Galoppsportindustrie

16.03.2018
Ausgabe 509 vom Freitag, 16.03.2018

Nachfolgende Pressemitteilung wurde uns von German Tote übersandt

 

Im Jahr 2017 konnte der deutsche Wettanbieter German Tote sein Wachstum fortsetzen und erreichte einen Nettoerlös von 1,2 Millionen Euro. Mehrheitsgesellschafter von German Tote ist die französische Wettgesellschaft PMU, 49 Prozent der Anteile hält die BGG Betriebsgesellschaft der Galopprennvereine. Gesellschafter der BGG sind 22 deutsche Galopprennvereine.

Die Höhe der Wetteinsätze erreichte mit 277 Millionen Euro eine neue Rekordmarke und bedeutete gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 9,9 Prozent. Der überwiegende Teil der Wetteinsätze fiel auf das Angebot der PMU, also in erster Linie auf französische Rennen. Aber auch der deutsche Pferderennsport partizipiert erheblich an den Tätigkeiten von German Tote.

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06.02.2018
Ausgabe 504 vom Freitag, 09.02.2018

Für deutsche Turf-Fans ist es eine utopisch anmutende Vorstellung, dass es einmal Streit um TV-Übertragungsrechte von Galopprennen zwischen mehreren daran interessierten Sendern geben könnte. In Großbritannien und Irland ist dies jedoch seit Jahren Realität. Zwei Konzerne, At The Races (ATR) und die Racecourse Media Group (RMG), betreiben eigene TV-Sender, die sich ausschließlich dem Rennsportgeschehen widmen, und dadurch eine bedeutende Position auf dem Markt der TV-Übertragungen von Galopprennen auf den britischen Inseln einnehmen.

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02.02.2018
Ausgabe 503 vom Freitag, 02.02.2018

Das European Pattern Committee, das vor Kurzem in Irland sein jährliches Treffen hatte, hat das Programm für Steherrennen noch einmal deutlich ausgeweitet. „Eine wichtige Strategie, um das Züchten, Kaufen und Besitzen von qualitativen Pferden mit Stehvermögen zu steigern“, heißt es dazu in einer Erklärung. Schon 2017 hatte man damit begonnen, auch 2019 soll es weitere Neuerungen geben. Für 2018 werden in Großbritannien drei neue Gr. III-Rennen  - eines davon für Stuten – über lange Distanzen ausgeschrieben, ähnliches geschieht in Frankreich und Irland, hinzu kommen mehrere Listenrennen. Eines wird es auch in Deutschland geben, am 6. Mai in Köln über 3000 Meter.

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02.02.2018
Ausgabe 503 vom Freitag, 02.02.2018

Eine neue Initiative für die Steher in Europa kommt aus Großbritannien. Weatherbys Hamilton lobt unter dem Titel WH Stayers Million einen Geldpreis von einer Million Pfund für das Team des Pferdes aus, das vier Rennen in einem Jahr gewinnt: Zunächst besteht die Wahl aus einem von vier Steherrennen im Mai: Den Sagaro Stakes in Ascot, den Ormonde Stakes in Chester, den Yorkshire Cup in York und die Henry II Stakes in Sandown. Eines dieser Rennen muss gewonnen werden, danach in Folge der Gold Cup (Gr. I) in Royal Ascot im Juni, der Goodwood Cup (Gr. I) in Goodwood im Juli und der Weatherbys Hamilton Lonsdale Cup (Gr. II) im August in York. Vier Siege – dann gibt es 700.000 Pfund für den Besitzer, die restlichen 300.000 Pfund werden unter dem Züchter, dem Trainer, dem Jockey und dem Stallpersonal aufgeteilt.

Weatherbys Hamilton ist ein Versicherungsunternehmen, das auf Pferde, Gestüte und Rennställe spezialisiert ist. 

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12.01.2018
Ausgabe 500 vom Freitag, 12.01.2018

Nicht nur in Großbritannien, auch in Irland wird es in diesem Jahr höhere Preisgelder geben. Die zusätzlichen 2,2 Millionen Euro lassen die gesamten Gelder auf 63,3 Millionen Euro steigen, ein Rekord für die Insel. Acht zusätzliche Renntage stehen im Jahresprogramm. 2018 steht auch die nächste Phase der Renovierung der Bahn in Leopardstown an. Das Investitionsvolumen umfasst 15 Millionen Euro. 

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02.11.2017
Ausgabe 492 vom Donnerstag, 02.11.2017

Die Zahl der Fohlen in Großbritannien und Irland ist nach den von Wetherbys vorgelegten Zahlen 2017 gegenüber dem Jahr davor minimal angestiegen. Bis Ende Oktober wurden in Großbritannien 4.674 Fohlen registriert, zwei Prozent mehr als 2016. In Irland waren es 9.044, ein Anstieg von drei Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum. Im vergangenen Jahr war das Plus gegenüber 2015 noch größer gewesen.

