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Daniel Delius

Drei der größten Gestüte Kentuckys haben eine Klage gegen den Jockey Club der Vereinigten Staaten eingereicht. Es geht um die neue Regelung, nach der Deckhengste im Land nicht mehr als 140 Stuten decken dürfen. Kläger sind die Spendthrift Farm, Coolmores Ashford Stud und die Three Chimneys Farm. Argumentiert wird, dass die Kentucky Horse Racing Commission (KHRC) unrechtmäßig Kompetenzen an den Jockey Club abgegeben habe. Zudem würde die Regel die Verfassung von Kentucky und den USA sowie Staats- und Bundesgesetze brechen. weiterlesen »

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Daniel Delius

Im vergangenen Jahr feierte das Gestüt Jettenhausen, nach der Schließung des Gestüts Isarland das einzige Pensionsgestüt in Bayern, sein 20jährige Jubiläum. Das ist schon eine Hausmarke, aber die doch relativ übersichtliche Zahl von vierbeinigen Pensionären zeigt, dass die Zahl der Züchter im Freistaat nicht gerade hoch ist. Doch das im Süden Münchens gelegene Gestüt unter Leitung von Andrea Ledl geht auch in die Saison 2021 wieder mit viel Enthusiasmus. In der Regel werden zumindest die eigenen Nachkommen in Iffezheim angeboten, der eigene Rennstall wird bewusst klein gehalten. weiterlesen »

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Daniel Delius

Der vom Gestüt Brümmerhof gezogene Star Safari (Sea The Stars) holte sich am Donnerstag in Meydan die mit rund 66.000 Euro für den Sieger dotierten Dubai Millennium Stakes (Gr. III). In den Farben von Godolphin setzte sich der von Charlie Appleby trainierte Fünfjährige bei seinem erst siebten Start gegen Bedouin’s Story (Farhh) und Halimi (Teofilo) durch. Star Safari war als Jährling bei der Baden-Badener Auktionsgesellschaft (BBAG) für 200.000 Euro verkauft  worden. weiterlesen »

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Daniel Delius

Es ist eine kleine, aber qualitätsvolle Stutenherde, mit der Albert Darboven seit Jahren im Gestüt IDEE züchtet. Dies gerade 2020 mit großem Erfolg, denn Sir Polski (Polish Vulcano), der sich von Start zu Start steigern konnte, wurde im Oktober in Mailand zum Gruppe-Sieger, während Sir Vulcano (Polish Vulcano) nach seinem Erfolg im Herbst im Dresden im Vordertreffen des Derby-Wettmarktes auftauchte. Dass die beiden rechten Brüder vom eigenen Deckhengst Polish Vulcano (Lomitas) stammen, ist natürlich ein besonderes Plus. Nicht zu vergessen ist Leopoldina (Sepoy), die in den Darboven-Farben läuft, einst im Fohlenalter als Spielgefährtin erworben wurde. weiterlesen »

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Daniel Delius

Es waren zwei Pferde, die die Saison 2020 für das Gestüt Hachtsee der Familie von Norman prägten: Thorin und Zamrud. Thorin (Soldier Hollow) hatte sich im Training bei Henk Grewe aus kleineren Anfängen schnell steigern können, er gewann zunächst drei Rennen in Folge, kulminierend in einem Ausgleich II in Hamburg. Er steigerte sein Rating auf 93kg mit einem dritten Platz im Fritz Henkel Stiftung-Rennen (Gr. III) und gewann dann den Shadwell Prix Daphnis (Gr. III) unter Andrasch Starke über 1600 Meter, gegen britische und französische Konkurrenz eine sehr gute Leistung. Im November wurde er dann nach Australien verkauft, steht dort aber noch auf keiner Trainingsliste. weiterlesen »

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Daniel Delius

Gegenüber dem vergangenen Jahr ist die Zahl der Mutterstuten von Ursula und Jürgen Imm gleich geblieben: Nabatea (Camelot) wurde tragend von Adlerflug für gutes Geld bei Arqana verkauft, Lagune (Amarillo) bezog eine Box im Gestüt Römerhof, wo das Gros der Stuten stationiert ist. Sie ist damit die erste Tochter einer der beiden eigenen Hengste, die in die Herde eingegliedert wurde. Amarillo und Nutan werden wieder sehr stark unterstützt, wie das in den vergangenen Jahren immer der Fall war. Ansonsten wird in Deutschland nur noch Adlerflug herangezogen. Die in Irland teilweise dauerhaft angesiedelten Stuten gehen, auch das ist nichts Neues, zu den hochklassigen Coolmore-Hengsten. weiterlesen »

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Daniel Delius

Einen Film zum 20. Geburtstag – Helmut von Finck hat ihn im vergangenen Jahr seinem vierbeinigen Crack Soldier Hollow spendiert. Der dreifache Champion-Vererber hat auf der Rennbahn und in der Zucht Bedeutendes  geleistet und natürlich den Rennstall und die Zucht des Gestüts Park Wiedingen entscheidend geprägt. 21 Gr.-Sieger hat er bisher gebracht, sechs seiner Söhne sind inzwischen im Gestüt, gleich fünf in Frankreich, der Derbysieger Weltstar ist dieses Jahr dazu gekommen. Der einzige Soldier Hollow-Sohn in einem deutschen Gestüt ist bislang Destino, der vergangenes Jahr mit einem mehr als ordentlichen Buch in Westerberg debütiert hat. Helmut von Finck hat ihn schon letztes Jahr sehr gut unterstützt und wird dies auch dieses Jahr tun. weiterlesen »

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Daniel Delius

Mit unverändert einem Dutzend im Gestüt Ohlerweiherhof stationierter Stuten ist der Australier Geoffrey Grimish, Eigner von Counterattack, seit einiger Zeit in Deutschland als Züchter aktiv. Selbstverständlich geht das komplette Lot zu dem australischen Hengst, dessen erster Jahrgang zweijährig ist. In Australien ist gerade sein erster Starter überhaupt erfolgreich gewesen. Hierzulande haben fast alle großen Trainer Nachkommen von ihm im Stall, fünf Engagements wurden im Preis des Winterfavoriten (Gr. III) getätigt, zwei in der „Winterkönigin“, eine große Zahl in den BBAG-Auktionsrennen. Hoffnungen sind also vorhanden. Bei der BBAG wurden für die Jährlinge Preise bis zu 61.000 Euro gezahlt. Aktuell steht der Hengst inklusive der Grimish-Stuten bei 35 bis 40 Buchungen.  weiterlesen »

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Daniel Delius

Die Zahl der Mutterstuten ist mit knapp dreißig im Gestüt Röttgen im Vergleich zum Vorjahr relativ gleich geblieben, doch zeigt die Zahl der Maidenstuten, dass eine deutliche Verjüngung vorgenommen wurde. Die prominenteste der aus dem Rennstall von Markus Klug gekommenen Stuten ist Akribie (Reliable Man), die dreijährig den Diana-Trial (Gr. II) in Berlin-Hoppegarten gewonnen hat, vergangene Saison noch auf Listenebene über 2200 Meter in Hannover erfolgreich war. In der Spitze hatte sie ein Rating von 96kg. weiterlesen »

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Daniel Delius

In der Rangliste der deutschen Züchter sind die Anahita Stables von Dr. Stefan Oschmann im vergangenen Jahr erstmals im erweiterten Vordertreffen aufgetaucht. Dank Sunny Queen (Camelot), die den Großen Preis von Bayern (Gr. I) gewonnen hat, für südafrikanische Besitzer, die die Stute erst kurz zuvor für einen kolportierten Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich erworben hatten. Bei der BBAG-Jährlingsauktion war sie 2018 in Iffezheim für 35.000 Euro an Stefan Hahne verkauft worden, man hätte sie vielleicht behalten, doch hatte dem Vernehmen nach zuvor veterinärmedizinische Bedenken gegeben. Davon ist nicht mehr die Rede, die Stute ist bei Henk Grewe geblieben, sie wird in diesem Jahr sicher auch einmal auf internationaler Ebene angreifen. weiterlesen »