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2015-07-12, Hannover, 7. R. - Großer Audi Q7 Preis des Audi Zentrums Hannover - Meilen Trophy

7 Großer Audi Q7 Preis des Audi Zentrums Hannover - Meilen Trophy

Gruppe II, 70.000 € (40.000, 15.500, 6.500, 4.000, 2.500, 1.500).
Für 3-jährige und ältere Pferde.

Gew. 54,0 kg. f.3j., 58,0 kg. f.4j.u.ält. Siegern seit 1.8.2014 eines Rennens der Gruppe II 1,5 kg, der Gruppe I 3 kg mehr.
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QuotenSiegwette 31:10. - Platzwette 21, 25:10. - Zweierwette 334:10. - Dreierwette 1.295:10.

Platz Pferd - Tr.: Trainer, Jo.: Jockey - Bes.: Besitzer, Zü.: Züchter Gewicht/Infos Gewinn Toto
1
Wild Chief (GER) 2011
 / db. H. v. Doyen - Wild Angel (Acatenango)

Tr.: Jens Hirschberger / Jo.: Alexander Pietsch
Formen:
4-2-5-5-5-4-3-1
58,0 kg 40.000 € 31,0
2
Felician (GER) 2008
 / b. W. v. Motivator - Felicity (Inchinor)

Tr.: Ferdinand J. Leve / Jo.: Andrasch Starke
Formen:
5-3-2-4-3-4-7-4-8-2
58,0 kg 15.500 € 77,0
3
Red Dubawi (IRE) 2008
 / F. H. v. Dubawi - Maredsous (Homme de Loi)

Tr.: Erika Mäder / Jo.: Dennis Schiergen
Formen:
7-8-5-6-5-1-3-1-13-12
58,0 kg 6.500 € 110,0
4
Nordico (GER) 2011
 / F. H. v. Medicean - Norwegian Pride (Diktat)

Tr.: Mario Hofer / Jo.: Adrie de Vries
Formen:
1-9-9-4-1-4-9-3-2-2
58,0 kg 4.000 € 64,0
5
Wildpark (GER) 2011
 / b. W. v. Shamardal - Wildfährte (Mark of Esteem)

Tr.: Paul Harley / Jo.: Robert Havlin
Formen:
1-1-1-4-2-1-4-11
58,0 kg
Scheuklappen
2.500 € 75,0
6
Full Rose (GB) 2012
 / F. St. v. Aqlaam - Tasjeel (Aljabr)

Tr.: Andreas Wöhler / Jo.: Eduardo Pedroza
Formen:
1-1-1
54,0 kg 1.500 € 20,0

Kurzergebnis

WILD CHIEF (2011), H., v. Doyen - Wild Angel (Acatenango), Zü.: Walter Häcker, Bes. Stall Fürstenhof, Tr.: Jens Hirschberger, Jo.: Alexander Pietsch, GAG 96,5 kg, 2. Felician (Motivator), 3. Red Dubawi (Dubawi), 4. Nordico, 5. Wildpark, 6. Full Rose

Richterspruch

Üb. 4½-H-1½-½-½

Zeit

1:39,39

Zusatzinformationen

Nichtstarter: Eyasi. Auf Anordnung des Direktoriums wurde von Wild Chief eine Dopingprobe entnommen.

Rennanalyse

Die Meile war bis zum Mai dieses Jahres noch gar nicht da Revier von Wild Chief. Genauer: Er war auf dieser Strecke überhaupt noch nicht gelaufen. Zweijährig gewann er beim Debut über 1850 Meter, dreijährig ging man mit ihm nur in Rennen oberhalb von 2000 Meter. Er sollte sieglos bleiben, es gab allerdings einige bemerkenswerte Platzierungen, insbesondere der vierte Platz als 730:10-Außenseiter im Prix du Jockey Club (Gr. I), in dem es bekanntlich über 2100 Meter geht. „Zu Hause hinterließ er stets den Eindruck, er sei ein Steher“, sagte Jens Hirschberger nach dem Rennen in Hannover, doch in diesem Jahr versuchte man es doch einmal auf der Meile, mit bestem Erfolg. Der vierte Platz in einem Gr. III-Rennen in Chantilly war schon Einiges wert, in Hannover kam er zu einem souveränen Erfolg, wobei, bei allem Respekt, es von der Besetzung her höchstens ein Gr. III- und nicht unbedingt ein Gr. II-Rennen war. Der Große Dallmayr-Preis (Gr. I) könnte theoretisch noch auf seinem Fahrplan stehen, zudem ist er im Darley Oettingen-Rennen (Gr. I) genannt.

Er stammt aus dem zweiten von drei deutschen Jahrgängen von Doyen (Sadler’s Wells), der, 15 Jahre alt, in diesem Jahr für 3.000 Euro im irischen Sunnyhill Stud in der Zucht von Hindernispferden steht. Sein Deutschland-Engagement muss im Nachhinein als voller Erfolg gewertet werden, zumal er im dritten Jahr doch nur sehr übersichtlich unterstützt wurde. Das Direktorium listet aus diesen Jahre 101 Nachkommen auf, von denen bislang 17 Black Type erzielt haben, was als sehr guter Wert zu bezeichnen ist, zumal gar nicht einmal so viele an den Start gekommen sind. Im Jahrgang 2012 hat er nur 15 lebende Nachkommen, darunter sind immerhin Auenlee, Molly le Clou und Turfdonna, dazu in England die gute Vive ma fille. Leider war Doyen, der im Besitz von Darley steht, nicht in Auenquelle zu halten, in Irland deckt er dreistellige Bücher, was kommerziell natürlich eine ganz andere Liga ist.

Wild Angel ist als Jährling im Herbst bei der BBAG für €18.000 zurückgekauft worden. Die Mutter Wild Angel (Acatenango) hat drei Rennen gewonnen, konnte 81 kg, zu Black Type hat es nicht ganz gereicht. Ihr Erstling Wild Danger (Königstiger) hat auf beiden Gebieten gewonnen, Wild Chief ist Nachkomme Nummer drei und der bisher mit Abstand Beste. Seine rechte Schwester Wild Butterfly hat sich bei zwei Starts noch nicht auszeichnen können, die zwei Jahre alte Wild Comet (Soldier Hollow) steht ebenfalls bei Jens Hirschberger. Danach kamen Wild Cinderella (Soldier Hollow) und Wild Sinfonie (Jukebox Jury). Wild Angel ist Schwester von drei Siegern, darunter der auf Listenebene erfolgreiche World's Mission (Fasliyev) und der Seriensieger World's Danger (Fasliyev). Im weiteren, unten aufgeführten Pedigree, ist Twinlight (Muhtathir), über den an dieser Stelle schon öfter zu lesen war, ein interessantes Pferd. Der Achtjährige zählt zur erweiterten Spitzengruppe der Steepler in Irland, ist ein mehrfacher Gr.-Sieger. 

Kategorie:
  • Rennen - National

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Bilder

Drin das Ding: Wild Chief landet mit Alexander Pietsch seinen ersten Gruppe-Treffer. www.galoppfoto.de - Peter Heinzmann
Gut gemacht: Wild Chief mit Alexander Pietsch nach dem Sieg im Gr. II-Rennen. www.galoppfoto.de - Peter Heinzmann
Wild Chief siegt mit Alexander Pietsch. www.galoppfoto.de - Frank Sorge
Wild Chief mit Alexander Pietsch nach dem Sieg. www.galoppfoto.de  Frank Sorge
Wild Chief mit Alexander Pietsch und Trainer Jens Hirschberger nach dem Sieg. www.galoppfoto.de - Frank Sorge

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