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Cloud gewinnt am Traumtag in St.Moritz

Dennis Schiergen nach seinem Sieg auf Renny Storm. swiss-images/Andy Schettler

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 605 vom Freitag, 14.02.2020

Ideales Sonnenwetter, starker Besuch und ein entsprechender Wettumsatz:  Der zweite Renntag beim diesjährigen „White Turf“ erfüllte alle Erwartungen und ließ den Auftaktsonntag mit einem doch wenig erheiternden Programm mit 800-Meter-Rennen vergessen. 72.055 Franken an Wetteinsätzen in den sechs Rennen waren deutlich mehr als am ersten Sonntag und auch an den Vergleichstagen der Vorjahre.

Von den kopfstark vertretenen deutschen Ställen punktete nur Yasmin Almenräder mit dem elf Jahre alten Cloud (Soldier Hollow) aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Weiherwiesen von Veronika Jud. Er gewann ein 1600-Meter-Rennen unter Lukas Delozier gegen fünf Gegner, womit er nach Erfolgen auf Gras und auf Sand in seiner langen Laufbahn jetzt auch einen Treffer auf Schnee in seinem Rekord hat. Der Wallach hat wieder die Heimreise angetreten, ganz wohl fühlte er sich mit dem Stollenbeschlag nicht, er wird an diesem Sonntag nicht noch einmal laufen.

Einen erfolgreichen Test auf den Großen Preis von St. Moritz an diesem Sonntag absolvierte der von Miro Weiss trainierte Ulster (Intello), der bei seinem Schweiz-Debüt unter Clement Lheureux  über 1800 Meter erfolgreich war. Vergangenen Herbst war er ein 45.000 gns.-Kauf bei Tattersalls. Der Schweizer Championjockey Dennis Schiergen sicherte sich im Sattel von Renny Storm (Stormy Jail) das abschließende Rennen des Tages. Sein Vater Peter war auf dem inzwischen Zehnjährigen aus dem Stall von Karin Suter an gleicher Stelle vor vier Jahren in einem Ex-Aktivenrennen erfolgreich gewesen.

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