Gesucht wird Nicorenis Nachfolgerin im Preis der Diana
Am Sonntag, 2. August, findet auf der Galopprennbahn in Düsseldorf wieder ein großes Festival des Galoppsports statt: Der Renntag rund um den 168. Henkel-Preis der Diana, Gr. I, steht an – und damit das Highlight der Düsseldorfer Rennsportsaison. Es geht um 500.000 Euro Preisgeld und viel internationales Renommee. 16 Kandidatinnen kämpfen am Sonntag um die Krone im bedeutendsten Zuchtrennen Deutschlands für dreijährige Stuten. Der Einlass ist ab 12 Uhr.
Die Favoritenrolle und das Maß aller Dinge in den Wettmärkten spielt die bei vier Starts noch unbesiegte Französin Lapotheose unter Jockey Alexis Pouchin, für die bei der Startboxen-Auslosung die 10 gezogen wurde. Zuletzt gewann die Stute aus dem Stall von Trainer Yann Barberot den renommierten Prix Saint Alary, Gr. II, in Paris-Longchamp und sicherte sich damit ihr „Win & you are in“-Ticket. Ungeschlagen sind aber auch die deutschen Teilnehmerinnen Night Breath von Trainer Marcel Weiß mit Reiterin Sibylle Vogt, die aus der Startbox 1 ins Rennen geht, und Nachteule von Peter Schiergen mit Jockey Bauyrzhan Murzabayev, die aus der Startbox 11 auf die 2.200 Meter lange Reise gehen wird.
Peter Schiergen hat dabei die Chance, die Diana zum sechsten Mal in seiner Trainerlaufbahn zu gewinnen, ebenso wie Andreas Wöhler. Dieser könnte sogar das Doppel aus Derby und Diana schaffen. Er sattelt mit Soreanga unter Eduardo Pedroza und Lady Evi unter David Liska zwei Kandidatinnen, die man auch im Endkampf erwarten darf.
Einen besonderen Moment könnte Trainerin Sarah Weis erleben, die das zahlenmäßig kleinste Quartier vertritt. Ihre für den Stall Lucky Owner trainierte Believe in Me hat bereits starke Gegner gesehen und Jockey René Piechulek kennt den anspruchsvollen Düsseldorfer Kurs bestens.
Zu bachten ist sicher auch Gua Lipa aus dem Quartier von Andreas Suborics. Die war Siegerin im Diana-Trial, Gr. III, in Hoppegarten zum Totokurs von 18,4:1, kam anschließend aber in Düsseldorf im Großer Preis von Gottfried Schultz - Diana Trial hinter Night Breath und Giorgia als Dritte in Ziel. Lokalkolorit bringt The Magic Melody ins Rennen, die als einzige Düsseldorfer Vertreterin heimische Interessen vertritt und von Vorjahres-Siegjockey Leon Wolff gesteuert wird. Sascha Smrczeks frische Siegerin zählt allerdings zu den Außenseiterinnen im Feld.
Fünf Rennen im World Pool
Nicht nur der Henkel-Preis der Diana, sondern auch vier weitere Rennen des Tages sind in diesem Jahr Teil des World Pools, veranstaltet vom berühmten Hong Kong Jockey Club. Damit verbunden ist die Ausstrahlung in 27 Länder auf allen Kontinenten.
Quintett-Wette mit 10 Cent Grundeinsatz
Attraktive Quoten sind an diesem Düsseldorfer Festtag des Galopprennsports sicher. Mit einer V4-Wette mit 10.000 €, einer Viererwette mit 11.111 € und einer Quintett-Wette mit 25.000 € Garantieauszahlung kommen die Freunde der Kombinations-Wetten besonders auf ihre Kosten. Die Quintett-Wette kommt dabei im 168. Henkel-Preis der Diana zum ersten Mal mit einem reduzierten Grundeinsatz von nur 10 Cent zum Einsatz, so dass zum Tippen der ersten fünf aus 16 Pferden kräftig kombiniert werden kann.
Anfahrt & Tickets
Wegen des erwarteten großen Andrangs wird insbesondere Gästen aus Düsseldorf die Anreise mit Bus und Bahn empfohlen. Für die Rennbahn-Besucher reserviert sind der Parkplatz Metro und der kostenpflichtige Parkplatz Staufenplatz. Ab beiden Parkplätzen stellt Partner Henkel zudem kostenlose Pendelbusse ca. zwei Stunden vor dem ersten Rennen zur Verfügung. Reguläre Tickets kosten 19 €. Kinder unter 12 Jahren erhalten freien Eintritt. Für die Torquator Tasso-Lounge und die Haupttribüne sind nur noch wenige Plätze verfügbar.