Drucken Redaktion Startseite

Das Hoppegarten-Highlight mit dem 127. Großen Preis von Berlin, Gr. I

Prominente Gäste in "blau": Godolphin schickt zwei Pferde ins Rennen, u.a. Hawkbill - hier mit William Buick und Trainer Charlie Appleby nach dem Sieg in den Tercentenary Stakes in Royal Ascot im letzten Jahr. www.galoppfoto.de - Frank Sorge

Autor: 

Pressemitteilung

Die Hauptstadtbahn in Hoppegarten erlebt an diesem Wochenende seinen Saisonhöhepunkt rund um den 127. Longines Großer Preis von Berlin (Startzeit: 17:05 Uhr - beim Klick auf den Renntitel gibt es alle Infos!), eines von nur sieben Gr. I-Rennen, mithin die höchste Klasse im Galopprennsport, entsprechend fällt auch die Dotierung aus - mit 175.000 Euro. Drei weitere Black-Type-Rennen stehen auf der gut gefüllten Karte mit jeweils acht Rennen. Ein weiterer Höhepunkt ist das Finale des Match Race-Cup 2017, in dem in diesem Jahr der Lokalmatador Jackobo und der überraschende Außenseiter Mourtajez aus Polen stehen.

Hier geht es zum kompletten Samstag-Renntag mit insgesamt acht Rennen, der 1. Start erfolgt um 14:00 Uhr: Klick!

Hier geht es zum kompletten Renntag mit insgesamt acht Rennen, der 1. Start erfolgt um 14:00 Uhr: Klick!

Hauptstadt-Highlight der ganz besonderen Art: Der 127. Longines Großer Preis von Berlin ist am Sonntag der Saisonhöhepunkt auf der Galopprennbahn und zugleich ein weiterer Lauf der Champions League. 2011 gewann hier die spätere Prix de l‘ Arc de Triomphe-Siegerin und Wunderstute Danedream, aber auch Ex-Melbourne Cup-Gewinner Protectionist war hier 2016 ein besonders bedeutender Triumphator.

Bei der Neuauflage präsentiert sich erneut ein erlesenes Feld von sieben Kandidaten. Championtrainer Markus Klug, der die Champions League-Wertung mit 50 Punkten aktuell klar vor Peter Schiergen (23 Punkte) dominiert, hat gleich drei hochinteressante Pferde am Start und könnte seine Führung weiter ausbauen. Da wäre zum einen Dschingis Secret (Adrie de Vries), der mit dem Gerling-Preis und dem Großen Hansa-Preis schon zwei Hochkaräter 2017 auf sein Konto brachte.

Außerdem vertraut Klug auf zwei Dreijährige, die auch im Derby mit von der Partie waren. Shanjo (Martin Seidl) lief als Vierter ein erstklassiges Rennen. Der Pudwill-Hengst ist  wie Stall Reckendorfs Colomano (mit dem gerade 50 Jahre alt gewordenen Jockey Andreas Helfenbein), der als Favorit im Derby unter Wert geschlagen war, nachdem er in großem Stil das Oppenheim-Union-Rennen gewonnen hatte, natürlich brandgefährlich.

Stall Ullmanns Instigator (Filip Minarik) ließ das Derby aus, auch der Dreijährige besitzt viel Talent, steht aber nun vor seiner bislang schwersten Aufgabe. Sirius (Marc Lerner) ist als Sieger von 2014 noch in bester Erinnerung. Aktuell zeigte er auf Langstrecken in Frankreich bärenstarke Formen und ist die Hoffnung von Neutrainer Andreas Suborics, der mit Volldampf in seine Karriere gestartet ist.

Gleich zwei Gäste aus England, die beide dem Godolphin-Imperium von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed gehören, bereichern das Aufgebot: Hawkbill (James Doyle) war gerade Gruppe II-Sieger in Newmarket, Racing History (Gerald Mosse) blieb 2016 im Pastorius – Großer Preis von Bayern (Gr. I) in Münnchen als Zweiter knapp vor ihm.

Godolphin ist mit ca. 750 Rennpferden der größte Rennstall der Welt und hat Dependancen in Dubai, Großbritannien und Australien. Der Rennstall ist im Besitz von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, dem Herrscher von Dubai. Dieser ist großer Rennsportfan und nimmt selbst an Long-Distance-Rennen teil. Hoppegarten wird die große Ehre zuteil, dass erstmals seit 2011 wieder Godolphin-Pferde in Hoppegarten an den Start gehen. Beide Pferde werden mit dem Flugzeug nach Berlin „eingejettet“. Und zwar in einer Boing 737. Interessant ist zu erwähnen, dass außer den Tieren jeweils nur das Begleitpersonal der Pferde mitfliegt, beide haben zudem einen vierbeinigen Stallgefährten mit an Bord. Selbstverständlich werden die edlen Tiere am Flughafen von extra ausgewählten Pferde-Transport-Spezialisten in Empfang genommen und zur Rennbahn Hoppegarten gebracht.

Übrigens Hawkbill und Racing History kommen jeweils mit einem eigenen Flugzeug. 

Quelle und weitere Infos: www.german-racing.com / www.hpppegarten.com

Verwandte Artikel: