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2013-06-02, Chantilly, 5. R. - Prix du Jockey Club

5 Prix du Jockey Club

Gruppe I, 1.500.000 €
3j. Hengste und Stuten

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Quoten33:10

Platz Pferd - Tr.: Trainer, Jo.: Jockey - Bes.: Besitzer, Zü.: Züchter Gewicht/Infos Gewinn Toto
1
Intello (GER) 2010
 / b. H. v. Galileo - Impressionnante (Danehill)

Tr.: Andre Fabre / Jo.: Olivier Peslier
58,0 kg 857.100 € 33,0
2
Morandi (FR) 2010
 / Sch. H. v. Holy Roman Emperor - Vezina (Bering)

Tr.: Jean-Claude Rouget / Jo.: Christophe Soumillon
58,0 kg 342.900 € 78,0
4
Mshawish (USA) 2010
 / b. H. v. Medaglia d'Oro - Thunder Bayou (Thunder Gulch)

Tr.: Mikel Delzangles / Jo.: Gregory Benoist
58,0 kg 86.000 € 210,0
7
Bravodino (USA) 2010
 / b. H. v. Dynaformer - Angel In My Heart (Rainbow Quest)

Tr.: Jonathan Pease / Jo.: Stephane Pasquier
58,0 kg 110,0
8
Max Dynamite (FR) 2010
 / b. W. v. Great Journey - Mascara (Monsun)

Tr.: J. van Handenhove / Jo.: Antoine Hamelin
58,0 kg 670,0
9
Dalwari (USA) 2010
 / b. H. v. More than Ready - Dalmiya (Kalanisi)

Tr.: Jean-Claude Rouget / Jo.: Christophe Lemaire
58,0 kg 140,0
10
Loch Garman (IRE) 2010
 / b. H. v. Teofilo - Irish Question (Giant's Causeway)

Tr.: Jim Bolger / Jo.: Kevin J. Manning
58,0 kg 100,0
11
Superplex (FR) 2010
 / b. H. v. Multiplex - Salute the Sun (Fly to the Stars)

Tr.: Michael Figge / Jo.: Ioritz Mendizabal
58,0 kg 510,0
15
First Cornerstone (IRE) 2010
 / F. H. v. Hurricane Run - Bintalreef (Diesis)

Tr.: Andrew Oliver / Jo.: Lanfranco Dettori
58,0 kg 300,0

Kurzergebnis

INTELLO (2010), H., v. Galileo - Impressionante v. Danehill, Bes. u. Zü.: Wertheimer & Frère, Tr.: Andre Fabre, Jo.: Olivier Peslier 2. Morandi (Holy Roman Emperoro), 3. Sky Hunter (Motivator), 4. Mshawish, 5. Shikarpour, 6. Willie the Whipper, 7. Bravodino, 8. Max Dynamite, 9. Dalwari, 10. Loch Garman, 11. Superplex, 12. Arès d'Emra, 13. Glacial Age, 14. Beyond Thankful, 15. First Cornerstone, 16. Lion d'Anvers, 17. Milano Blues, 18. Haya Kan, 19. Dastarhon

Richterspruch

2, kH, 2 1/2, K, 1 1/4, K, 1, 2, 2, 3/4, K, kK, 9, 2 1/2, 3/4, kK, 12, H

Zeit

2:07,89

Rennanalyse

Es ist ja nicht zwingend so, dass in einem Rennen, in dem 19 Pferde laufen, am Ende ein Ergebnis herauskommt, das mit formgemäß bezeichnet werden kann. Gerade der Prix du Jockey-Club, der seit 2005 über 2100m entschieden wird, was unverändert nicht jedem gefällt, hat in der Vergangenheit so manche Diskussionen angestoßen. So im vergangenen Jahr, als mit Saonois (Chichicastenango) denn auch ein Pferd einen unterdurchschnittlichen Jahrgang anführte, das diese Leistung selten bestätigte und noch am Sonntag im Grand Prix de Chantilly unterging. Doch Intello, der französische Derbysieger 2013, dürfte von anderem Kaliber sein und wird von der französischen Fachpresse jetzt schon als erster Anwärter auf den Sieg im Prix de l'Arc de Triomphe gehandelt.

Seine Karriere begann im September 2012, als er in Longchamp ein Maidenrennen über 1600 Meter gewann, drei Wochen später holte er sich in Maisons-Laffitte eine weitere Meilenprüfung, das war es dann zweijährig. Sein Trainer Andre Fabre wählte für das Jahresdebut einen ungewöhnlichen Ort, nämlich Newmarket, wo er Mitte April über 1800m die Feilden Stakes (LR) gewinnen konnte. In der Poule d'Essai des Poulains (Gr. I) auf der ohnehin zu kurzen Meile bezog er seine bisher einzige Niederlage, als er zwar am Ende schnellstes Pferd war, nach unglücklichem Rennverlauf hinter Style Vendome (Anabaa) und Dastarhon (Dansili) nur Dritter wurde. Mit Maxime Guyon im Sattel, da sich Olivier Peslier damals etwas überraschend für den später siebtplatzierten Anodin (Galileo) entschieden hatte. Peslier meinte später, dass Anodin schwer zu reiten sein, er im Interesse des Stalles gehandelt habe und Guyon, der ohnehin bei Fabre arbeitet, deswegen den Ritt überlassen hätte.

Ein Galileo-Produkt aus einer Danehill-Mutter: Eine ganze Serie von erstklassigen Pferden kommt mit einer solchen Abstammung daher, angeführt von Frankel, aber auch Golden Lilac, Roderic O'Connor, Maybe oder Teofilo sind zu nennen.

Die Mutter Impressionnante war eine sehr gute Rennstute. Sie gewann dreijährig dem Prix de Sandringham (Gr. II) und war Zweite in der Poule d'Essai des Pouliches (Gr. I). In der Zucht startete sie mit dem letztes Jahr mehrfach platziert gelaufenen Intelleto (Pivotal), Intello ist ihr zweites Produkt. Jetzt zweijährig ist No Mood, ein Sohn von Monsun, weswegen Intello auch die Kennzeichnung GER mit sich führt. Er ist in Deutschland geboren, als die Mutter zur Bedeckung bei Monsun weilte. No Mood ist bei Carlos Laffon-Parias im Training. Ein Stutfohlen stammt erneut von Galileo, von dem Impressionnante auch tragend ist.

Die nächste Mutter Occupandiste (Kaldoun) war ebenfalls ein herausragendes Rennpferd. Sechs Rennen hat sie gewonnen, darunter den Prix de la Foret (Gr. I) und den Prix Maurice de Gheest (Gr. I) dazu noch zwei Gr. III-Prüfungen. Neben Impressionnante hat sie drei weitere Sieger gebracht, so Only Answer (Green Desert), Siegerin im Prix de Saint-Georges (Gr. III) und Prix du Petit-Couvert (Gr. III). Große Steher findet man also nicht unbedingt in der Familie, auch nicht im weiteren Verlauf des starken Pedigrees, wo Namen wie Elnadim (Danzig) oder Mehthaaf (Nureyev) auftauchen. Bei all denen war die Meile Endstation, doch kann da bei Intello nicht die Rede sein. Sein Trainer, wie gewohnt auch nach diesem Rennen nicht auskunftsfreudig, wird über den weiteren Weg des Pferdes bestimmen. 

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