Wild Side (Sternkönig), Mutter u.a. von Wild Coco (Shirocco). Sie war Listensiegerin und Zweite im Premio Lydia Tesio (Gr. I). Ein Jährlingshengst stammt von Lope de Vega ab, ein Hengstfohlen von Roaring Lion, aus dem einzigen Jahrgang, den der mehrfache Gr. I-Sieger hinterlassen hat. Path Wind geht zu Gleneagles, dessen älteste Nachkommen jetzt drei Jahre alt sind, er ist Vater von bislang zwei Gr.-Siegern. Für den Champion-Meiler wird eine Decktaxe von 35.000 Euro verlangt. Path Winds Tochter Penapolis hat keine Rennbahn gesehen. Sie wurde zum 7maligen Gr. I-Sieger Highland Reel gebucht, der im dritten Gestütsjahr in Coolmore für 12.500 Euro steht.

Der brillante Meiler Kingman (Invincible Spirit) hat im Gestüt bislang alle Erwartungen erfüllt. Sein erster Jahrgang kam 2016 zur Welt, sechs Gr.-Sieger hat er bisher gebracht, vor allem kommerziell ist er ein großer Erfolg, seine Nachkommen erzielen Spitzenpreise, auch bei der BBAG. Fährhof hat zwei Sprünge bei dem Juddmonte-Hengst gebucht, für dessen Dienste dieses Jahr stolze 150.000 Pfund verlangt werden. Einen für Blueridge Mountain, die aus dem Besitz von Markus Jooste erworben wurde. Sie war Gr. I-Siegerin in Südafrika, stammt aus einer Familie, die weltweit aufgestellt, in Australien und Südamerika erfolgreich ist. Zu ihr gehören in den USA die beiden Deckhengste Desert Wine (Damascus) und Menifee (Harlan). Sie hat eine zwei Jahre alte Frankel-Tochter, die bei Simon Stokes im Pre-Training ist, und eine Jährlingsstute von Siyouni.

Die zweite Partnerin von Kingman ist Sarandia, eine dreifache Listensiegerin und „Diana“-Zweite. Nach zwei USA-Starts 2017 ist sie zunächst dort geblieben, hat eine Jährlingsstute von Kitten’s Joy, blieb letztes Jahr nach War Front güst. Ihre von Galileo stammende Schwester Saltita war nicht am Start. Sie ist Siegermutter und hat noch junge Stuten von Makfi und Maxios in der Hinterhand. Ihre bisherigen Nachkommen sind alle nach England gegangen und stehen durchweg noch vor ihren ersten Bewährungsproben. Ihr diesjährige Partner Zoustar ist dieses Jahr zum zweiten Mal nach England geshuttelt. Er hat in Australien einen sehr guten Start im Gestüt hingelegt, ist Vater von bisher zehn Gr.-Siegern. Im Tweenhills Stud ist er auch dieses Jahr hervorragend gebucht, seine Decktaxe beträgt 30.000 Pfund, was immer noch günstig ist, wenn man sich seine Taxe in Australien anschaut: Im Widden Stud werden für einen Sprung 145.000 A-Dollar (ca. €81.000) verlangt, womit er zu den teuersten Hengsten des Kontinents gehört. 

Langtang, der im zweiten Jahr in Graditz steht, wird mit der kurzfristig übernommenen Rosa Rot bedient. Sie hat zwei Rennen gewonnen, darunter einen Ausgleich II in Hoppegarten, war Dritte in einem BBAG-Auktionsrennen in Baden-Baden.

La Salina geht natürlich auf die Fährhofer Gründerstute Love In (Crepello) zurück. Sie ist vor allem Mutter von La Saldana, eine Tochter von Fastnet Rock, von dieser gibt es rechte Geschwister im jungen Alter. La Salina ist eine der wenigen Stuten, die in Deutschland bleiben, sie reist erneut zu Lord of England nach Etzean. Was nicht uninteressant ist, da auch dessen dritte Mutter Love In ist. La Saldana hat das Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen (Gr. III) gewonnen, ist später in die USA gegangen. Sie erwartet ein Fohlen des Triple Crown-Siegers Justify (Scat Daddy).

Aus dieser Familie kommen auch La Vinchina und Lacy, Mutter und Tochter. La Vinchina hat zudem Langtang (Campanologist) gebracht. Junge Nachkommen sind teilweise nach England verkauft worden, doch gibt es noch im eigenen Besitz den zwei Jahre alten Liechtenstein (Galileo). Er ist spät geboren und auuch deshalb noch daheim, doch wird er für Fährhof demnächst eine Box bei Andre Fabre beziehen. Lacy hat den T. von Zastrow-Stutenpreis (Gr. III) gewonnen, war auf Gr. III-Ebene in den USA Dritte. Ihr Erstling, eine jetzt Dreijährige von Hard Spun, wurde bei Tattersalls in den Stall von Mark Johnston verkauft. Sie geht zu Shalaa.

Von Maine Chance Farms aus Südafrika kam Bella Sonata, die einzige Tochter des großen Silvano in Fährhof. Sie war ein erstklassiges Rennpferd, gewann die Joburg Fillies & Mare Challenge (Gr. II) und war mehrfach Gr. I-platziert. Sie ist eine Schwester des mehrfachen Gr. II-Siegers Caspar Netscher (Dutch Art), der auch im Mehl Mülhens-Rennen (Gr. II) erfolgreich war. Die Mutter ist Schwester des vierfachen Gr.-Siegers Stagecraft (Sadler’s Wells) aus einer großen internationalen Familie. Lope de Vega ist ein prominenter Partner.

Win for Life hat bei wenigen Starts gewonnen. Die Schwester einer Reihe von besseren Pferden wie Win for Sure (Stravinsky) oder Why Not (Königstiger) startete in der Zucht mit Will to Win (Showcasing), der Anfang des Jahres auf englischen Allwetterbahnen drei Rennen gewinnen konnte. Eine Belardo-Zweijährige wurde letztes Jahr bei der BBAG für 64.000 Euro an Martina Stadelmann verkauft, ein Jährlingshengst hat Nathaniel als Vater, zu ihm geht sie wieder.

Auf der Liste des bewährten New Approach steht Amona. Sie hat gewonnen und war mehrfach auf Gruppe-Ebene platziert, so als Zweite im Almased-Cup (Gr. III) und im T. von Zastrow-Stutenpreis (Gr. III) und als Dritte im Henkel-Preis der Diana (Gr. I) und im Diana-Trial (Gr. II). Sie hat eine Jährlingsstute von Almanzor, ihr ein Jahr älterer Erstling Alisos (Gleneagles) wird demnächst für Fährhof in den Rennstall einrücken. 

Der 2000 Guineas (Gr. I)-Sieger Saxon Warrior (Deep Impact), der im zweiten Gestütsjahr für 27.500 Euro in Coolmore steht, wird von Quaduna aufgesucht. Sie war Listensiegerin und gruppeplatziert. Ihr zwei Jahre alter Sohn Quello (Soldier Hollow) ist für 120.000 Euro bei der BBAG zugeschlagen worden, wird für Klaus Allofs und Fährhof von Peter Schiergen trainiert.

Drei Stuten werden zu Sea The Stars geschickt, von Queimada war schon die Rede. Hargeisa war eine sehr gute Zweijährige, Gr. III-Siegerin und mehrfach gruppeplatziert in Frankreich. Ihr Erstling ist ein Jährlingshengst von Frankel. Sequilla. Sie war einst bei der BBAG für 110.000 Euro gekauft worden, war Listensiegerin über 1400 Meter in Maisons-Laffitte. Die Mutter ist eine Doyen-Schwester des mehrfachen Gruppe-Siegers und Deckhengstes Santiago (Highest Honor) und des Derbyzweiten Sordino (Monsun). Ihr von Showcasing stammender Erstling ist gerade zur Welt gekommen.

Rietondale ist Mutter von bereits drei Black Type-Pferden, darunter Stormy Len (Harlan’s Holiday), der Zweiten aus den Secretariat Stakes (Gr. I). Sie ist auch Schwester der Gr. I-Sieger Cetewayo (His Majesty) und Dynaforce (Dynaformer). Bei Simon Stokes steht aktuell noch die zwei Jahre alte Ratona (Lope de Vega). Für Tai Chi ist Rietondale bestimmt eine gute Chance.

Zarzali, im November 2011 in Australien geboren, ist Tochter des dortigen Spitzenhengstes Hussonet (Mr Prospector). Sie stammt aus der Arrowfield-Zucht, war Dritte in den ATC Angst Stakes (Gr. III) über 1600 Meter in Randwick und einem Listenrennen in Doomben, zwei Rennen konnte sie gewinnen. Ihre Mutter ist eine nicht gelaufene Schwester der großen Rennstute Zarkava (Zamindar), Mutter des Gr. I-Siegers und Nachwuchsdeckhengstes Zarak (Dubawi). Ihr Erstling Zion (Iffraaj) wurde bei der BBAG an den Stall Hornoldendorf verkauft und steht bei Peter Schiergen, im Jährlingsalter ist ein Fastnet Rock-Sohn. Zarzali geht zu Teofilo, ein mehr als profilierter Darley-Hengst, Vater von stolzen 45 Gr.-Siegern. Seine Decktaxe liegt wie in den letzten Jahren bei 40.000 Euro. Redenca, die listenplatziert gelaufen ist, ist Schwester einer Reihe von guten Pferden wie Rosa del Dubai (Dubai Destination), Ragazzo (Footstepsinthesand), Rogue Runner (King's Best), Rolando (Campanologist) und Ramazotti (Lope de Vega). Ihr Erstling Robusta (Pride of Dubai) ist für Fährhof im Pre-Training, ein Jährlingshengst hat New Approach als Vater. Sie ist die zweite Fährhofer Stute, die zu Waldgeist geht.

Es bleiben noch zwei Maxios-Töchter, die in Partnerschaft mit der Familie Niarchos gehalten werden. Beide waren gute Rennstuten. Conscious ist Siegerin, war jeweils Zweite in Listenrennen in Meran und Köln. Sie ist eine Schwester der Gr. III-Siegerin Steel Princess (Danehill), Mutter der Canadian International (Gr. I)-Siegerin Sarah Lynx (Montjeu). Ihr  Erstling kommt bald zur Welt, es geht jetzt zu Teofilo.

Auf der Liste von Study of Man, der in den Niarchos-Farben den „Jockey Club“ gewonnen hat, steht die Maidenstute Mystic Sunshine. Sie ist bei der BBAG vom Gestüt Etzean gekauft worden, kommt aus der Familie von Monami (Sholokhov) und Meridiana (Lomitas). Sie hat dreijährig in Frankreich gewonnen, war Dritte im Prix de Lutece (Gr. III) und in einem Listenrennen in Deauville.

 

HELMET (2008), v. Exceed and Excel – Accessories v. Singspiel

Codera (2002), br., v. Zilzal – Comprida v. Windwurf, trgd. v. Helmet

Earthly Paradise (1998), v. Dashing Blade - Emy Coasting v. El Gran Senor, nicht ged.

Panguna (2016), v. Australia – Praia v. Big Shuffle, Maiden

Royal Dubai (2000), v. Dashing Blade – Reem Dubai v. Nashwan, Hengstfohlen v. Maxios, 4.3.

Sumara (2013), v. Lando – Sabanila v. In The Wings, trgd. v. Tamayuz

Superb (2011), v. Arch – Sweetheart v. Mr. Prospector

Tenderly (1999), v. Danehill – Specificity v. Alleged, trgd. v. Langtang

Wurfspiel (1997), v. Lomitas – Wurfbahn v. Frontal, trgd. v. Helmet

 

AREION (1995), v. Big Shuffle – Aerlona v. Caerleon (Gestüt Etzean)

Tassina (2012), v. Galileo – Tenderly v. Danehill, Hengstfohlen v. Starspangledbanner, 25.3.

 

BLUE POINT (2014), v. Shamardal – Scarlett Rose v. Royal Applause (Kildangan Stud/IRL)

Quariana (2011), v. Lomitas – Quebrada v. Devil’s Bag, trgd. v. Shamardal

 

CARAVAGGIO (2014), v. Scat Daddy – Mekko Hokte v. Holy Bull (Coolmore Stud/IRL)

Goiania (2011), v. Oasis Dream – Goathemala v. Black Sam Bellamy, Stutfohlen v. Areion, 3.2.

 

FRANKEL (2008), v. Galileo – Kind v. Danehill (Banstead Manor Stud/GB)

Praia (2004), v. Big Shuffle – Prada v. Lagunas, nicht ged.

 

FREE EAGLE (2011), v. High Chaparral – Polished Gem v. Danehill (Irish National Stud)

Paulinia (2015), v. Sea The Stars – Paraisa v. Red Ransom, Hengstfohlen v. Lawman, 26.3.

 

GLENEAGLES (2012), v. Galileo – You’resothrilling v. Storm Cat (Coolmore Stud/IRL)

Path Wind (2009), v. Anabaa - Wild Queen v. Sternkönig, Hengstfohlen v. Roaring Lion, 25.3.

 

HIGHLAND REEL (2012), v. Galileo – Hveger v. Danehill (Coolmore Stud/IRL)

Penapolis (2015), v. Shamardal – Path Wind v. Anabaa, Maiden

 

HOLY ROMAN EMPEROR (2004), v. Danehill – L’On Vite (Coolmore Stud/IRL)
Guajara (2010), v. Montjeu – Global World v. Big Shuffle

 

KINGMAN (2011), v. Invincible Spirit – Zenda v. Zamindar (Banstead Manor Stud/GB)

Blueridge Mountain (2009), v. Giant’s Causeway – Skyline Drive View v. Distant View, nicht ged.

Sarandia (2013), v. Galileo – Salontasche v. Dashing Blade

 

LANGTANG (2014), v. Campanologist –La Vinchina v. Oasis Dream (Gestüt Graditz)

Rosa Rot (2011), v. Lord of England – Red Love v. Surako, nicht ged.

 

LE HAVRE (2006), v. Noverre – Marie Rheinberg v. Surako (Haras Monfort & Préaux)

La Saldana (2012), v. Fastnet Rock – La Salina v. Singspiel, trgd. v. Justify

 

LOPE DE VEGA (2007), v. Shamardal – Lady Vettori v. Vettori (Ballylinch Stud/IRL)

Bella Sonata (2012), v. Silvano – Bella Cantata v. Singspiel, Hengstfohlen v. Dark Angel, 11.2.

La Vinchina (2006), v. Oasis Dream – La Virginia v. Surumu, Hengstfohlen v. Siyouni, 15.3.

 

LORD OF ENGLAND (2003), v. Dashing Blade - Loveria v. Los Santos (Gestüt Etzean)

La Salina (2001), v. Singspiel – La Colorada v. Surumu, trgd. v. Lord of England

 

NATHANIEL (2008), v. Galileo - Magnificent Style v. Silver Hawk (Newsells Park Stud/GB)

Win for Life (2012), v. Dubawi – Win for us v. Surumu

 

NEW APPROACH (2005), v. Galileo – Park Express v. Ahonoora (Dalham Hall Stud/GB)

Amona (2012), v. Aussie Rules – Abbarsharjah v. Tiger Hill, trgd. v. Iffraaj

 

NIGHT OF THUNDER (2011), v. Dubawi – Forest  Storm v. Galileo (Kildangan Stud/IRL)

Realeza (2015), v. Maxios – Royal Dubai v. Dashing Blade

 

SAXON WARRIOR (2015), v. Deep Impact – Maybe v. Galileo (Coolmore Stud/IRL)

Quaduna (2010), v. Duke of Marmalade – Quelle Amore v. Monsun, Stutfohlen v. Lope de Vega, 7.2.

