Galoppsportindustrie

02.11.2017
Ausgabe 492 vom Donnerstag, 02.11.2017

Die Zahl der Fohlen in Großbritannien und Irland ist nach den von Wetherbys vorgelegten Zahlen 2017 gegenüber dem Jahr davor minimal angestiegen. Bis Ende Oktober wurden in Großbritannien 4.674 Fohlen registriert, zwei Prozent mehr als 2016. In Irland waren es 9.044, ein Anstieg von drei Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum. Im vergangenen Jahr war das Plus gegenüber 2015 noch größer gewesen.

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25.05.2017
Ausgabe 469 vom Donnerstag, 25.05.2017

Anfang Februar, in der nachrichtenarmen Zeit des europäischen Turf-Winters, sorgte die Ankündigung der französischen Dachorganisation France Galop, Frauen in nahezu allen Galopprennen unterhalb der Blacktype-Kategorie eine Gewichtserlaubnis von 2kg einzuräumen, für einigen Wirbel. Das Echo auf diese mit Wirkung zum 1. März umgesetzte Maßnahme, die mehr als 90 Prozent der in Frankreich ausgetragenen Galopprennen betrifft, war geteilt.

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21.04.2017
Ausgabe 464 vom Donnerstag, 20.04.2017

Am Samstag wurden die Rennen in Mailand nach der dritten Prüfung des Tages wegen eines Streiks der Rennbahnangestellten abgesagt. Auch am Sonntag wurden nur drei Rennen abgehalten. Inzwischen sind sechs Rennen das Maximum pro Veranstaltung, die Aktiven in Mailand haben eingewilligt, dass der Mindestrennpreis für den Sieger bei 2.125 Euro liegt. Auf anderen Bahnen wird durchgängig nur die Hälfte gezahlt – wenn das Geld denn überhaupt kommt. 

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08.04.2017
Ausgabe 462 vom Donnerstag, 06.04.2017

Nennungen kosten nichts, wer laufen will, muss nur eine geringe Startgebühr zahlen – damit versucht der italienische Rennsport Starter für seine großen Rennen zu ködern. Doch die Zahlungsmoral hat sich nicht geändert, das Gros der Preisgelder in den Gruppe-Rennen 2016 ist noch nicht ausgezahlt. Die ausländischen Rennsportbehörden und das in die Nennungen involvierte International Racing Bureau (IRB) weisen auch offiziell darauf hin. Trainer Andreas Wöhler hat jedoch einige Pferde für die diesjährigen Dreijährigen-Klassiker eingeschrieben. Immerhin stehen über dem Derby Italiano (Gr. II), für das Rolando (Campanologist) gemeldet ist, über 700.000 Euro an Preisgeld – wenn man es denn bekommt…

Aidan O’Brien nannte für das Derby Italiano neun Hengste, Dermot Weld ist mit mehreren Pferden in den Dreijährigen-Rennen dabei, aus Frankreich waren zumindest die dort tätigen italienischen Trainer aktiv. 

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10.02.2017
Ausgabe 454 vom Donnerstag, 09.02.2017

26 Gruppe- und 52 Listenrennen sollen 2017 in Italien gelaufen werden, das Preisgeld ist linear sogar leicht angehoben worden. Mit einer Dotierung von 704.000 Euro steht das Derby Italiano (Gr. II) am 21. Mai in Rom heraus. Das einzige verbliebene Gruppe I-Rennen des Landes, der Premio Lydia Tesio (Gr. I) am 29. Oktober in Rom wird auf 297.000 Euro erhöht. Die Minimaldotierung für ein Gruppe-Rennen in Italien beträgt 71.500 Euro, für ein Listenrennen 42.900 Euro. Das liegt deutlich über deutschen oder auch einigen englischen Tarifen, doch scheint unverändert nicht geklärt, wann dann das jeweilige Preisgeld auf den Konten der Besitzer eintrifft.

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03.02.2017
Ausgabe 453 vom Donnerstag, 02.02.2017

Horse Racing Ireland, die Dachorganisation des irischen Rennsports, unterstützt die Trainer auf der Insel bei dem Bemühen, neue Besitzer zu gewinnen. Es wird ein einmaliger Zuschuss von 1.000 Euro für Maßnahmen wie einen „Tag der Offenen Tür“ oder die Erstellung von Websites und Informationsmaterial gezahlt. Diesbezüglich wird auch logistische Hilfe angeboten. 

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03.02.2017
Ausgabe 453 vom Donnerstag, 02.02.2017

Der PMU-Wettumsatz am vergangenen Samstag in Dortmund dürfte einer der schlechtesten der vergangenen Monate gewesen sein. Das Experiment der französischen Wettorganisation mit einer für einen Samstag sehr späten Anfangszeit, begründet durch die zeitgleich stattfindende Veranstaltung rund um den Pegasus World Cup, hat sich kaum ausgezahlt. Der Umsatz in dem um 23.40 Uhr MEZ gelaufenen Spektakel in Gulfstream Park dürfte auch weit unter den Erwartungen geblieben sein. 