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25.05.2017
Ausgabe 469 vom Donnerstag, 25.05.2017

Anfang Februar, in der nachrichtenarmen Zeit des europäischen Turf-Winters, sorgte die Ankündigung der französischen Dachorganisation France Galop, Frauen in nahezu allen Galopprennen unterhalb der Blacktype-Kategorie eine Gewichtserlaubnis von 2kg einzuräumen, für einigen Wirbel. Das Echo auf diese mit Wirkung zum 1. März umgesetzte Maßnahme, die mehr als 90 Prozent der in Frankreich ausgetragenen Galopprennen betrifft, war geteilt.

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21.04.2017
Ausgabe 464 vom Donnerstag, 20.04.2017

Am Samstag wurden die Rennen in Mailand nach der dritten Prüfung des Tages wegen eines Streiks der Rennbahnangestellten abgesagt. Auch am Sonntag wurden nur drei Rennen abgehalten. Inzwischen sind sechs Rennen das Maximum pro Veranstaltung, die Aktiven in Mailand haben eingewilligt, dass der Mindestrennpreis für den Sieger bei 2.125 Euro liegt. Auf anderen Bahnen wird durchgängig nur die Hälfte gezahlt – wenn das Geld denn überhaupt kommt. 

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08.04.2017
Ausgabe 462 vom Donnerstag, 06.04.2017

Nennungen kosten nichts, wer laufen will, muss nur eine geringe Startgebühr zahlen – damit versucht der italienische Rennsport Starter für seine großen Rennen zu ködern. Doch die Zahlungsmoral hat sich nicht geändert, das Gros der Preisgelder in den Gruppe-Rennen 2016 ist noch nicht ausgezahlt. Die ausländischen Rennsportbehörden und das in die Nennungen involvierte International Racing Bureau (IRB) weisen auch offiziell darauf hin. Trainer Andreas Wöhler hat jedoch einige Pferde für die diesjährigen Dreijährigen-Klassiker eingeschrieben. Immerhin stehen über dem Derby Italiano (Gr. II), für das Rolando (Campanologist) gemeldet ist, über 700.000 Euro an Preisgeld – wenn man es denn bekommt…

Aidan O’Brien nannte für das Derby Italiano neun Hengste, Dermot Weld ist mit mehreren Pferden in den Dreijährigen-Rennen dabei, aus Frankreich waren zumindest die dort tätigen italienischen Trainer aktiv. 

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10.02.2017
Ausgabe 454 vom Donnerstag, 09.02.2017

26 Gruppe- und 52 Listenrennen sollen 2017 in Italien gelaufen werden, das Preisgeld ist linear sogar leicht angehoben worden. Mit einer Dotierung von 704.000 Euro steht das Derby Italiano (Gr. II) am 21. Mai in Rom heraus. Das einzige verbliebene Gruppe I-Rennen des Landes, der Premio Lydia Tesio (Gr. I) am 29. Oktober in Rom wird auf 297.000 Euro erhöht. Die Minimaldotierung für ein Gruppe-Rennen in Italien beträgt 71.500 Euro, für ein Listenrennen 42.900 Euro. Das liegt deutlich über deutschen oder auch einigen englischen Tarifen, doch scheint unverändert nicht geklärt, wann dann das jeweilige Preisgeld auf den Konten der Besitzer eintrifft.

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03.02.2017
Ausgabe 453 vom Donnerstag, 02.02.2017

Horse Racing Ireland, die Dachorganisation des irischen Rennsports, unterstützt die Trainer auf der Insel bei dem Bemühen, neue Besitzer zu gewinnen. Es wird ein einmaliger Zuschuss von 1.000 Euro für Maßnahmen wie einen „Tag der Offenen Tür“ oder die Erstellung von Websites und Informationsmaterial gezahlt. Diesbezüglich wird auch logistische Hilfe angeboten. 

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03.02.2017
Ausgabe 453 vom Donnerstag, 02.02.2017

Der PMU-Wettumsatz am vergangenen Samstag in Dortmund dürfte einer der schlechtesten der vergangenen Monate gewesen sein. Das Experiment der französischen Wettorganisation mit einer für einen Samstag sehr späten Anfangszeit, begründet durch die zeitgleich stattfindende Veranstaltung rund um den Pegasus World Cup, hat sich kaum ausgezahlt. Der Umsatz in dem um 23.40 Uhr MEZ gelaufenen Spektakel in Gulfstream Park dürfte auch weit unter den Erwartungen geblieben sein. 

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03.02.2017
Ausgabe 453 vom Donnerstag, 02.02.2017

In der Schweiz wird es in diesem Jahr 157 Galopprennen (statt 168) geben, die Rennen auf Schnee nicht mitgerechnet. Auch die Zahl der Trabrennen wird leicht heruntergefahren. Wie die Kollegen von horseracing.ch berichten, wird der Rennsport in der Schweiz nach Aussage der Verantwortlichen inzwischen zu vierzig Prozent aus Einnahmen aus den PMU-Wetten generiert. Der PMU-Umsatz in der Schweiz lag 2016 bei rund 134,6 Millionen Franken, 2015 waren es noch 137,7 Millionen Franken gewesen. Das sind natürlich vornehmlich Wetten, die in den Annahmestellen und per Internet (in der Deutschschweiz noch nicht möglich) in den französischen Rennen getätigt werden. 

