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Aufgalopp 327: Zu den Plänen der europäischen Cracks

Nächstes Ziel ist der Große Preis von Baden: Sea The Moon und Christophe Soumillon bei ihrem Triumph im IDEE 145. Deutschen Derby. www.galoppfoto.de - Frank Sorge

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 327 vom Donnerstag, 31.07.2014

Zeit zum Durchatmen für die bisherigen Cracks der Saison 2014, gute Gelegenheit, einen Überblick über das Geschehen zu geben. Taghrooda hat sich am vergangenen Samstag in Ascot in Stellung gebracht, die Buchmacher haben sofort reagiert, denn die Leistung der Stute war schon bemerkenswert. Die Gewichtsvorteile, die drei Jahre alte Stuten in derartigen Rennen genießen, sind erheblich, zudem war die in den „King George“ angetretene Konkurrenz vielleicht nicht ganz so stark. Die Shadwell-Stute wird jetzt in den Yorkshire Oaks noch einmal ein Heimspiel haben. Das gilt auch für Sea The Moon, dessen Ansehen im Ausland nach dem hoch einzustufenden Sieg von Lucky Lion noch einmal gestiegen ist. Nach dem Stand der Dinge läuft der Görlsdorfer in Baden-Baden, dorthin wird sich kaum ein Konkurrent von Format verirren. Fakt ist natürlich auch, dass der Hengst noch nie gegen einen hochklassigen internationalen Gegner angetreten ist, das wird wohl erst im „Arc“ der Fall sein.

Das Lager von Treve spielt die eher enttäuschenden Leistungen der bisherigen Saison herunter. Das Fernziel sei immer der „Arc“ gewesen, hieß es diese, eine Treve in Bestform sei ohnehin nicht zu schlagen. Das mag schon sein, doch ist sie noch so gut wie letztes Jahr? Nach dem Prix Vermeille weiß man mehr. Australia, nach Meinung von Aidan O‘Brien das beste Pferd, das er je trainiert hat, gerät über all diese Neuigkeiten fast in Vergessenheit. Er soll im Juddmonte International seinen nächsten Start absolvieren. Und dann sind aus Japan erstklassige Pferde angekündigt, Just A Way an der Spitze, seit letztem Oktober ungeschlagen, er wird direkt in Longchamp antreten. Es sieht, zumindest im Moment, nach einem großen „Arc“ aus. 

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