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Der Aufstieg der Princess Zoe

Princess Zoe. www.galoppfoto.de - Sabine Brose

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 630 vom Freitag, 07.08.2020

Die ungewöhnliche Siegesserie der fünf Jahre alten Princess Zoe (Jukebox Jury) aus der Zucht des Gestüts Höny-Hof in Irland fand am Samstag in Galway seine Fortsetzung. Innerhalb von zwei Wochen gewann sie ihr drittes Handicap, diesmal das über 2400 Meter führende Galway Shopping Centre Handicap über 2400 Meter mit einer Siegdotierung von immerhin 44.250 Euro. Ihren ersten Start in Irland hatte sie für Trainer Tony Mullins und Besitzer Paddy Kehoe im Juni in Navan absolviert, da war sie Zweite geworden. Am 18. Juli gewann sie dann auf dem Curragh das Ladies Derby Handicap für weibliche Reiter über 2400 Meter, siegte anschließend am 27. Juli in Galway über 3400 Meter in einem Ausgleich für Amateurrennreiter, um nur wenige Tage später an gleicher Stelle wieder zuzuschlagen, diesmal mit dem Nachwuchsreiter Joey Sheridan im Sattel. An Preisgeldern verdiente sie bei den Siegen etwas mehr als 100.000 Euro. Ihr Trainer nannte langfristig den Prix du Cadran (Gr. I) im Oktober in ParisLongchamp als Ziel, „bis dahin läuft sie vielleicht gar nicht mehr“, sagte Mullins.

In Deutschland hatte Princess Zoe im Stall von Stefan Richter dreijährig zwei Rennen gewonnen, war im vergangenen Jahr mehrfach im Ausgleich II platziert. Mit einem GAG von 68,5kg ist sie nach Irland verkauft worden. Sie ist eine Schwester des mehrfachen Gr.-Siegers und Deckhengstes Palace Prince (Areion) aus der „Pepper“-Familie.

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