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2011-04-25, Köln, 1. R. - Cagliostro-Rennen

1 Cagliostro-Rennen

5.100 € (3.000, 1.200, 600, 300). Prämie für den Besitzer des inländischen (Nr. 21 RO) bisher sieglosen Siegers in Höhe von 1.250 €.
Für 3-jährige Pferde, die kein Rennen der Kategorie A-C gewonnen haben.

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QuotenSiegwette 98:10. - Platzwette 32, 20, 23:10. - Zweierwette 493:10. - Dreierwette 4.129:10.

Platz Pferd - Tr.: Trainer, Jo.: Jockey - Bes.: Besitzer, Zü.: Züchter Gewicht/Infos Gewinn Toto
1
Run and Win (FR) 2008
 / H. v. Doyen - Reve de Nuit (Deploy)

Tr.: Uwe Stoltefuß / Jo.: Maxime Guyon
56,5 kg 3.000 € 98,0
2
Nightdance Prince (GER) 2008
 / b. W. v. Desert Prince - Nightdance Forest (Charnwood Forest)

Tr.: Peter Schiergen / Jo.: Andrasch Starke
57,0 kg 1.200 € 35,0
3
Silencio (GER) 2008
 / b. W. v. Lando - Soiree de Vienne (Marju)

Tr.: Waldemar Hickst / Jo.: Alexander Pietsch
56,0 kg 600 € 51,0
4
Sexxan (GER) 2008
 / b. W. v. Desert Prince - Salt Lake City (Dashing Blade)

Tr.: Mario Hofer / Jo.: Stefanie Koyuncu
56,5 kg 300 € 196,0
99
Point Blank (GER) 2008
 / db. H. v. Royal Dragon - Princess Li (Monsun)

Tr.: Mario Hofer / Jo.: Terence Hellier
59,0 kg
reiterlos
36,0
99
Bolero (GER) 2008
 / b. W. v. Tertullian - Beautiful (Lando)

Tr.: Manfred Hofer / Jo.: Andreas Suborics
57,0 kg
gefallen
32,0
99
Aspen (GER) 2008
 / b. H. v. Sholokhov - Antigua (Protektor)

Tr.: Werner Baltromei / Jo.: Eduardo Pedroza
56,0 kg
reiterlos
131,0

Kurzergebnis

RUN AND WIN (2008), H., v. Doyen - Reve de Nuit v. Deploy, Bes.: Stall Ratsallagh, Zü.: Katrin Kümin und Alexander Pereira, Tr.: Uwe Stoltefuß, Jo.: Maxime Guyon, GAG: 73,5 kg 2. Nightdance Prince (Desert Prince), 3. Silencio (Lando), 4. Sexxan

Richterspruch

Le. 3-1¼-5

Zeit

1:39,06

Zusatzinformationen

Bolero gefallen, Aspen und Point Blank reiterlos

Rennanalyse

Run and Win: Name und Programm in einem - und wie geschaffen für ein Rennpferd. Diesem Namen wurde Run and  Win am Ostermontag erstmals vollends gerecht. Ohne die Leistung des Hengstes jedoch irgendwie in Frage stellen zu wollen, muss freilich angemerkt werden, dass seinem ersten Sieg ein Horrorrennverlauf vorausgegangen war. Denn im Schlussbogen überschlugen sich plötzlich die Ereignisse. Bolero ging zu Boden, während Aspen und Point Blank reiterlos wurden. Verständlicherweise konzentrierte sich zunächst einmal alles auf das Wohlergehen von Ross und Reiter. Schnelle Entwarnung gab es zuerst bei den drei betroffenen Pferden. Die Jockeys Terry Hellier und Eduardo Pedroza waren gottlob danach ebenfalls wieder einsatzfähig. Nach einiger Zeit bangen Wartens hieß es später auch, dass Andreas Suborics deutlich glimpflicher davongekommen war, als zunächst befürchtet werden musste.

Um den Wert des ersten Sieges von Run and Win wird man also streiten können. Die Hoffnung, dass der von Uwe Stoltefuß trainierte Hengst sein Format  bald auf anderer Ebene ohne jede Abstriche zur Geltung bringen wird, besteht allerdings durchaus. Für den jungen französischen Topjockey Jockey Maxime Guyon wie auch für Alexander Pereira, der mit zu jenen Leuten gehört, die hinter dem Stall Rathsallagh stehen, war es natürlich ein perfekter Auftakt für ein noch größeres Erfolgserlebnis, das nur ein paar Stunden später als Gruppe-III-Sieg von  Amico Fritz folgen sollte. Rathsallagh ist übrigens ein legendäres irisches Landhaus im County Wicklow. Gleichwohl kommt Run and Win aus Frankreich. Für 18.000 Euro hatte der Stall Rathallagh den damals noch namenlosen Doyen-Sohn bei der BBAG-Jährlingsauktion 2009 aus dem Angebot des Haras du Petit Tellier erworben. Seine Mutter Reve de Nuit ist hierzulande indes noch in durchaus guter Erinnerung, da sie – übrigens für Alexander Pereira -  vor 11 Jahren Zweite des Düsseldorfer Stutenpreis war. Die zweifache Siegerin lief darüber hinaus in England, Irland und Italien und wird im Generalausgleich 2000 mit 83,5 Kilo geführt. Im Gestüt lieferte Reve de Nuit bereits eine Vielzahl äußerst brauchbarer Nachkommen. Ihre Großmutter Sangala und mithin Run and Wins dritte Mutter zeichnet u. a. für den im Prix Edmond Blanc erfolgreichen Bedawin. Zur Familie zählt nicht zuletzt die großartige Stute Dumka, klassische Siegerin den Poule d’Essai des Pouliches und Mutter u. a. von Doyoun, Dalsaan oder auch Dolpour.  

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