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2010-05-23, Hoppegarten, 6. R. - Diana-Trial

6 Diana-Trial

Gruppe II, 65.000 € (40.000, 15.000, 6.000, 4.000).
Für 3-jährige Stuten.

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QuotenSiegwette 56:10. - Platzwette 18, 12:10. - Zweierwette 193:10. - Dreierwette 328:10.

Platz Pferd - Tr.: Trainer, Jo.: Jockey - Bes.: Besitzer, Zü.: Züchter Gewicht/Infos Gewinn Toto
1
Vanjura (GER) 2007
 / F. St. v. Areion - Venia Legendi (Zinaad)

Tr.: Roland Dzubasz / Jo.: Alexander Pietsch
58,0 kg 40.000 € 56,0
2
Waldjagd (GB) 2007
 / F. St. v. Observatory - Wurftaube (Acatenango)

Tr.: Andreas Wöhler / Jo.: Eduardo Pedroza
58,0 kg 15.000 € 40,0
3
Elle Shadow (IRE) 2007
 / b. St. v. Shamardal - Elle Danzig (Roi Danzig)

Tr.: Peter Schiergen / Jo.: Andrasch Starke
58,0 kg 6.000 € 14,0
4
Nicea (GER) 2007
 / b. St. v. Lando - Nicolaia (Alkalde)

Tr.: Peter Schiergen / Jo.: Filip Minarik
58,0 kg 4.000 € 130,0
5
Val de Rama (GER) 2007
 / b. St. v. King's Best - Valdina (Lomitas)

Tr.: Uwe Ostmann / Jo.: Andreas Helfenbein
58,0 kg 120,0

Kurzergebnis

VANJURA (2007), St., v. Areion - Venia Legendi v. Zinaad, Bes.: German Racing Club, Zü.: Matthias Barth, Tr.: Roland Dzubasz, Jo.: Alexander Pietsch, GAG: 93 kg 2. Waldjagd (Observatory), 3. Elle Shadow (Shamardal), 4. Nicea, 5. Val de Rama

Richterspruch

Si. 1¼-10-8-24

Zeit

2:06,40

Rennanalyse

Das Hauptereignis des Pfingstsonntags in Hoppegarten hieß Diana-Trial, doch ob die Siegerin Vanjura am Preis der Diana Anfang August in Düsseldorf an den Start gehen wird, erscheint sehr fraglich. Zum einen hat sie nie eine Nennung für den Klassiker bekommen. Dem wäre mit einer Nachnennung abzuhelfen, doch kostet die immerhin 40.000 € und das wird sich Besitzer Sven Goldmann sicher zweimal überlegen. Zum anderen steht die Aussage von Trainer Roland Dzubasz im Raum, der nach dem ersten Gruppe II-Sieg seiner Karriere davon sprach, dass er Vanjura nicht unbedingt als Steherin ansehen würde. Das mag angesichts des Rennverlauf zunächst verblüffen, denn Vanjura wurde aus der Reserve geritten, konnte am Ende noch zulegen und es drängte sich nicht der Eindruck auf, dass sie an den in der Diana geforderten 2200 Meter scheitern würde.

Sicher vererbt Areion etwas mehr Stehvermögen als sein Vater Big Shuffle. Die höchste Durchschnittsdistanz seiner Sieger waren 2001 1509 Meter. Nur zweimal ging es über 1500 Meter, meist war es darunter. Areion-Nachkommen konnten diese Marke zwar auch noch nicht häufig knacken, dieses Jahr betrug die durchschnittliche Erfolgsdistanz jedoch 1607 Meter. Unter dem Strich kann man sagen: Es sind Meiler, mehr geht in der Regel nicht, so dass Vanjura schon eine Ausnahme ist. Eine andere war die über 2200 Meter in Bremen auf Gr.-III-Ebene erfolgreiche Ashantee. Vanjuras Mutter Venia Legendi stammt von dem Steher Zinaad ab, sie selbst hat jedoch zwei Rennen über 1400 bzw. 1600 Meter gewonnen. Vor Vanjura brachte sie die früh verletzt aus dem Rennstall genommene Vancovia (Dream Well), die in Iffezheim das über 1800 Meter führende Festa-Rennen gewonnen hat. Die nächste Mutter Vecchia Romagna hat zwei Rennen bis zu 1400 Meter für sich entscheiden können. Sie ist Mutter von sieben Siegern, überdurchschnittliche sind darunter, wie Voodoo Lounge (Turfkönig), zweifache Siegerin in Nationalen Listenrennen bis zu 1600 Meter, sowie die jeweils mehrfachen Sieger Vumanji (Dashing Blade), Vivanco (Lomitas), Vianconi (Hector Protector) und Villeroy (Winged Love). Letzterer und auch Vivanco, die beide von Stehern stammten, kamen über 2000 Meter und auch etwas weiter. So ist es durchaus anzunehmen, dass diese 2000 Meter für Vanjura, zumal mit Areion als Vater, wirklich das Äußerste sind. Sie hat Nennungen in fünf anstehenden Auktionsrennen auf Distanzen zwischen 1200 und 1600 Metern. Zumindest die ganz kurzen Strecken wird man kaum angehen, alles andere dürften Spaziergänge werden, wenn sie denn da läuft. Eher wird man sich Richtung Gruppe-Rennen zwischen der Meile und zweitausend Meter orientieren.

Vanjura hat eine zwei Jahre alte Schwester namens Ventiane (Königstiger), die wie sie selbst bei der BBAG war, für 61.000 € jedoch nicht verkauft wurde. Sie gehört inzwischen auch dem German Racing Club, wird jedoch von Hans Walter Hiller trainiert. Auf der Koppel ist noch ein Jährlingshengst von Sholokhov.

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