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Aga Khan-Pferde waren Salestopper

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 140 vom Freitag, 12.11.2010

Nach einem unspektakulären Start im Jährlingsbereich war die direkt anschließende Horses in Training in Sale vergangene Woche im englischen Doncaster aus Sicht des veranstaltenden Auktionshauses durchaus ein Erfolg. Der Gesamtumsatz von 1.679.900 £ war um 13 Prozent höher als im vergangenen Jahr, der Schnitt pro Zuschlag stieg um 27 % auf 7.148 £ an. Mit ein Grund dafür war der Ausfall einer ähnlichen Auktion von Goffs in Irland, die bei dem geschäftlichen verbundenen Auktionshaus nicht erschienenen Pferde kamen somit in England in den Ring, wie etwa ein Lot des Aga Khan, einem der Hauptanteilseigner von Goffs. Wenig verwunderlich, dass aus dessen Angebot auch die Salestopper kamen. Den Höchstpreis von 120.000 £ erzielte mit Ebanour (Indian Ridge) ein drei Jahre alter Hengst, der überhaupt noch nicht am Start war. Trainer Donald McCain sicherte sich den bislang von John Oxx trainierten Bruder eines Gruppe I-Siegers über Hürden für den Hindernissport. McCain war erneut zur Hand, als mit Emrani (Rahy) ein weiterer Aga Khan-Hengst in den Ring geführt wurde. 80.000 £ zahlte er für den frischen Sieger eines Zwei-Meilen-Handicaps, der jetzt auch über Sprünge eingesetzt werden soll.

Trainer Christian von der Recke, über dessen erste Aktivitäten wir bereits berichtet hatten, kehrte mit gleich acht Pferden nach Weilerswist zurück. Zu einem zweijährigen Hengst von Desert Style und einem fünfjährigen Danzig-Wallach kamen u.a. der vierjährige Wallach Alanbrooke (Hernando), ein dreifacher Sieger, der sechs Jahre alte Wallach Bergonzi (Indian Ridge), der fünf Rennen gewonnen hat und der über Sprünge dreimal erfolgreiche Hampstead Heath (Daylami). 

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