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03.02.2017
Ausgabe 453 vom Donnerstag, 02.02.2017

In der Schweiz wird es in diesem Jahr 157 Galopprennen (statt 168) geben, die Rennen auf Schnee nicht mitgerechnet. Auch die Zahl der Trabrennen wird leicht heruntergefahren. Wie die Kollegen von horseracing.ch berichten, wird der Rennsport in der Schweiz nach Aussage der Verantwortlichen inzwischen zu vierzig Prozent aus Einnahmen aus den PMU-Wetten generiert. Der PMU-Umsatz in der Schweiz lag 2016 bei rund 134,6 Millionen Franken, 2015 waren es noch 137,7 Millionen Franken gewesen. Das sind natürlich vornehmlich Wetten, die in den Annahmestellen und per Internet (in der Deutschschweiz noch nicht möglich) in den französischen Rennen getätigt werden. 

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27.01.2017
Ausgabe 452 vom Donnerstag, 26.01.2017

Nachfolgend die Presse-Information, die der Dachverband des deutschen Galopprennsports am Mittwochabend per Mail verschickte. 

Mit Spannung wurde die heutige Mitgliederversammlung erwartet. Seit im Dezember des vergangenen Jahres die Nachricht über den Verkauf der RaceBets Ltd. bekannt gemacht wurde, rissen die Stimmen über die beste Nutzung der „neuen Millionen“ nicht ab. Nun wurden durch die zuständigen Gremien erste Vorgehensweisen erarbeitet, wie die Gelder aus dem Deal vertragskonform und steuerlich sowie wirtschaftlich optimal verteilt werden sollen.

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27.01.2017
Ausgabe 452 vom Donnerstag, 26.01.2017

In Italien wird es dem Vernehmen nach im kommenden Jahr nur noch ein Gruppe I-Rennen geben, den Premio Lydia Tesio (Gr. I). Das European Pattern Commitee hat bei seiner jüngsten Sitzung den Gran Premio del Jockey Club, den Premio Vittorio di Capua und den Premio Roma herabgestuft. Noch 2006 waren in Italien neun Gruppe I-Rennen über die Bühne gegangen. Schon als Erfolg für Italien kann gewertet werden, dass das Land überhaupt im Pattern-System bleibt. Denn unverändert schleppend oder gar nicht werden die Rennpreise für die Black Type-Rennen überwiesen. 

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20.01.2017
Ausgabe 451 vom Donnerstag, 19.01.2017

Die durch den Finanzcrash vor einigen Jahren ausgelöste Krise von Zucht und Rennsport in Irland ist endgültig Vergangenheit. Die Kennziffern von 2016 zeigen in allen Bereichen eine Steigerung gegenüber dem Jahr zuvor, was etwa Zahl der Pferde im Training (4,2 % Plus auf 8.561), Mutterstuten, Fohlen, Besitzer, Wettumsatz etc. anbetrifft.  56,8 Millionen Euro wurden an Preisgeldern ausgeschüttet, auch das ein Zuwachs von 6,3 %. Mit weiteren Steigerungen ist auch 2017 zu rechnen. 

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13.01.2017
Ausgabe 450 vom Donnerstag, 12.01.2017

Die PMU weitet ihre Zusammenarbeit mit dem Hong Kong Jockey Club 2017 deutlich aus. 17 Veranstaltungen werden von Januar bis März und im November und Dezember mittwochs aus Happy Valley übertragen, gewettet werden kann auf alle Rennen des Tages, Equidia überträgt die ersten drei, die jeweils um 12.15 Uhr MEZ beginnen. 

 

Hong Kong Jockey Club

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13.01.2017
Ausgabe 450 vom Donnerstag, 12.01.2017

Trotz weniger Renntage und dementsprechend weniger Rennen ging der Wettumsatz in den USA 2016 minimal in die Höhe. 10.735.154.543 Dollar wurden gewettet, ein Plus von 0,58 Prozent, dies bei 4.669 Renntagen, 2015 waren es noch 4.754 gewesen. Die Rennpreise sind ebenfalls etwas zurückgegangen, nicht jedoch das durchschnittliche Preisgeld pro Renntag. Dies lag bei 232.114 Dollar und somit um ein knappes Prozent über dem vorjährigen Wert. 

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13.01.2017
Ausgabe 450 vom Donnerstag, 12.01.2017

76 Vollblüter, gekauft auf diversen Auktionen in Irland, sind in der vergangene Woche von Dublin aus nach China geflogen worden, in erster Linie handelte es sich um bei Goffs ersteigerte Jährlinge. Es war die größte Export-Aktion der jüngeren Vergangenheit in dieses Land. Der dortige Geschäftsmann Zhang Yuesheng hatte zusammen mit der BBA Ireland die Pferde für insgesamt rund zwei Millionen Euro gekauft, es waren also durchweg Investitionen im mittleren Preisbereich. Die Pferde sollen in China ins Training gehen. 

