Drucken Redaktion Startseite

Colomano und Amazona sind die letzten Gruppesieger der deutschen Turf-Saison 2016

Autor: 

Pressemitteilung

Top-Rennen für die Zweijährigen: Colomano triumphierte unter Jockey Martin Seidl zur Quote von 56:10 im Großen Preis von Link in Krefeld der Tölke + Fischer Gruppe – Herzog von Ratibor-Rennen. Foto: Dr. Jens FuchsTop-Rennen für die Zweijährigen: Colomano triumphierte unter Jockey Martin Seidl zur Quote von 56:10 im Großen Preis von Link in Krefeld der Tölke + Fischer Gruppe – Herzog von Ratibor-Rennen. Foto: Dr. Jens FuchsDas finale Gruppe-Rennen der deutschen Turf-Saison: Stall Ullmanns Amazona gewinnt unter Andreas Helfenbein den Großen Preis von Rondo Food – Niederrhein-Pokal. Foto: Dr. Jens FuchsDas finale Gruppe-Rennen der deutschen Turf-Saison: Stall Ullmanns Amazona gewinnt unter Andreas Helfenbein den Großen Preis von Rondo Food – Niederrhein-Pokal. Foto: Dr. Jens FuchsVor drei Wochen im Preis des Winterfavoriten in Köln hatte Stall Reckendorfs Colomano das Pech gepachtet. Nach einem sehr unglücklichen Rennverlauf  war der zweijährige Cacique-Sohn dort als Fünfter deutlich unter Wert geschlagen. Doch am Sonntag gab es für das Team des so hoffnungsvollen Youngsters jede Menge Entschädigung, denn Colomano triumphierte unter Jockey Martin Seidl zur Quote von 56:10 vor 5.500 Zuschauern im Großen Preis von Link in Krefeld der Tölke + Fischer Gruppe – Herzog von Ratibor-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m) beim Saisonfinale auf der Galopprennbahn in Krefeld.

Hier geht es zum kompletten Renntag mit allen Ergebnissen nebst Videos unter "Renndetails": Klick!

Vom allerletzten Platz stürmte der Hengst aus dem Köln-Heumarer Erfolgsstall von Markus Klug trotz Höchstgewichts mit gewaltigem Endspurt der Konkurrenz davon und kam noch zu einem sehr beeindruckenden eindreiviertel Längen-Erfolg im letzten Top-Zweijährigen-Rennen Deutschlands 2016.

Der lange führende Favorit Kastano machte als Zweiter, knapp vor dem von weiter hinten kommenden Ittlinger Enjoy Vijay den Doppelsieger von Trainer Markus Klug perfekt. Natürlich war der Erfolgscoach voll des Lobes: „Martin Seidl konnte sich aussuchen, wen er reitet. Colomano wäre bei einem besseren Rennverlauf zuletzt in Köln zumindest Zweiter geworden. Heute hat er gezeigt, was in ihm steckt. Das war eine sehr starke Leistung mit anderthalb Kilo mehr als die meisten Gegner, und das vom letzten Platz. Auch Kastano hat eine sehr gute Partie geliefert. Beide Pferde werden 2017 in Richtung IDEE 148. Deutsches Derby gehen.“

Enjoy Vilay verpasste den Ehrenplatz nur ganz knapp, lieferte als Dritter eine exzellente Partie. „Er hatte wieder einen Stopp und ist ein Pechpferd, aber die Leistung war bestens“, sagte Trainer Peter Schiergen.  Vierter wurde Savile Row, der lange noch mehr zu erreichen schien. „Er ist noch etwas unreif, wenn er früh vorne ist, aber das wird ein gutes Pferd für nächstes Jahr“, kommentierte Erika Mäder.

Im letzten Gruppe-Rennen der hiesigen Rennsaison, dem Großen Preis von Rondo Food – Niederrhein-Pokal (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.050 m), gab es nur wenige Tage nach dem Überraschungssieg mit Guignol im Pastorius Großer Preis von Bayern (Gruppe I) in München erneut einen Top-Treffer für das Team des Stalles Ullmann und Trainer Jean-Pierre Carvalho (Bergheim) – mit der vierjährigen Stute Amazona. Nach optimaler Einteilung von Andreas Helfenbein marschierte die 78:10-Chance Start-Ziel immer weiter und ließ sich auch durch den Favoriten Palace Prince, der immer prominent war, und den außen sehr gut nachsetzenden Devastar nicht beeindrucken.

Die Dubawi-Tochter Amazona war hier im Vorjahr Fünfte gewesen, ehe sie im Frühjahr den Grand Prix-Aufgalopp in Köln für sich entschied und nach einem Formtief als Dritte in einer Listen-Prüfung wieder auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nun krönte sie ihre Laufbahn mit dem bedeutendsten Karrieresieg, dem dritten Erfolg beim zehnten Start, der mit 32.000 Euro Preisgeld verbunden war.

„Amazona ist ein Pferd für weiche Bahnen. Ihren Sieg aus Köln hatte sie zweimal in Frankreich nicht bestätigt, aber dort war der Boden gut. Daher hatten wir ihr eine Pause bis zum Herbst gegeben. Sie ist eine Perle für die Zucht und wird jetzt keine Rennen mehr bestreiten“, kündigte Jean-Pierre Carvalho an.

Palace Prince hielt sich als Zweiter – eindreiviertel Längen zurück - beim Abschied von Trainer Andreas Löwe in einer hiesigen Gruppe-Prüfung sehr gut. Auch Devastar bestätigte seine Top-Verfassung auf Rang drei einmal mehr. „Das Geläuf hätte für ihn noch weicher sein müssen“, meinte Jockey Martin Seidl. Matchwinner machte vom letzten Platz noch viel Boden gut und hielt sich als Vierter knapp vor Fair Mountain ausgezeichnet. Die anderen Pferde konnten sich nicht mehr bemerkbar machen.

Quelle und weitere Infos: www.german-racing.com

Verwandte Artikel: