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Alleingang von Al Zarooni

Das waren noch bessere Zeiten für Trainer Mahmood al Zarooni (MItte) - hier mit Sheikh Mohammed bin Rashid al Maktoum (rechts) und dessen Sohn Hamdan bin Mohammed al Maktoum. www.galoppfoto.de - Frank Sorge

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 303 vom Donnerstag, 13.02.2014

Der ehemalige hochrangige Polizeibeamte Lord Stevens hat am Mittwoch einen von Scheich Mohammed in Auftrag gegebenen Report vorgelegt, in dem die Hintergründe des Doping-Skandals von Godolphin aufgedeckt werden sollten. Danach handelte es sich um einen Alleingang des damaligen Trainers Mahmood Al Zarooni, der 22 Pferde vorsätzlich mit Steroiden behandelt hatte, diese zu jener Zeit auch importierte. Lord Stevens befasste sich auch mit nicht zugelassenen Medikamenten, die in einer Privatmaschine des Scheichs und auf dem Gelände der Moorley Farm East gefunden wurden, wo Endurance-Pferde untergebracht sind.

"Management-Fehler und interne Kommunikationspannen" seien der Grund dafür gewesen, niemand von den oberen Chargen von Godolphin war darüber informiert. Empfohlen wurde die Einrichtung einer internen und unabhängigen Kommission, die in Zukunft für die Einhaltung der Bestimmungen zuständig ist.  

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