Immer noch eine weiße Weste ...

Earl of Tinsdal Frankfurt 01.05.2011  Foto: RühlEarl of Tinsdal Frankfurt 01.05.2011 Foto: Rühl.... trägt  Earl of Tinsdal, Sieger im heutigen Frankfurter  Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler. Züchter  Hannes Gutschow, beheimatet am Tinsdaler Heideweg in Hamburg-Rissen, fand auf der Jährlingsauktion in Baden-Baden keinen Käufer für den Black Sam Bellamy-Sohn und nahm ihn wieder mit nach Hause. Kurzentschlossen gründete seine Tochter Jana Gutschow mit Mutter Gisela die Besitzergemeinschaft  Sunrace Stables. Als dann auch noch Freundin Manuela Hambloch-Petrich mit ins Boot kam, war das Trio perfekt und es scheint, als müssten sie ihren spontanen Entschluss nicht bereuen. Jockey Eduardo Pedroza übernahm gleich nach dem Start die Führung und auch wenn ihm Saltas kurz noch gefährlich nahe kam, gewann der Hengst relativ sicher. Wenn nichts dazwischen kommt, werden wir ihn wieder in München im Bavarian Classic sehen.

Wie schon in der Vorschau für dieses Wochenende erwähnt, hatte Stall Wernes Kahoon sehr gut gearbeitet und konnte diese Arbeitsleistung auch voll umsetzen. 50:10 war dann auch noch eine ansehnliche Quote für diesen Sieg.

Düsseldorf war ebenfalls ein gutes Pflaster und Peter Gockel, des Trainers beste Vertretung, konnte bei zwei Startern zwei Sieger in Empfang nehmen.
Manuela Sohls dreijähriger Ever Strong, der im Übrigen auch von Hannes Gutschow gezogen wurde, profitierte wie erwartet von seinem letzten Rennen und legte im Syoss-Rennen in schöner Manier seine Maidenschaft ab. Der Lomitas-Sohn wird entweder nochmal mit Aufgewicht ein Sieglosenrennen bestreiten oder gleich ins Handicap gehen.

Im Pattex-Rennen kam Aamaal, die viel von ihrer Mutter Api Sa hat, für ihren Besitzer Stall Route 66 zu einem leichten Erfolg. Das Ziel ist natürlich, Blacktype mit der Stute zu erreichen.

Leipzig war nicht ganz so erfolgreich obwohl Stall D‘Angelos Fever Danon mit den Ohrenstöpsel verbessert lief und der dritte Platz im K+G Security Cup schon eine deutliche Steigerung zum letzten Laufen war.

Auch wenn er schon ein Rennen gewonnen hat - bei Stall Turffighters Samardal hat man das Gefühl, er ist der ewige Zweite, was nicht unbedingt am Pferd selbst liegt. Jozef Bojko meinte vor der Veranstaltung zu Assistenztrainerin Christa Germann, sie solle dem Trainer heute nicht alles erzählen, würde er doch mangels TV-Übertragung auch nicht alles sehen können. Nach dem Audi Cup hatte er seinem Trainer dann allerdings selbst etwas zu sagen, nämlich dass er das Rennen mit Samardal „schon am Start versäbelt“ hätte. Er ging mit dem Hengst unterwegs immer an letzter Stelle und als es vorne zur Sache ging, versuchte er noch Boden gutzumachen, konnte aber den alten Haudegen Westfalensturm nicht mehr einfangen.

 

Ansonsten war das natürlich ein sehr erfreuliches Wochenende, von denen es ruhig noch ein paar mehr geben kann!