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Großereignisse in Australien

Levendi (vo.) holt sich das Australian Derby. Foto: offiziell

Autor: 

Daniel Delius

TurfTimes: 

Ausgabe 513 vom Freitag, 13.04.2018

Royal Randwick war am Samstag die wichtigste Rennbahn in Australien mit mehreren Großereignissen. Das mit umgerechnet 1,96 Millionen Euro dotierte Doncaster Handicap über 1600 Meter ging an den von Blake Shinn gerittenen Happy Clapper (Teofilo) der zum dritten Mal ein Gr. I-Rennen für sich entscheiden konnte, als einer der Favoriten Comin‘ Through (Fastnet Rock) und Arbeitsam (Snitzel) auf die Plätze verwies. Eine Niederlage musste der Spitzenflieger Redzel (Snitzel) hinnehmen, der in den T J Smith Stakes (Gr. I) über 1200 Meter Zweiter wurde. Mit Trapeze Artist (Snitzel) unter Tye Angland setzte sich in dem mit rund 1,63 Millionen Euro ausgestatteten Rennen ein Dreijähriger durch.

Mit einem knappen Finish endete das über 2400 Meter führende Australian Derby (Gr. I), in dem es rund 1,33 Millionen Euro zu verdienen gab. Hier gewann mit Levendi ein Hengst aus dem ersten Jahrgang des Coolmore-Hengstes Piero. Er siegte mit Mark Zahra im Sattel gegen Ace High (High Chaparral), deutlich zurück belegte Tangled (Snitzel) Rang drei. Levendi, der einem Syndikat gehört, wird von Peter Gelagotis trainiert, der einstige 140.000 A-Dollar (ca. €88.000)-Jährling hatte zuvor ein Gr. II-Rennen gewonnen.

Ormito (Mamool) aus der Zucht von Horst-Dieter Beyer unterstrich seine gute Gesamtform mit einem vierten Platz im über 2600 Meter führenden Chairmans Quality (Gr. II). Craig Williams saß im Sattel des einstigen BBAG-Jährlings, der über England nach Australien gekommen war. Das von 15 Pferden bestrittene Rennen gewann Charlesroad (Myboycharlie) vor Ventura Storm (Zoffany) und Peribsen (Lonhro).

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