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2021-09-26, Köln, 6. R. - 59. Preis von Europa

6 59. Preis von Europa

Gruppe I, 125.000 € (70.000, 28.000, 15.000, 8.000, 4.000).
Für 3-jährige und ältere Pferde.

Premium-Dreierwette mit 15.000 Euro Garantieauszahlung |Gew. 57,0 kg. f.3j., 60,0 kg. f.4j.u.ält.
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QuotenSiegwette 2,1:1. - Platzwette 1,2; 2,9; 1,5:1. - Zweierwette 27,5:1. - Dreierwette 63,0:1.

Platz Pferd - Tr.: Trainer, Jo.: Jockey - Bes.: Besitzer, Zü.: Züchter Gewicht/Infos Gewinn Toto
1
Alpinista (GB) 2017
 / Sch. St. v. Frankel - Alwilda (Hernando)

Tr.: Sir Mark Prescott / Jo.: Luke Morris
Formen:
1-1-1-2-2-1-4-4-6-1
58,5 kg 70.000 € 2,1
2
Nerium (IRE) 2017
 / db. H. v. Camelot - Nicolaia (Alkalde)

Tr.: Peter Schiergen / Jo.: Bauyrzhan Murzabayev
Formen:
4-3-7-1-4-2-1-1-1-1
60,0 kg 28.000 € 23,4
3
Sisfahan (FR) 2018
 / F. H. v. Isfahan - Kendalee (Kendargent)

Tr.: Henk Grewe / Jo.: Lukas Delozier
Formen:
2-1-2-1-2
57,0 kg 15.000 € 3,5
4
Northern Ruler (GER) 2018
 / F. H. v. Ruler Of The World - North Sun (Monsun)

Tr.: Andreas Wöhler / Jo.: Maxime Guyon
Formen:
3-7-1-2-1
57,0 kg 8.000 € 5,4
5
Kaspar (GER) 2017
 / F. H. v. Pivotal - Kastila (Sternkönig)

Tr.: Markus Klug / Jo.: Andrasch Starke
Formen:
4-8-8-1-2-3-7-2-3-5
60,0 kg 4.000 € 14,8
6
Walkaway (GER) 2018
 / b. St. v. Adlerflug - Walzerprinzessin (Monsun)

Tr.: Markus Klug / Jo.: Michael Cadeddu
Formen:
2-4-3-1-2
55,5 kg 27,7
7
Sea of Sands (GER) 2018
 / b. H. v. Sea The Stars - Salve Haya (Peintre Celebre)

Tr.: Jean-Pierre Carvalho / Jo.: Fabrice Veron
Formen:
13-1-3-2-1-4
57,0 kg 16,9
8
Quebueno (IRE) 2018
 / F. H. v. Adlerflug - Queenie (Areion)

Tr.: Jean-Pierre Carvalho / Jo.: Jozef Bojko
Formen:
1-1-5-5
57,0 kg 23,6

Kurzergebnis

ALPINISTA (2017), St., v. Frankel - Alwilda v. Hernando, Zü. u. Bes.: Kirsten Rausing, Tr.: Sir Mark Prescott, Jo.: Luke Morris, GAG: 98 kg, 2. Nerium (Camelot), 3. Sisfahan (Isfahan), 4. Northern Ruler, 5. Kaspar, 6. Walkaway, 7. Sea of Sands, 8. Sunny Queen

Richterspruch

Si. 1¼-1¾-1¾-3-1¾-4-10

Zeit

2:29,96

Zusatzinformationen

Nichtstarter: Quebueno. Auf Anordnung von Deutscher Galopp wurden von Alpinista und Nerium eine Dopingprobe entnommen.

Rennanalyse

Nein, eine gute Nachricht ist das sicher nur für den Veranstalter, den Münchener Rennverein. Denn er hat für den Großen Preis von Bayern (Gr. I) mit Alpinista jetzt eine echte Attraktion im Feld, dort soll sie laut ihrem Team den nächsten Start absolvieren. Weniger aufregend ist dieser Plan für die Besitzer und Trainer der deutschen Cracks, denn die Stute hat bei ihren Siegen in Hoppegarten und nun in Köln alles geschlagen, was in hiesigen Rennställen gut und schnell ist. Wer sich ihr in Riem entgegenstellt, wird es kaum einfach haben.

Sie hatte auch in Köln einen toten Moment, nur kurz im Schlussbogen, dann fasste sie schnell wieder Tritt und in der Zielgeraden war sie doch relativ früh außer Gefahr. Sie schien auch, scheinbar im Gegensatz zu manchem deutschen Pferd, mit dem nicht unbedingt aufregenden Tempo klar zu kommen, der Derbysieger Sisfahan fand es gewiss zu langsam vor, er konnte dann in der Zielgeraden nicht entscheidend zulegen.

Alpinista ist erst in diesem Jahr richtig durchgestartet. Dreimal lief die Frankel-Tochter zweijährig, gewann beim Einstand in Epsom, versuchte sich dann noch zweimal auf Gruppe-Ebene, im Prix d’Aumale (Gr. III) wurde sie Vierte. Letzte Saison wurde sie sparsam eingesetzt, siegte in Salisbury in einem Listenrennen über 2000 Meter, scheiterte in den Yorkshire Oaks (Gr. I) nur an Love (Galileo) und wurde auch in den Princess Royal Stakes (Gr. III) Zweite. Im laufenden Jahr ist sie noch ungeschlagen. Im April siegte sie in den Daisy Warwick Fillies Stakes (LR) in Goodwood, gewann dann die Lancashire Oaks (Gr. II), den Großen Preis von Berlin (Gr. I) und jetzt in Köln.

Kirsten Rausing, die die Namen ihrer Fohlen aus der Familie von Alpinista stets mit dem Anfangsbuchstaben der Mutter beginnen lässt, hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Klassepferde mit "A" gezogen. Die Linie geht auf die legendäre Mumtaz Mahal (The Tetrarch) zurück, vor einhundert Jahren ein herausragendes Rennpferd, genannt „The Flying Filly“, eine exzellente Fliegerin. Alpinistas Mutter Alwilda (Hernando) hat 2015, damals fünfjährig, das Silberne Band (LR) über 3850 Meter in Köln gewonnen. Die Frankel-Tochter ist ihr Erstling, danach kamen die jetzt zwei Jahre alte Alpenblume (Kendargent), die ebenfalls bei Sir Mark Prescott steht, ein Jährlingshengst von Oasis Dream ist tödlich verunglückt. Aktuell trägt Alwilda von Iffraaj.

Alwilda ist Schwester des Gr. III-Siegers Algometer (Archipenko) und der Listensieger All At Sea (Sea The Stars) und Alignak (Sea The Moon) aus der Albanova (Alzao), die im Sommer 2004 den Rheinland-Pokal (Gr. I) in Köln, den Deutschland-Preis (Gr. I) in Düsseldorf und den Preis von Europa (Gr. I) in Köln gewinnen konnte. Deren Schwester Alborada (Alzao) war zweimal den Champion Stakes (Gr. I) in Newmarket erfolgreich

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