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Die gute Bilanz von It's Gino

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 463 vom Donnerstag, 13.04.2017

Zu einer Decktaxe von 1.800 Euro steht It’s Gino (Perugino) im Haras de Rosières et Salines nahe Nancy – nicht eben der Nabel der französischen Vollblutzucht. Dort stehen Warmbluthengste, ein Schecke, ein Hengst für Zucht von Westernpferde. Und It’s Gino, Gr. II-Sieger und Dritter im Prix de l’Arc  de Triomphe (Gr. I). In Deutschland war er im Union-Gestüt stationiert, dies weitgehend unbeachtet. Ein Fehler?

Sein erster Jahrgang ist jetzt sechsjährig und die bisherige Bilanz von ihm als Vererber kann sich durchaus sehen lassen, zumal er nie mehr als zwanzig Nachkommen in einem Jahr hatte. In seinen ersten drei Jahrgängen, die jetzt Vier- bis Sechsjährigen, die seriös zu beurteilen sind, waren 27 Pferde am Start, 22 haben gewonnen, das ist schon ein sehr vorzeigbarer Wert, sechs können Black Type vorweisen, Bondi, Forgino, Lalor, Rosebay, Stafettino und She’s Gina. Die Qualität der ihm zugeführten Stuten war übersichtlich, das Gros gehörte dem Stall 5-Stars. Für einen Hengst mit diesen Chancen kann sich die Bilanz wahrlich sehen lassen. In Frankreich dürfte er vor allem von Züchtern von Hindernispferden Zuspruch finden, Darebin und Lalor in England, Stafettino (Gr. II-Sieger in Italien) sind da beste Werbeträger.  

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