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27.01.2017
Ausgabe 452 vom Donnerstag, 26.01.2017

Nachfolgend die Presse-Information, die der Dachverband des deutschen Galopprennsports am Mittwochabend per Mail verschickte. 

Mit Spannung wurde die heutige Mitgliederversammlung erwartet. Seit im Dezember des vergangenen Jahres die Nachricht über den Verkauf der RaceBets Ltd. bekannt gemacht wurde, rissen die Stimmen über die beste Nutzung der „neuen Millionen“ nicht ab. Nun wurden durch die zuständigen Gremien erste Vorgehensweisen erarbeitet, wie die Gelder aus dem Deal vertragskonform und steuerlich sowie wirtschaftlich optimal verteilt werden sollen.

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27.01.2017
Ausgabe 452 vom Donnerstag, 26.01.2017

In Italien wird es dem Vernehmen nach im kommenden Jahr nur noch ein Gruppe I-Rennen geben, den Premio Lydia Tesio (Gr. I). Das European Pattern Commitee hat bei seiner jüngsten Sitzung den Gran Premio del Jockey Club, den Premio Vittorio di Capua und den Premio Roma herabgestuft. Noch 2006 waren in Italien neun Gruppe I-Rennen über die Bühne gegangen. Schon als Erfolg für Italien kann gewertet werden, dass das Land überhaupt im Pattern-System bleibt. Denn unverändert schleppend oder gar nicht werden die Rennpreise für die Black Type-Rennen überwiesen. 

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20.01.2017
Ausgabe 451 vom Donnerstag, 19.01.2017

Die durch den Finanzcrash vor einigen Jahren ausgelöste Krise von Zucht und Rennsport in Irland ist endgültig Vergangenheit. Die Kennziffern von 2016 zeigen in allen Bereichen eine Steigerung gegenüber dem Jahr zuvor, was etwa Zahl der Pferde im Training (4,2 % Plus auf 8.561), Mutterstuten, Fohlen, Besitzer, Wettumsatz etc. anbetrifft.  56,8 Millionen Euro wurden an Preisgeldern ausgeschüttet, auch das ein Zuwachs von 6,3 %. Mit weiteren Steigerungen ist auch 2017 zu rechnen. 

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13.01.2017
Ausgabe 450 vom Donnerstag, 12.01.2017

Die PMU weitet ihre Zusammenarbeit mit dem Hong Kong Jockey Club 2017 deutlich aus. 17 Veranstaltungen werden von Januar bis März und im November und Dezember mittwochs aus Happy Valley übertragen, gewettet werden kann auf alle Rennen des Tages, Equidia überträgt die ersten drei, die jeweils um 12.15 Uhr MEZ beginnen. 

 

Hong Kong Jockey Club

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13.01.2017
Ausgabe 450 vom Donnerstag, 12.01.2017

Trotz weniger Renntage und dementsprechend weniger Rennen ging der Wettumsatz in den USA 2016 minimal in die Höhe. 10.735.154.543 Dollar wurden gewettet, ein Plus von 0,58 Prozent, dies bei 4.669 Renntagen, 2015 waren es noch 4.754 gewesen. Die Rennpreise sind ebenfalls etwas zurückgegangen, nicht jedoch das durchschnittliche Preisgeld pro Renntag. Dies lag bei 232.114 Dollar und somit um ein knappes Prozent über dem vorjährigen Wert. 

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13.01.2017
Ausgabe 450 vom Donnerstag, 12.01.2017

76 Vollblüter, gekauft auf diversen Auktionen in Irland, sind in der vergangene Woche von Dublin aus nach China geflogen worden, in erster Linie handelte es sich um bei Goffs ersteigerte Jährlinge. Es war die größte Export-Aktion der jüngeren Vergangenheit in dieses Land. Der dortige Geschäftsmann Zhang Yuesheng hatte zusammen mit der BBA Ireland die Pferde für insgesamt rund zwei Millionen Euro gekauft, es waren also durchweg Investitionen im mittleren Preisbereich. Die Pferde sollen in China ins Training gehen. 

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22.12.2016
Ausgabe 449 vom Donnerstag, 22.12.2016

Irish Horseracing hat für 2017 eine deutliche Erhöhung der Rennpreise angekündigt. Sie werden um 3,7 Millionen auf 60,5 Millionen Euro angehoben, wobei der Mindestgeldpreis 10.000 Euro betragen soll. 75 % der Renntage werden eine Prüfung haben, die mit mindestens 20.000 Euro dotiert ist. Zudem wird das Nenngeld von 1 % auf 0,9 % heruntergesetzt, was den Besitzer eine Ersparnis von rund 600.000 Euro bringen soll. Immerhin 9,6 Millionen Euro stehen für „integrity services“ zur Verfügung, was auch eine bessere Ausstattung der entsprechenden Laboratorien einschließt.

Ermöglicht wird diese Geldspritze auch durch Zuwendungen aus der Politik. Der „Horse and Greyhound Racing Fund“ von Landwirtschaftsminister Michael Creed wird diesen Bereichen mehr Geld zur Verfügung stellen.   

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