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2010-05-09, Köln, 7. R. - 75. Gerling-Preis

7 75. Gerling-Preis

Gruppe II, 70.000 € (40.000, 15.500, 6.500, 4.000, 2.500, 1.500).
Für 4-jährige und ältere Pferde.

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QuotenSiegwette 61:10. - Platzwette 16, 13:10. - Zweierwette 97:10. - Dreierwette 476:10.

Platz Pferd - Tr.: Trainer, Jo.: Jockey - Bes.: Besitzer, Zü.: Züchter Gewicht/Infos Gewinn Toto
1
Eye of the Tiger (GER) 2005
 / b. W. v. Tiger Hill - Evening Breeze (Surumu)

Tr.: Jens Hirschberger / Jo.: Terence Hellier
Formen:
1-3-4-1-1-1
57 kg 40.000 € 61
2
Getaway (GER) 2003
 / b. H. v. Monsun - Guernica (Unfuwain)

Tr.: Jens Hirschberger / Jo.: Adrie de Vries
Formen:
13-1-2-1-2-8-8-1-5-5
60 kg 15.500 € 61
3
Norderney (GER) 2006
 / F. St. v. Dai Jin - Nouvelle Princesse (Bluebird)

Tr.: Peter Schiergen / Jo.: Filip Minarik
Formen:
1-3-7-3-4-1
55.5 kg 6.500 € 93
4
Eastern Aria (UAE) 2006
 / b. St. v. Halling - Badraan (Danzig)

Tr.: Mark Johnston / Jo.: Greg Fairley
Formen:
7-4-1-2-1-4
55.5 kg 4.000 € 74
5
Flamingo Fantasy (GER) 2005
 / F. H. v. Fantastic Light - Flamingo Road (Acatenango)

Tr.: Waldemar Hickst / Jo.: Alexander Pietsch
Formen:
7-2-1-1-1-6-4-1-1
58.5 kg 2.500 € 37

Kurzergebnis

EYE OF THE TIGER (2005), H., v. Tiger Hill - Evening Breeze v. Surumu, Bes. u,. Zü.: Georg Baron von Ullmann, Tr.: Jens Hirschberger, Jo.: Terence Hellier, GAG: 96,5 kg 2. Getaway (Monsun), 3. Norderney (Dai Jin), 4. Eastern Aria, 5. Flamingo Fantasy

Richterspruch

Ka. kK-4½-2½-3

Zeit

2:31,95

Rennanalyse

Über viele Jahre zählten die Farben des Stalles Gamshof zu den vertrauten Erscheinungen auf den deutschen Rennbahnen. Die passionierte Besitzerin und Züchterin Ilse Bscher erzielte mit einer kleinen, aber feinen Zucht viele Erfolge, wobei die Pferde von dem kongenialen Sven von Mitzlaff trainiert wurden. Las Vegas und Ilix (der aber nicht selbst gezogen war) sind nur zwei Beispiele. Nach Ilse Bschers Tod übernahm Tochter Nicola die Vollblüter, ihr Interesse daran aber war weniger intensiv. So kam es vor gut einem Dutzend Jahren zur nahezu kompletten Übernahme der Gamshof-Pferde durch Georg Baron von Ullmann. Eine Stute behielt Nicola Bscher, das war Evening Kiss, die für sie noch die mehrfache Gr.-Siegerin Elopa brachte, mit der auch weiter gezüchtet wird. 

Zu den Pferden, die damals in Ullmann-Besitz übergingen, gehörte auch Evening Breeze, die noch für den Stall Gamshof dreijährig fünf Rennen gewann, darunter das Nereide-Rennenn (LR) in Gelsenkirchen, im letzten Trainerjahr von Bruno Schütz. Vierjährig startete sie für Georg von Ullmann und Andreas Schütz, sie gewannn mit dem Internationaler Club-Pokal noch einen Ausgleich I in Baden-Baden und lief in Italien listenplatziert. In der Zucht ist sie ein voller Erfolg. Ihr Erstling Eagle Rise (Danehill) war bisher ihr bester Nachkomme. Drei Gr. II-Rennen hat er gewonnen, er war bereits an das Gestüt Fährhof verkauft, lief aber noch in den Ullmann-Farben, als er sich auf der Kölner Heimatbahn im September 2005 in der Europa-Meile ein Bein brach und eingeschläfert werden musste. Seine Deckhengstbox auf dem Fährhof, die damals schon so gut wie eingestreut war, bezog dann im Übrigen Königstiger. Gute Pferde waren auch Evensong und Echoes Rock; die nach Eye of the Tiger gekommenen drei Stuten im Alter von zwei bis vier Jahren stehen sämtlich bei Jens Hirschberger, gelaufen ist davon auch noch nicht die vier Jahre alte Ember Eve. Evening Breeze erwartet noch ein Fohlen von Shirocco, steht dieses Jahr auf der Liste von Tertullian. Weitere Details dieser vorzüglichen Linie sind dem Pedigree der Woche zu entnehmen. 

Der Sieg von Eye of the Tiger, der als Führpferd ins Rennen gegangen war, ist natürlich schwer einzustufen. Bei Andre Fabre lief er dreijährig zweimal in großem zeitlichen Abstand, kam jeweils zu Siegen. Vierjährig war er auch gleich auf Anhieb in einem Nachwuchsreiten erfolgreich, es folgten Plätze in "B"-Rennen, hoch einzustufenden Altersgewichtsrennen. Das war Ende Mai 2009. Er konnte dann nicht wieder herausgebracht werden, kam aber bei der "Arc"-Auktion im Oktober unter den Hammer. Bei bescheidenen 15.000 € wollte man ihn aber doch nicht abgeben, er wechselte nach Bergheim, was bisher niemand bereut hat.

Für Jens Hirschberger gewann er im April in Köln, im Gerling-Preis lief er erstmals überhaupt in einem Black Type-Rennen. Fünfjährig ist er gerade sieben Mal am Start gewesen, da ist der Knopf vielleicht jetzt erst richtig aufgegangen. Nennungen in weiterführenden Rennen sind jedoch nicht abgegeben worden. 

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