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22.12.2016
Ausgabe 449 vom Donnerstag, 22.12.2016

Irish Horseracing hat für 2017 eine deutliche Erhöhung der Rennpreise angekündigt. Sie werden um 3,7 Millionen auf 60,5 Millionen Euro angehoben, wobei der Mindestgeldpreis 10.000 Euro betragen soll. 75 % der Renntage werden eine Prüfung haben, die mit mindestens 20.000 Euro dotiert ist. Zudem wird das Nenngeld von 1 % auf 0,9 % heruntergesetzt, was den Besitzer eine Ersparnis von rund 600.000 Euro bringen soll. Immerhin 9,6 Millionen Euro stehen für „integrity services“ zur Verfügung, was auch eine bessere Ausstattung der entsprechenden Laboratorien einschließt.

Ermöglicht wird diese Geldspritze auch durch Zuwendungen aus der Politik. Der „Horse and Greyhound Racing Fund“ von Landwirtschaftsminister Michael Creed wird diesen Bereichen mehr Geld zur Verfügung stellen.   

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19.12.2016

Nach dem Verkauf der Internet-Wettplattform RaceBets.com, an der der deutsche Galopprennsport über German Racing mit fast 40 Prozent beteiligt ist, fragen sich viele Anhänger: Wie geht es nun weiter? Was passiert mit dem Verkaufserlös? Viele Klein-Anleger, die vor sieben Jahren mit Ihren Beteiligungen ab 1.000,- Euro das Kapital für die RaceBets-Beteiligung aufgebracht haben, fragen dazu: Was passiert mit meinem Geld?Jetzt gab es erste Antworten. Und zwar in einem offiziellen Schreiben des Beirates der Kommanditgesellschaft an die Kommanditisten.

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08.12.2016
Ausgabe 447 vom Donnerstag, 08.12.2016

Der Wettanbieter RaceBets ist an das in Schweden börsennotierte Unternehmen Betsson verkauft worden. Diese für den deutschen Galopprennsport weitreichende Entscheidung wurde am Mittwoch bekannt. Die entsprechenden Presse-Informationen von RaceBets und vom Direktorium lesen Sie nachfolgend.

So gab RaceBets den Deal bekannt

Die an der Stockholmer Börse notierte Betsson AB (STO: BETS) und die RaceBets International Limited haben am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie eine Vereinbarung unterzeichnet haben, nach der Betsson den in Malta ansässigen Anbieter von Pferdewetten übernehmen wird. Während RaceBets als eigenständige Marke bestehen bleibt, soll das Produkt zusätzlich in Betssons IT-Plattform integriert werden, auf deren Basis über 20 Gaming-Webseiten betrieben werden.

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11.11.2016
Ausgabe 443 vom Donnerstag, 10.11.2016

Der italienische Rennsport dürfte es schwer haben, seine Black Type-Rennen im kommenden Jahr zu behalten. Dem Vernehmen nach sind die angefallenen Rennpreise 2016 für die ausländischen Besitzer bislang noch nicht ausgezahlt worden. Gerade in den vergangenen Wochen gab es verstärkt wieder deutsche Starter in den Gruppe- und Listenrennen in Italien, französische und italienische Ställe agierten da weitaus zurückhaltender. In den vergangenen Jahren hatte es stets Zahlungsschwierigkeiten des italienischen Dachverbandes gegeben, der Ausschluss aus dem Pattern Race-Programm hatte mehrfach auf der Tagesordnung gestanden. 

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03.11.2016
Ausgabe 442 vom Donnerstag, 03.11.2016

Auf Einladung der Besitzervereinigung kamen über 300 Gäste zum Volllblut Expertentag im Hotel Courtyard am Maschsee in Hannover. Eine gute getimte Veranstaltung im Vorfeld des "Renntags der Gestüte" auf der Neuen Bult, bei der es interessante Vorträge und Diskussionsrunden um Themen wie "Rennsport in den Medien", "Weidemanagement und Koppelpflege" und Fragen wie "Rennsport Quo vadis", also um nicht weniger als die Zukunft des deutschen Galopprennsports, ging. Referenten waren unter anderem Dr.

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10.06.2016
Ausgabe 421 vom Donnerstag, 09.06.2016

Die englische Züchtervereinigung und die British Horseracing Authority (BHA) haben eine neue Kampagne unter dem Titel „#thisfillycan“ gestartet. Dabei wird der Kauf und Besitz von Stuten, sei es für den Rennstall oder die Zucht beworben. In England sind derzeit vierzig Prozent der im Training befindlichen Pferde Stuten. Das Ziel der Aktion ist es, diesen Anteil zu steigern. In den Köpfen der Züchter und Besitzer habe sich festgesetzt, dass man mit Hengsten mehr Geld verdienen würde, so die Initiatoren von #thisfillycan. Deshalb würden Stuten oft unter Wert verkauft.

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