 

SEA THE STARS (2006), v. Cape Cross - Urban Sea v. Miswaki (Gilltown Stud/IRL)

Hargeisa (2014), v. Speightstown – Hasay v. Lomitas, Stutfohlen v. Kingman, 7.3.

Queimada (2015), v. Dansili – Quetena v. Acatenango, Hengstfohlen v. Oasis Dream, 16.2.

Sequilla (2015), v. Siyouni – Sassicaia v. Doyen, Hengstfohlen v. Showcasing, 22.1.

 

SHALAA (2013), v. Invincible Spirit – Ghurra v. War Chant (Haras de Bouquetot/FR)

Lacy (2011), v. Authorized – La Vinchina v. Oasis Dream, Hengstfohlen v. Mastercraftsman, 3.2.

 

SOLDIER HOLLOW (2000), v. In The Wings - Island Race v. Common Grounds (Gestüt Auenquelle)

Eridea (2014), v. Campanologist – Earthly Paradise v. Dashing Blade, trgd. v. Teofilo

Wacaria (2013), v. Makfi – Wurfspiel v. Dashing Blade, Hengstfohlen v. Camelot, 4.2.

 

STARSPANGLEDBANNER (2005), v. Choisir – Gold Anthem v. Made of Gold (Coolmore Stud/IRL)
Paragua (2008), br., v. Nayef - Prada v. Lagunas

 

STUDY OF MAN (2015), v. Deep Impact – Second Happiness v. Storm Cat (Lanwades Stud/IRL)

Guavia (2012), v. Invincible Spirit – Goathemala v. Black Sam Bellamy, trgd. v. Nathaniel

 

TAI CHI (2009), v. High Chaparral – Taita v. Big Shuffle (Gestüt Ohlerweiherhof)

Rietondale (2002), v. Dynaformer – Aletta Maria v. Diesis, trgd. v. Helmet

 

TEOFILO (2004), v. Galileo – Speirbhean v. Danehill (Kildangan Stud/IRL)

Zarzali (2011), v. Hussonet – Zarakiysha v. Kendor, Hengstfohlen v. Sea The Stars, 1.4. 

 

TOO DARN HOT (2016), v. Dubawi – Dar Re Mi v. Singspiel (Dalham Hall Stud/GB)

Raipura (2013), v. Montjeu – Royal Dubai v. Dashing Blade, trgd. v. Zoffany

 

WALDGEIST (2014), v. Galileo – Waldlerche v. Monsun (Ballylinch Stud/IRL)

Paraisa (2009), v. Red Ransom – Praia v. Big Shuffle

Redenca (2013), v. Lope de Vega – Rosa di Brema v. Lomitas, Stutfohlen v. Nathaniel, 2.3.

 

WOOTTON BASSETT (2008), v. Iffraaj – Balladonia v. Primo Dominie (Haras d’Etreham/FR)

Goathemala (2005), v. Black Sam Bellamy – Global World v. Big Shuffle

 

ZOUSTAR (2010), v. Northern Meteor – Zouzou v. Redoute’s Choice (Tweenhills Stud &  Farm)

Saltita (2011), v. Galileo – Salontasche v. Dashing Blade, Hengstfohlen v. Farhh, 21.2.

 

In Partnerschaft mit der Familie Niarchos

 

STUDY OF MAN (2015), v. Deep Impact – Second Happiness v. Storm Cat (Lanwades Stud/IRL)

Mystic Sunshine (2015), v. Maxios – Ma Coeur v. Sholokhov

 

TEOFILO (2004), v. Galileo – Speirbhean v. Danehill (Kildangan Stud/IRL)

Conscious (2015), v. Maxios – Champaka v. Caerleon, trgd. v. Saxon Warrior

Verwandte Artikel: