Die Ittlingerin Niara tritt im Dallmayr Espresso d'Oro-Rennen an und für sie gilt weiterhin, erstmal die Hektik im Rennen ablegen und Erfahrung sammeln. Aber selbst wenn das morgen gut klappen würde, müsste sie an Emmanuelle vorbei und die galt bei uns am Stall als eine äußerst talentierte Stute, die wahrscheinlich auch schwer zu schlagen sein wird.


Momentan ist ja gern alles „nachhaltig“ und nachhaltig gestaltet sich auch der Aufbau von Stiftung Gestüt Fährhofs Panjari. Natürlich hätte man es mit ihm auch gleich in einer besseren Aufgabe versuchen können aber der Wallach nimmt einem schnell etwas übel und so macht er nach seinem Sieg auch ganz normal im Handicap weiter um einfach mehr Routine zu sammeln. Wie auch im Rennen von Niara, kommt in der Dallmayr Prodomo-Trophy mit Djettes Beach der größte Gegner ebenfalls aus dem Stall von Peter Schiergen. Wird interessant.


Das Debüt der Wittekindshoferin Northeagles hat uns ausgesprochen gut gefallen und ein Sieg im Dallmayr Ethiopia-Rennen läge nicht aus der Welt, wäre da nicht Nordstrand mit am Start. Hat er das Derby gut weggesteckt, wird er - auch mit Höchstgewicht - für alle eine ziemlich harte Nuss werden. 


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Sieht man sich die Ergebnisse an, spricht natürlich nicht allzu viel für Hans-Georg Fabians Sporting Hunter im Großer Preis der Braunschweigischen Landessparkasse aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass der Wallach irgendwann – am liebsten morgen – alles so passend vorfindet um seine magere Bilanz etwas aufbessern zu können.



Mit Scipio in den Farben von Stall Chevalex gehen Schweizer Interessen im Preis von pferdewetten.de an den Start. Der kleine kräftige Knubbel haderte mit dem ein oder anderen Zipperlein und kommt so aus einer längeren Pause, die er zwar körperlich genutzt hat aber nicht um sich seiner Flausen zu entledigen. Er ist immer rotzend frech aber gleichzeitig kann ihm auch ein kleiner Vogel so Angst machen, dass er einem fast auf den Arm springt. Bei seinem ersten Start zweijährig brauchte er nicht viel Anlaufzeit und wir denken, er sollte auch morgen gleich ein Wort mitreden können. weiterlesen »

Jozef Bojko sollte Agilo so reiten, dass der junge Mann gleich beim ersten Start ein paar wichtige Lektionen lernt und die Beiden haben das auch wirklich gut hingekriegt. Der dritte Platz geht vollkommen in Ordnung. Le Japonais zeigte sich dagegen leider nicht ganz so willig. Da man jetzt nicht unbedingt von einer großartigen Steigerung ausgeht, wurde der Hengst gleich gestern verkauft.



AgiloAgiloLe JaponaisLe Japonais

Der Ittlinger Agilo sollte bereits vor knapp vier Wochen in Hannover sein Debüt geben aber in der Startmaschine ließ er sich von Panjari's Heckmeck anstecken, zog sich dabei ein paar Schrammen zu und wurde zum Nichtstarter erklärt. Nun ist es hoffentlich im Preis der Misses MGO Brandenburg - Bozena Mainas soweit, dass der Golden Horn-Sohn den Ernst des Lebens kennenlernen und die nötige Erfahrung sammeln soll. Im gleichen Rennen sehen wir den Schlenderhaner Le Japonais. Der Ito-Sohn lief bei seinem Debüt in Dortmund Ende Juni wie erwartet noch sehr grün und auch wenn wir nicht davon ausgehen, dass er morgen schon gleich voll durchstarten wird, sollte er sich aber dennoch verbessert vorstellen.


Beim gerade mal vierten Lebensstart Siebter in einer Prüfung auf höchstem Level in wirklich bester Gesellschaft – Northern Ruler ist gestern definitiv kein Zacken aus der Krone gefallen und mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein. Maxime Guyon meinte, dass Rennen einfach immer sehr viel offensiver geritten werden wenn Engländer mit von der Partie sind und dass manch ein Gegner, der das nicht kennt, dabei aus den Schuhen galoppiert wird. Das gilt jetzt zwar nicht für Northern Ruler aber er stand die ganze Zeit über sehr viel mehr unter Druck als bei allen anderen Starts zuvor, was sich auch auf den letzten Metern deutlich bemerkbar machte und ihn ziemlich aus der Puste brachte. Kurz nach 5Uhr morgens stand er wieder in seiner Box und bevor man ihn überhaupt anhängen konnte, tauchte er schon in seiner Krippe unter und machte beim Fressen so einen Lärm, dass er den ganzen Stall aufweckte. Der attraktive Hengst hat nicht nur einen wirklich netten Charakter, er ist auch ein tolles Reisepferd. Selbst nach 650km steht er noch so ruhig, dass man direkt immer mal wieder nachschaut, ob er überhaupt noch auf dem Wagen steht. Vor Ort lässt er kein einziges Haferkorn und keinen Halm Heu über, geht lässig überall mit hin und wenn er einen von Weitem sieht, freut er sich lautstark. Ein toller Kerl und wir sind gespannt, wie es mit ihm weitergeht.


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